Wenn ich einen Rahmen oder Fahrrad aus vergangener Zeit in die Hand nehme, denke ich oft nach, was für eine Zeit es damals war. Wer hat das Rad gefahren, benutzt und wie usw.

Meine älteste Freundin wird heuer 90. Sie stammt aus Hamburg-Altona. Seit 60 Jahren lebt sie in Bayern, spricht aber immer noch mit norddeutschem Akzent und kein bisschen Bairisch. Das Foto zeigt sie mit ihrem neuen Rad, als sie 15 war, Frühjahr 1942 in Kupfermühle(Bad Oldesloe) bei ihrer Oma. Das Rad hat ihr Onkel aus einem Bausatz(da billiger) zusammengeschraubt. Seit 1940 gab es Luftangriff auf Hamburg. Sirene und Luftschutzbunker war Tagesordnung. Sie fuhr das Rad, um Lebensmittel zu besorgen, wenn sie hörte, irgendwo gibt es irgendetwas. Es war sehr anstrengend, aber nicht komplett trostlos. Für kurzweiligen Spaß fuhr sie auch das Rad.
Möge es ein gutes Jahr für uns alle werden. Könnte es sein, daß die Welt etwas mehr von uns für den Frieden und die Freude bräuchte?
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Sonne und Nebel, Raureif, dann Schneefall
Ein kleines Dorf ist Bächlingen im Hohenloher Jagsttal, wo ich wie jedes Jahr mit der Familie Jahresende verbrachte. An Weihnachtstagen war es neblig. Dann kam die Sonne durch. Temperatur war konstant etwa um 2 bis -3 Grad tagsüber. Langsam wuchs der Raureif an schattigen Stellen.


Das Dorf macht einen Eindruck, von der Zeit vergessen worden zu sein. Aber auch hier ziehen die Städter ein. Bauer hören widerwillig die Landwirtschaft auf. Jungere Generation arbeitet kaum noch als Landwirt, in 20 Jahren vielleicht keiner mehr.
Zum Glück gibt es hier einen zarter Tourismus, auch wegen Jagst-Kocher-Radwege. Historisch wie kulturell eher fränkisch obwohl dieser Gegend Baden-Württenberg gehört. Auch kleine Dörfer haben lange Geschichten.

Im nächsten Dorf Unterregenbach gibt es z.B. eine Hallenkrypta aus dem Ende 10. Jhdt. Ein Indiz, daß hier damals ein bekannter Wallfahrtsort war. Das ist aber lange her. Es ist sehr ruhig. Einer macht Weine und Prosecco aus Quitten. Ein Zugezogener hat ein schickes Restaurant aufgemacht, nur fürs Wochenende, was mir aber nicht so richtig zusagt. Ich mag Uriges lieber.

In diesem Gegend gibt es mehrere überdachte Holzbrücken.
Diesmal fande ich öfters Zeit, mich auf den Sattel zu steigen. Zwar nur eine gute Stunde am Tag, aber immerhin. So radelte ich im Nebel, in der Sonne und im Schnee. Es ist kalt, daher nur recht langsam, damit ich nicht zum Schwitzen komme, oder im Schnee nicht ins Schleudern komme. Jedes Wetter ist schön zum Radeln, vom zu starken Wind und vom heftigen Regen abgesehen.



Die Weisse ist kein Schnee, sondern Raureif. Er wird nicht flächendeckend wie Schnee. Man sieht sehr gut die Strukturen, an den er klebt und wächst.

Man kann, wenn man will, auch viel bergauf und -ab fahren. Solange die Fahrbahn trocken ist, macht es auch Spaß.



Einige Tage nach Weihnachten hatten wir richtig sonnig nach früher Nebelauflösung. Dann war es recht mild zum Radeln.


Dann kam der Schnee. Kinder freuten sich riesig. Auch ich freute mich, ein wenig auf Schnee zu fahren.


Mein Rad dort hat keinen guten Reifen für Schnee(oder, nicht nur für Schnee schlecht), so mußte ich vorsichtig auf der Reifenspur radeln. Solange der Schnee nicht tief ist, geht es ohne Problem.

Und ein wenig Slalom probieren, um die Haftungsgrenze zu spüren. Nach einem Ausrutscher wieder brav auf der Reifenspur von Autos folgen, mit mäßigem Tempo.



Fluß ist vereist, noch dünn, und drauf liegt der Schnee.


Und zuhause wartete ein warmer Tee. Für den alten Ofen, der mollige Wärme abgibt, hatte ich schon morgen früh Holz gehackt.
Wheeler, 530mm
Ein Lackierversuch, mit 2 Grautöne und 2 Rottöne. Relativ aufwendige Maskierung mit fortlaufendem Muster. Gezielt war etwa wie „knallig-dezent“.




Mehr oder weniger ist es so geworden wie ich dachte. Etwas mehr helleres Grau und etwas weniger Rot könnte mir evtl. besser gefallen. Balance im voraus richtig zu dosieren, ist gar nicht einfach.




Meine letzte Arbeit im Jahr 2016. Was wird aus neuem Jahr? Gutes, Nettes und Schönes wünsche ich Euch allen!
Rory O’Brien 580mm, Restoration
Rory O’Brien hatte einen Fahrradladen in London. Später machte er auch in Romford einen Laden auf, der dann sein Hauptgeschäft wurde. Seine Rahmen kamen von Vic Edwards und Wally Green. Auch Les Ephgrave baute für ihn Rahmen, angeblich weil O’Brien Ephgrave, der davor bei Claud Butler als chief frame builder arbeitete, beim Setup seiner eigenen Werkstatt geholfen hat. Dieser Rahmen ist sehr wahrscheinlich von Ephgrave und Baujahr 1950. Wie so meisten British Lightweight komplett aus Reynolds 531 double butted Röhren. Rahmen 1840g, Gabel 785g, sehr leicht und filigran. Muffen sind extrem dünn und schön gefeilt. Die Gabelbeine sind rund und dünn, auch die Kettenstreben wie Sattelstreben, so daß der Rahmen eine komfortable Fahreigenschaft haben muß.

Der Originallack war nicht mehr gut. Ausserdem gab es an mehreren Stellen Ansätze von Rost. Das mußte beseitigt werden. Originallack war gräulich grün. Ich wollte etwas schönere Farbgebung. Da aber sehr wenige Rahmen von Rory O’Brien aus dieser Zeit in Originalzustand gibt, habe ich mir eine Fantasielackierung erfunden. Zweifarbig, Farbauswahl wie -teilung typisch für diese Zeit.
So wurde der Rahmen entlackt, gestrahlt und entrostet, dann stellenweise phosphorisiert, um weitere Kollosion zu verhindern.






Es gibt nur wenige Fotos von O’Brien Rädern aus den früheren 50ern. Schriftzug „Rory O’Brien“ auf dem Unterrohr mit Blockschrift fand ich nicht so schön und nicht passend für diesen filigranen Rrahmen. Ich habe dann ein Foto mit älterem Schriftzug gefunden. Er ist wie eine Handschrift, was mir viel besser gefällt. So machte ich aus dem Foto eine Vektorgrafik und dann Maskierfolie hergestellt. Zu 95% stimmt es. Markenlogo am Steuer- und Sattelrohr gibt es fertig zum Kaufen.


Daraus könnte ein schönes gepflegtes Sonntagsrad werden. Ich bin gespannt, wie es aufgebaut wird.

Schöne Festtage!
Die Werkstatt bleibt 23. 12. bis 03. 01. zu und ich bin off-line in deisem Zeitraum.
Allen schöne Festtage und ein gutes neues Jahr! Und natürlich, Frohes Radeln!
Workshop will be closed from Dec. 23th to Jan. 3rd. and I’ll be off-line.
Wish you all merry Christmas and a happy new year! And of course, Happy Riding!

Und für denjenigen, der sich rechtzeitig zum Frühling ein neues Rad wünscht, ist Januar die (höchste) Zeit, um Projekt zu starten.
Kranich, stoic traveler
Konzipiert für einen kraftvollen routinierten Fahrer, der auch längere Strecken fährt, ist das Rad eine Synthese von „steif“ und „komfortabel“. Wie geht das? Das klingt etwas gegenteilig und ist auch ein persönliches Empfinden so daß der Fahrer in der Konzeptphase einiges selbst nachdenken sollte; wie „steif“, wie „komfortabel“ man es möchte. Und versuchen, möglichst präzis klarzustellen, was eigentlich „komfortabel“ für ihn bedeutet.

Die Frage „Wie fahre ich eigentlich? Und wie möchte ich gerne fahren?“ sollte jeder beantworten versuchen. Das wird mit der Erfahrung immer konkreter. Man kennt sich halt besser. Falls das noch nicht so konkret beschreibbar, dann fahre ich ein wenig mit, oder mindestens beobachte ich, wie er/sie fährt. Am besten, Strecken mit viel Kurven und Auf/Ab.

Dafür ist Havelchaussee eine gut geeignete Strecke innerhalb Berlin. Es ist nicht lang, aber abwechselngsreich. Hier kann man das Rad und eigene Fahrweise gut prüfen.

Wenn man längere Strecken fährt, ich meine 200km, 300km und länger, ändert sich langsam die Körperhaltung je nach der Müdigkeit. So muß die Geometrie auch das berücksichtigen, für Position der Händen genügend Spielraum zu gewähren, d.h. Reach u.a. nicht zu lang bemessen, meistens.

Und wenn man kein Rennen fährt, und nicht Zentimeter hinter oder neben Anderen fahren muß, muß das Rad nicht extrem wendig sein. Es soll lieber weniger nervös sein. Fahrverhalten Könnte man etwas auf Richtung „Komfort“ oder „Stabilität“ verschieben, durch unterschiedliche Maßnahmen, ohne sportlichen Gesamtcharakter zu schmälern. Klar ist es ein sehr agiles Rennrad, aber nicht fürs Rennen konzipiert.

Dieser Rahmen ist sehr steif und direkt, von Gabel bis Kettenstrebe geht keine Kraft verloren, trotz längere Abmessung für den Komfort. Gabel ist problemlos für Scheibenbremse gewachsen. Schnell, leicht genug(Gewicht ist auch so ein relatives Kriterium, was oft nicht viel von Bedeutung ist), komfortable, also eine Rakete, mit der man längere Strecken fahren kann, ein Kranich halt.

Magnolia, yes girly!

Magnolie ist eine meiner Lieblingsblumen. Es gab auch einen genialen Kinofilm namens Magnolia. Dekor ist diesmal sehr ornamental. Ja, es ist für ein Mädchen.

Der Rahmen ist Wheeler aus den 90ern, etwas schwer aber stabil und gut gebaut.

9 Farben habe ich verwendet. Dafür ist es nicht bunt genug, oder dezent geblieben, wie man es nimmt. Ich hätte noch völler machen können. Irgendwann habe ich aber Lust fürs Maskieren verloren.
Kaffeefahrt Nauen-Ribbeck, sonnig 6 Grad.
Ein schöner sonniger Sonntag, nicht mal sehr kalt. Das heißt, raus aus der Bude, irgendwohin zum Kaffee Trinken. Auswahl meiner Freundin fiel diesmal Ribbeck, wieder ein Standard-Spazierweg von uns. Bis Nauen ist mit der Regionalzug nur eine halbe Stunde. Dann von Nauen bis Ribbeck ist nur 10km. Dafür durfte man sich nur einen kleinen Kuchen ohne Sahne gönnen, rein theoretisch.

Die Sonne steht ziemlich flach. Schönes Licht, stimmungsvoll.

Felder sind grün. Manche Stellen sind nicht Gras, sondern Rübchen oder Senf/Raps, ich erkenne sie aber nicht richtig.

Manche Bauer halten Pferde für Berliner Publikum. Hier gibt es auch einige. Der Radweg ist ehm. Kleinbahntrasse, daher flach und gerade. Jeder kann problemlos radeln und ich kann diesen Weg jedem empfehlen, der nur leicht und überschaubar das Radeln geniessen möchte. Einzige Hürde ist Bahnhof Nauen. Dort gibt es zwar Aufzüge. Sie sind aber zu klein für normale Fahrräder, so daß man mit dem Rad Treppe runter/hoch laufen muß. Wer sich an Radeln auf ehm. Bahntrassen interessiert, siehe diese Seite.

Wenn die Sonne so tief liegt, ist es leicht, von eigenen Schatten Bilder zu machen.

Voll mit den schön roten Beeren. Sie werden nicht mal von Vögeln gefressen, müssen scheußlich schmecken, oder giftig sein.

Pappel ist schon ganz nackt. Wenn die Sonne scheint, ist die Stimmung aber gar nicht trist.

Tunnel von Bäumen ist auch in der Wintersaison hübsch. Meine Freundin muß oft auf mich warten, weil ich durch Fotografieren oft weit hinterher bin.


Trotz Gegenwind erreichen wir Ribbeck locker in 3/4 Std. Es gibt natürlich Radfahrer, die diese Strecke in 15 Minuten erledigen. Das wird auch Spaß machen. Abgebildete Höhenmeter auf Strava sieht schlimm aus. In der Realität ist es aber wirklich ziemlich flach.
Da dieser Ort bekannt ist und gut touristisch angeschlossen ist, sind die Lokale auch im Winter offen. Unser Lieblingslokal ist auch gut besucht. An den Wänden hängen alte Fahrräder und alte Fotos mit den Rädern. Ich habe gefragt. Da sammelt einer von ihnen alte Fahrräder, na sympatisch. Gemütlich ist der Stube sowieso. Heute mussten wir das letzte Stück vom Birnenkuchen teilen, deshalb noch halben Mandelkuchen dazu.

Schön geputzt ist der Schloß´von Ribbeck. Etwas distanziert wirkt diese Anlage, auch im Sommer. Manche Schlösser haben Schwierigkeit, sich dem Ort und dem Tourismusverkehr zuzuwenden.

Brennereigebäude wurde vor 10 Jahren restauriert. Hier wird der Birnenessig produziert. Birnenlikör wie Birnenbrand, die auch angeboten werden, werden aber irgendwoanders hergestellt.

Der Sonnenuntergag heute ist 15:58. Wir radeln in der Twilight Zone. Dämmerung ist ein stimmungsvoller Moment.
Wintermuse, Papierradeln, vol. 1 Ortsnamen
Ich schaue gerne Landkarten. Sie beflügeln meine Fantasie. Wie sieht der Ort aus, wie ist dieser Weg? Je intensiver man sich mit Kartenmaterial beschäftigt, desto größer wird der Bezug zum Ort. Heute könnte man ja eine ganze Menge im voraus recherchieren. Seit wann gibt dieses Dorf oder was gibt es bei dem Metzger zum Mittag? Je akribischer die Vorstudien desto sicherer die Reise vor Ort, aber es gibt auch weniger Überraschungen, positiv wie negativ. Ich schaue unterwegs nicht auf Netz, sondern versuche ich die Leute dort zu fragen, mindestens hier in Deutschland. Ich verkrafte auch mal weniger leckeres Essen zwischendurch. Das verdirbt meine Laune nicht. Schöne Wege, schöne Landschaft, dann ist es alles gut.

(so viele Heime im engen Raum! Das ist ja heimelig. Ein Zufallsfund.)
Aber ich schaue die Karten, auch unabhängig von konkreter Reiseplanung, einfach weil das Spaß macht. Manchmal gibt irgendeine Kleinigkeit auf der Karte Anlaß, dorthin zu fahren. Irgendetwas macht in mir Klick, dann möchte ich das sehen. Wernn ich Auto fahren würde, dann sind viele Sachen nicht wichtig, nicht einmal interessant, denn ich fahre vom Punkt zum Punkt. Dazwischen kommt nicht in Frage.
Karten sind ja abstrakt. Satellitenfotos sind schon konkreter. Sie schaue ich aber nur, wenn ich bestimmtes suche. Gute Karten beinhalten viele Informationen, die ich wiederum in meinem Kopfe zusammensetzen kann als virtuelles 3D-Modell(also realitätsnahe Fantasie). Man könnte auf der Karte radeln, und die Llandschaft vorstellen. Das ist ein geeignete Muse für den Winter.
Nun, es gibt Ortsnamen, die meine Fantasie erregen. Z.B.

Als ich das gefunden habe, dachte ich sofort, da muß ich mal hin. Wer hat einen Ort „Orion“ genannt, und warum? Und wie sieht dieser Ort aus? Ich glaube, ich war ziemlich schnell dorthin geradelt. Es war eine unscheinbare kleine Siedlung, schätzungsweise so aus der Zeit anfangs 20. Jhdt. Ich habe mir vorgestellt, da wären futuristische Häuser aus Ende 20ern o.ä. Ich war aber nicht enttäuscht. Allein die Tatsache, daß jemand, oder eine Gruppe von Menschen damals gedacht habe, ihr wahrscheinlich neu ausgesuchtes Domizil Orion zu nennen, finde ich total interessant.
Unweit von Orion gibt es noch Orte, die genauso fantasievolle Namen haben.

Das ist doch eine direkte und korrekte Übersetzung von „lost place“! Lost Place wird heute als vergessener Ort oder verlassener Ort verstanden. Das ist eigentlich nicht richtig.
Und hier im Verlorenort stehen nur ein Paar Einzelhäuser abgeschirmt im Wald. Ist das die Romatik der damaligen Städtern, die damals auszogen und die Einsamkeit suchten? Im 2. Weltkrieg stationierte man hier Scheinwerferstellungen der Flakartillerie. Armer Verlorenort.
Oder

Der Wunsch, friedlich leben zu können, spiegelt sich auf diesen Namen. Und das war wahrscheinlich keine friedvolle Zeit, dachte ich. Aber die Wahrheit ist interessanter. Von 18 reformorientierte Vegetariern 1893 als Vegetarische Obstbau-Kolonie Eden gegründet und sie durchlief unterschiedliche Epochen. Die Genossenschaft existiert noch.
Es gibt auch Ortsbezeichnungen, die nur an bestimmten Gegend vorkommen.

Ausbau ist Brandenburg-spezifisch/typische Bezeichnung von einem Wohnplatz (z.B. mit Neu- oder Aussiedlerhöfen) außerhalb eines Dorfes und ohne Infrastruktur. Es gibt sehr viele Gehöfte(oder manchmal ein Einzelhof) ausserhalb Dorfes, welche Ausbau genannt werden. Bei diesem Beispiel oben ist der Ausbau aber recht groß geworden.
Dann gibt es noch „Loose“, was vor allem im Bereich Oderbruch oft vorkommt.

Im Laufe der Zeit wurde Landbesitz dort kein zerstreut. Es war unökonomisch für Bauern. Das wurde dann auf Geheiß neu zusammengelegt und dann verlost für Bauern. Man sollte besser dies oder das lesen, um diesen interessanten Begriff und Oderbruch zu verstehen.
Und es gibt auch viele Ortsnamen, die bösartig? oder traurige? klingen. Sie wurden vielleicht so genannt, um Räuber oder bösen Geist fernzuhalten. Hinter den Namen stecken viel Geschichten.

Ich freue mich aber auch auf jeden Fuchsberg, Dachsberg, Hirschberg, Rehberg, (oder Hasenberg, Kaninchenberg) welche zu tausende herizulande gibt, oder auf Afrikas wie Amerikas in Deutschland.


Claud Butler International Club, 59cm 1949

Über Claud Butler habe ich bereits einige Male geschrieben. Tolle Rahmen, sehr britisch, geschmeidig komfortabel und zugleich sportlich agil.

aus dem Claud Butler Katalog 1948
International Club wurde komplett Fillet-brazed, und natürlich aus dem Rohrsatz Reynolds 531 double butted. Elegant glatter Rahmen mit typisch britischer Grafik zeugen einen interessanten Gesamteindruck.

Dieser Rahmen ist aus dem Jahr 1952 und wurde in den 80ern bei Bob Jackson renoviert, d.h. Zugumlenker am Tretlagerschale angelötet für modernere Schalteinheiten, dann neu lackiert und dekoriert.

Nun braucht dieser Rahmen Ausbesserung der kleineren Roststellen an Kettenstreben. Ansonsten ist er in einem sehr guten Zustand. Wie wird er aufgebaut??





aus dem Claud Butler Katalog 1949
Geometrie von Claud Butler ist interessant, und anders als späteren Rahmen aus Italien oder Frankreich.

aus dem Claub Butler Katalog 1954




