Archiv der Kategorie: Medien

Typisch ’73, typisch Italo? „Malizia“

Diese kurze Fahrradszene, auf der eine junge Frau einen Jungen belustigt, der ihr beim Besteigen auf Rad behilflich sein soll, weil sie angeblich nicht fahren kann. Unfair, so kann kein Mann ruhig bleiben bei solcher Situation. Meine Augen sind aber auf die schöne Bremshebel, Lenkergriffe und farbige Zughülle fixiert? Keinesfalls.

Der Film lief 1973 auf der Berlinale, ist typisch aus dieser zeit, verdeutlicht die Verklemmung der Gesellschaft(hauptsächlich bei Männer?) mit sexuellen Fantasien im Alltag und zugleich die Versuche, darüber offen zu werden, vor allem offen zu zeigen.

Daß ein Fahrrad der Erotik dienlich sein kann, finde ich auf alle Fälle nicht schlecht. Das Leben soll doch etwas knistern, oder?

Orakel von Jan Heine, Prognose für 2020er

Manchmal lese ich Blogeinträge von Jan Heine. Ich bin nicht immer gleicher Meinung(z.B. über „low trail“), aber er macht oft interessante Gedanken. Zum Jahresbeginn schreibt er Prognose für die kommende 10 Jahre. Schauen wir mal an:

Wide Tires are here to stay:
Breite Reifen hat dicher Vorteile. Wie Heine sagt, daß breite Reifen mehr Grip und Feedback von der Fahrbahn gibt. Wer aber Rennen fährt, wird nicht so einfach auf deutlich breitere Reifen wechseln. Denn Luftvolumen macht das Fahreigenschaft etwas indirekter, und die Kontrolle des Luftdrucks wird diffiziler. Seritenkraft beim Einlenken könnte je nach Luftdruck unberechnbarer werden. Man könnte auch Gefühl bekommen, daß der Reifen klebt. Breiter bedeutet nicht automatisch besser. Auswahl von passenden Reifen wird auch nicht leichter, weil die Reifen recht unterschiedliche Eigenschaften haben je nach Konstruktion und Gummimischung. Das die Auswahl größer wird, finde ich gut, aber das macht es nicht einfacher, richtige Reifen zu finden.

Gravel Bikes will be replaced by,,,
Gravel Bike, das ist eine grob abgesteckte Definition. Das ist irgendwo zwischen Rennrad und MTB. Hier müßte man aber auch den Begriff Rennrad einmal überdenken, denn viele fahren Rennrad, aber nicht das Rennen. Es wird der englischer Begriff „Road Bike“ besser passen für meisten Menschen. Was früher „Road Race Bike“ war(genauso wie Course Route oder corsa), könnte man heute auf „Road Bike“ oder „Road Race Bike“ teilen. Gegenüber Road Race Bike steht Track Race Bike. Gegenüber Road Bike steht Mountainbike(oder Trail Bike, vielleicht).
„All Road Bike“ oder „Advente Bike“, wie Heine vorschlägt, kommt der Unterschied vom Nutzen, und auf welchem, Weg man mehrheitlich fährt, Asphalt oder unbefestigte Wege. Für die Industrie ist es wichtig, leicht zu verstehende Schlagwörter zu haben als Definition, damit sie ihre Produkte in großen Stückzahlen bauen und verkaufen kann. Für mich ist es gar nicht so wichtig, weil ich individuell für Bedürfnis einzelnem Radfahrer eingehe und passendes Rad baue. Also, solche Bezeichnungen sind eine grobe Orientierung, mehr nicht.

All-Road Bikes will move to 650B wheels
Ich werde, nachdem bereits viele Reifen in verschiedenen Größe auf dem markt sind, Radgröße hauptsächlich nach Körpermaße auswählen. Es ist doch unsinnig, wenn einer mit 1,60 Körpergröße ein 29er fährt. Natürlich spielt die Schwerpunktlage je nach der Radgröße auch eine Rolle. Also, die Radgröße ist eine individuelle Entscheidung, nicht Typen-spezifisch.

Road Bikes will have 38mm tires
Oh, das wird noch schwieriger,, Es ist nicht nur die Breite, welche die Eigenschaft von Reifen ausmacht. 38mm sei flink und stabil genug, das müsste man einzel nachprüfen. Daß der Komfort mit Luftvolumen steigt, ist eine Sache. Andere Sache ist, breitere Reifen sind schwerer. Schauen wir mal: Conti GP5000 wiegt(Herstellerangabe) bei 23mm 205g, 25mm 220g, 28mm 250g und 32mm 295g. Heines Barlow Pass(38mm) wiegt 410g. Hier müsste jeder zwischen Fahreigenschaft, Komfort und Gewicht eine passende Ausgleich finden.

E-Bikes will become commonplace
Das ist anders in den USA. Hier ist E-Bikes bereits Alltag. Oma mit E-Bike überholt mich ganz locker. Da kann ich mich nicht ärgern deswegen. Aber E-Power ist Akku-Power. Ich bin recht suspekt auf Umweltbilanz von E-Bikes und möchte auch kein 25kg oder mehr mitschleppen(z.B. auf Bahnsteig hoch und dann unter). Für bestimmte Situationen sind E-Bikes sinnvoll. Aber das ist nicht mein Beschäftigungsbereich. Das ist für mich kein Fahrrad, sondern eine eigene Kategorie.

STI/Ergo/Double Tap will become obsolete
Naja, tendenziell neigt der Mensch immer fauler und bequemer zu werden. Ich könnte mich(mein Gedanke) mit dem Fahrrad verbinden, damit das Rad sich schaltet, wenn ich will und denke, ohne Finger zu bewegen. So bin ich Eins mit meinem Rad 😉 Zugegeben, es gibt schon Vorteil vom ganz leichten Tipschalter, z.B: wenn man sich bis zur körperlichen Grenze verausgabt hat und die Finger zittern, oder wenn einer mit den Fingerbewegung Probleme hat. Oder wenn das Rad 15-fache Cassette hat, lässt sich wahrscheinlich nur elektrisch schalten, ohne Zug dann, ganz präzis mit Stellmotor.
Für Freund des Unterrohrschalthebels und manuelles Schaltens hoffe ich, daß solche Schalthebel nicht aussterben. Aber bei 10-fache und mehr Schaltung ist die gesamte Bewegungswinkel des Unterrohrschalthebel recht groß, so daß es unpraktisch wird.

Fenders will make a breakthrough
Wenn man daran glaubt, daß der Begriff „Road Bike“ revidiert wird, dann hat Schutzblech eine gute Chance, sich in sportliche Fahrräder auszubreiten. Früher war es Gang und Gebe. man müßte frei vom Vorurteil werden, dass Sportfahrrad mit Schutzblech nicht peinlich ist, sondern sinnvoll. Für Strassenrennen ist Schutzblech aber überflüssig.

Silver Components will become popular again
Ha, das hoffe ich aber schwer. Silbern glänzende Komponente könntet aber etwas teurer werden als schwarze, weil die Oberflächenbehandlung mehr kosten wird. Trotzdem sind silberne Teile in den letzten Jahren mehr geworden, vorwiegend von kleineren und enthusiastischen Herstellern, nicht Shimano o.ä.

Bikes will become more individualized
Bravo Monsieur Heine! Je suis totalment d’accord avec votre Avis. Jeder sollte für eigenen Zweck, Geschmack und Empfinden passendes Fahrrad bekommen und fahren. Großhersteller sind dabei, immer mehr Nischen zu füllen. Aber Ziel ist es, für jeden passendes Fahrrad zu bauen. Dafür arbeite ich schließlich.

Schauen wir mal, was die neue Dekade uns bringen wird und was wir tun werden.

200 & Long Riders

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Wer Brevets fährt liest vielleicht 200, ein franz. Magazin für Langstreckenfahrer. Leicht poetisch, verklärend, wie so oft bei den Französen, mit schönen Fotos.
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In Japna liest man Long Riders, eine Publikation von Brevet-Freunde, also keine kommerzielle Zeitschrift. Titelbild ist immer komicmäßig, mit hübschen Mädels auf Rad. Das ist der Geschmack des Herausgebers Akibax, und einigen Japanern(hoffentlich nicht von allen Japanern), was mir ziemlich fragwürdig vorkommt. Inhaltlich ist Long Riders, abgesehen von Comic-Zeichnungen mit radelnden Mädels, recht nüchtern, meist Brevet-Berichte, Fleche-Berichte bis 1400km LEL(London-Edinburgh-London, was wegen noch geringer Teilnehmerzahl interessanter sein könnten als PBP), mit Schwerpunkt Essen,,
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Hier ist 200 deutlich interessanter, auch wenn einige Seiten recht kommerziell sind.

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Auch in Japan gab es schönere Zeitschrift für Radler, „Jitennsha-jin„(sinngemäß Fahrradmensch). Herausgeber war Verlag für Bergsteiger. Sind die Bergsteiger romantischer als Radfahrer? Vielleicht. Austausch mit der Natur/Umwelt ist direkter, tiefer, und durch die Haut. Dagegen sind wir Radfahrer ein wenig wie Autofahrer? Hmm,, Sie wurde viermal im Jahr herausgegeben und 2014 ihre Publikation beendet. Recht schade.

Karlsruhe, fahrradfreundliche Stadt

Nach dem neuersten ADFCs Fahrradklima-Test ist Karlsruhe die fahrradfreundlichste Stadt Deutschlands. Viele Bürger erledigen fast alles mit dem Rad. Nicht nur die langjährige Verkehrspolitik/-planung, sondern auch die Größe der Stadt trägt auch dazu bei, sicher auch das milde Klima hier. Fahrradstrassen erlauben den Radler, sich zügig und relativ sicher zu bewegen. Autofahrer sind meist rücksichtsvoll. Wenn ein Auto Radfahrer blockiert oder hetzt, ist es oft ein Fremder.

Aus dem Alltag weiss ich aber auch, daß es noch lange nicht optimal ist. Es gibt recht häufig Unfälle, Radfahrer gegen Radfahrer, Radfahrer gegen Fußgänger, auch Radfahrer gegen Autos. Viele Radfahrer sind schnell unterwegs, oft zu schnell, denke ich. Auch auf belebten Geschäftsstrassen, wo viele Fußgänger querdurch laufen, drossel die Radfahrer ihrem Tempo nicht. Hier wäre Schrittempo angemessen, oder sogar absteigen. Wenn Radfahrer dem Fußgängern Angst einjagen, ist was falsch. Radfahrer haben nicht automatisch Vorfahrt. Ein wenig mehr Respekt auf Fußgänger wäre wünschenswert.

Viele sagen, es wird soviele Räder geklaut. Wenn genügend sichere Stellplätze geben würde, verteilt in ganzer Stadt, wird Diebstahl zurückgehen(ausser Profis, die alles klauen können). Auch für Cargo-Bikes sind die Stellplätze an Strassen/Plätze notwendig. Hier wäre städteplanerische Ideen gefragt. Oft wird ein großer Fahrradhaufen an einem hübschen Platz als häßlich empfunden(Bahnhofsvorplatz z.B.). Wenn die Hälfte aller Karlsruher(das wäre 150000) täglich radelnd in der Stadt unterwegs sind, braucht man entsprechend viel temporäre Stellplätze, nicht nur Radstrassen.

Gute Weiterfahrt für Karlsruher Radler, auch für Karlsruher Verkehrplanner und Politiker. Nun wird gefragt, wegweisend zu sein.
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Freiheit und Gelassenheit

Im Kinofilm trifft man oft Szenen mit Fahrrad, die Freiheit, Gelassenheit, Hoffnung wie Freude symbolisieren. Das beasgt auch den Charakter dees Fahrrades bzw. was das Fahrrad den Menschen bewirken. Hier nur als Beispiel;

Später Frühling/Banshun von Yasujiro Ozu, Japan 1949:
Die Tochter eines professors möchte beim verwitweten Vater bleiben, auch wenn sie eigene Chance zum heiraten verpasst. Inneres Gefühl zum Vaters Asssistenten, das nicht einmal ausgesprochen wird, wird bei einer Fahrradszene deutlich.
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Zwei Banditen/Butch Cassidy and the Sundance Kid, von George Roy Hill, USA 1969:
Butch weiss, daß die schöne Etta, die er heimlich liebt, seinen Kumpel Sundance Kid liebt. Er verbirgt sein Gefühl, spielt einen Crown und geniesst den kurzen schönen Moment mit ihr auf dem Fahrrad, was natürlich auch sie merkt.
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Jules und Jim/Jules et Jimm von François Truffaut, Frankreich 1962:
Komplizierte Charaktere, komplizierte Beziehungen, Sie sagten: „Ich liebe dich!“ und ich sagte: „Bleib!“ Ich sagte fast: „Nimm mich!“ aber du hast gesagt ‚Geh weg!‘ In diesem Film wirkt die Fahrradszene aber heiter und frei, obwohl,,
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La donna del fiume, 1954(IT)

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Ein italienischer Film mit Sofia Loren. Ich erinnere mich immer noch deutlich, wenn ich Foto von ihr sehe oder ihren Namen höre: Ich war vielleicht 10 oder 11. Auf einer Zeitschrift, die meine Eltern Abo hatten, sah ich sie zum ersten Mal, und ich war sofort tot, erschlagen von ihrem Sex Appeal, sozusagen. Ich kannte keine andere Filmstars damals. Schock war unheilbar groß. Auch wenn es sich schnell relativiert wurde, ist sie für mich als Ikon oder Prototyp geblieben. Anders als meisten coolen Beauty-Stars wirkte sie wild, powerful, leidenschaftlich und streng wie antike Göttin(na, ist das nicht toll?). Das wurde wieder bestiätigt als ich diesen Film sah, in mieser Bildqualität auf Youtube(das ist wirklich nicht gut für die Augen).
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In diesem Film, produziert von Carlo Ponti, fährt sie dauernd Fahrrad. Es ist auffällig, daß meiste Menschen auf diesem Film neue Fahrräder fahren. Es ist 1954. Die wirtschaft in Italien prosperiert vielleicht. Aber sicher wurden sie von einem Herstellern gestellt/gesponsert. Ich erkenne leider die Marke nicht. Was sie fährt ist ein hübsches cremfarbines Damenrad, was auch heute in ähnlicher Form angeboten wird.
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Die Geschichte ist ein Drama mit hartem Schicksal(mit Hoffnungsschimmer am Ende), eine tragische Liebesgeschichte, in der Übergangszeit vom Ende der chaotischen Nachkriegszeit zur neu geordneten Gesellschaft. In dieser Epoche gab es in Italien, und auch anderswo, sehr viele interessante Kinofilme.
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Es gibt zwei Szenen, wo sie mit Schwung in ein winziges Fährboot drauffährt. Ich dachte, oho, sie fährt ja lebhaft! Später habe ich ein Foto gefunden, das zeigt, daß sie beim Dreh besagter Szene ins Wasser fiel. Oder ist das ein Double/Stunt?
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Es gibt interessante Details, wie Fhahrradständer in der Fabrik, wo sie arbeitet, oder wie sie ihre Gepäck an Rädern festmachen, und natürlich auch Sofias modische, aber auch körperbetonte Kleidung. (alle Fotos aus diesem Film)
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Szenen in der Stadt wurde in Comacchio, eine Lagunenstadt nah am Po-Delta, gedreht. Scheinbar eine fotogene Kleinstadt(manche sagen, sie sei eine kleine Schwester von Venedig), die oft als Filmklisse diente.
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Ich glaube, in machen Sachen entwickelt man sich nicht weiter oder ändert sich nicht, ganz offensichtlich.

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Pane, Amore e Fantasia, 1953 IT

1950er in Italien, dort fuhr jeder Fahrrad. In Kinofilme aus dieser Zeit, vor allem wenn es volksnah sein sollte, spielte Fahrrad oft eine wichtige Nebenrolle. Hier in diesem Film auch. Hauptfigur(Vittorio De Sica), der aus der Stadt versetzte Polizeichef, fährt ein Fahrrad mit Hilfsmotor, weil es sich in einem bergischen Dorf(gedreht in Castel San Pietro Romano) spielt. Über dieses Fahrrad komme ich später zurück,, In den 60er spielt das Fahrrad seltener eine Rolle in Kinofilme. Statt dessen wurde Automobil und Motorrad als wichtige Liquisite herangenommen.
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Der Polizeichef versucht bei einer attraktiven Hebamme Annarella, ihr Interesse zu gewinnen, was schließlich auch gelingt. Dafür bewirkt sein Fahrrad ganz aktiv mit. Ohne Fahrrad wird dieser Film gar nicht funktionieren. Die Szenen, in den er Annarella von ihr zur Geburtenhilfe und zurück auf seinem Rad fährt, sind knisternd erotisch(vielleicht heute nicht mehr, aber in den 50ern bestimmt sehr), auch wenn sie sich seinem Interesse lange widersetzt. Auf youtube habe ich nur Fragmente gefunden. Es gibt DVD in Deutsch unter „Brot, Liebe und Fantasie“.
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Fast 40 Jahre später gibt es eine nachahmende Szene auf „Stanley & Iris“ zu zweit auf einem Rad. Natürlich kommt man näher.

Und sein Fahrrad, vielleicht ein Legnano, hat einen Hilfsmotor, Mosquito von Fa. Garelli, oder ähnliches(bin nicht sicher). Dieser Hilfsmotor war nachträglich einzubauen, wurde an sehr vielen Rädern eingebaut, wie Bianchi, Legnano u.a. Er hatte lange Produktionsdauer, ab 1938 bis 1992 in mehreren Variationen. Er war simpel, leicht und sparsam, und hat die Kraft durch eine Reibrolle an Hinterrad übertragen, wie später auch beim Solex (allerdings an Vorderrad) angewendet wurde. Auch Soichiro Honda hat damit angefangen, Fahrrad mit Hilfsmotor zu bauen. Nun sollte die Entwicklung in eine andere Richtung gehen.
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Es kann ein Vorbild für heutige E-Bikes sein. Nur Abgaswerte waren schlecht. E-Bikes müssen deutlich besser sein als Fahrrad mit Mosquito-Motor. Mit altem Mosquito ausgestatetes Fahrrad in einem guten Zustand ist heute begehrtes Sammlerobjekt.
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Totò al Giro D’Italia, 1948

Name Totò ist sicher bekannt. Der italienische Komiker/Schauspieler/Drehbuchautor und Aristokrat war sehr populär, aber von Filmkritikern eher geringgeschätzt.
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In diesem Film wird Giro D’Italia gespielt, mit vielen Special Guests sozusagen, die sogar im Film nicht nur Rennszenen fahren, sondern auch schauspielen versuchen, Coppi, Bartali, Bobet, Schotte, Kubler, Magni, Ortelli, Cottur, Ricci, Conte, also All Stars von damals. Toto, der einen Proffesor spielt und seine Seele an Teufel vverkauft, um Giro zu gewinnen, fährt allen Superfahrer davon. Zum Schluß wird der Teufel ausgelistet und Toto kann weiter leben, glücklich mit seiner Lieben.
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Benotto ist mit Sicherheit der Hauptsponsor für den Film? und oft frontal in Szene gesetzt.
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Ist es heute noch vorstellbar, solchen ulkigen Film zu machen, mit Froome, Bardet, Kittel, usw.? Sagan wird vielleicht mitmachen. Ich glaube, er hat schon mal gesagt, daß er nach Radprofi-Karriere Schauspieler werden wolle. Aber solange er Radprofi bleibt, wird der Sponsor von heute nicht erlauben, auch der Veranstalter des Rennen hätte dagegen, solchem Film behilflich zu sein,, sehr wahrscheinlich.
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Sorry für die schlechte Bildqualität. Ich habe sie aus Youtube. Es gibt aber DVD von diesem Film.

„Therese And Isabelle“ F/USA 1968

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Das ist ein Film mit dem Thema Mädchenliebe in einem Internat,, Eine romantisch-erotische Männerfantasie vielleicht? Es gibt ja unzählige solche Filme. Diesen Film finde ich aber ganz akzeptabel. Plot ist simple, aber die Regie, Kameraführung sowie Schnitt sind gar nicht banal so daß man den Film durchaus anschauen kann. Und ich finde, dieser Film riecht sehr nach 60er Jahre, ist trotzdem ein wenig zeitlos.
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Vor allem eine Fahrradszene, die leider nur einmal für ein Paar Minuten im Film vorkommt, ist so liebreizend schön. Auf einer langen Allee fahren 2 Mädchen unbeschwert vergnügt und frei die Räder(ein weisses Peugeot und das andere ist vielleicht ein Mercier). Ich bekomme Lust, diese Szene nachzudrehen. Einfach wundervoll!
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Im Netz ist der Film nur in recht schlechter Bildqualität zu finden. Es gab DVD davon, aber nicht mehr zu finden. Wäre schön, wenn arte o.ä. diesen Film mal rausbringen würde.
DVD cover
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