so nah, so schön

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Ich dachte, „was für eine Freude, solche Wege zu radeln“, auch wenn es sehr kalt war. Ostertage war es eisig kalt. Immer wieder hat es geschneit und gehagelt in Hohenlohe. Aber die Sonne kam ab und zu durch, die Wolken flogen wie Zeichentrickfilm. So war es auch schön windig. Bin nur 50m gestiegen, kam mir aber dem Himmel viel näher vor.
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Auch die Bäume trotzen die Kälte.
Sie wollen blühen und gedeihen so wie das Leben es vorschreibt.
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Jagst-Raweg verläuft flußentlang und meist flach, ist schön und angenehm zum Radeln.
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Wenn man sich aber in die Querwege, Pararellwege, oder Feld- wie Waldwege einbiegt, kann es schön hügelig und sportlich werden, zuweilen recht steil. Viele Strassen sind wenig befahren, auf dem Wald-/Feldwege trifft man so gut wie keinen Menschen(im Sommer etwas mehr). Aber sich verlaufen kann man nicht, solange der Fluß in Sichtweite ist.
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Ein gewöhnlicher Weg, gar nicht weit von Zuhause, kann manchmal zaubern.
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Solange, mon Alex Singer

Als ich zum ersten Mal das Rad probegefahren bin, dachte ich; oh, das ist ja extrem seidig geschmeidig. Und an diesem Eindruck hat sich bis jetzt nichts geändert.
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Dabe ist das Rad nicht für mich maßgeschneidert. Aber die Augen von Olivier, der seit über 10 Jahren diese Traditionswerkstatt führt, waren sehr genau. „Ich habe ein Fahrrad für Dich!“ sagte er und holte vom hinteren Raum ein dunkelblaues Rad, was wie neu aussah. Für eine Freundin sei es gebaut, aber sie habe die Knieproblem bekommen und stünde eine Weile im Südfrankreich. Nun sei es zum Kauf angeboten. Das Rad passte mir wie gegossen. Trotzdem habe ich ihm damals gesagt, daß ich ein Weilchen überlegen werde. „Oui bien sûr, nous ne sommes pas pressés.“ Und ein Monat später war ich wieder in Paris, um mir das Rad zu kaufen. Und ich tauchte das Rad als „Solange“, als Engel auf der Erde(Der ursprung und die Bedeutung des Namen „Solange“ sei aber angeblich ganz anders). Seitdem ist viel Zeit vergangen, das Rad ist aber immer noch mein Engel geblieben, auch wenn ich nicht ganz zimperlich mit ihr umgehe.
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Jahrgang um 1990, recht praktisch aufgebaut mit den damals modernen Teilen. Trotzdem hat das Rad eine Aura von traditionell französischen Sportifs/Randonneuses. Nicht französische Teile sind, nur Bremshebel und Brooks Sattel(was bei Singer mehr der Fall ist als Ideale). Haha, Sachs von damals wurde als französisch verstanden. Auf den Fotos sind der Ersatzradsatz mit Campa Nuovo Tipo Naben und Grandbois Reifen zu sehen. Original ist natürlich Maxicar-Naben und Michelin Elite Reifen dran.
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Der Rahmen ist weder hart noch weich, ist durch und durch „smooth“. Die Know-Hows, die aus 80 Jahre Erfahrung mit viel Experimente, Wettbewerbe und Rennen begründet werden, sind hoch respektabel. Ästhetisch ist das Rad fast vollkommen.
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In Japan gibt es viel Fans von Singer, Herse und Co. Diese Räder werden als Idealbild von Reiserädern angesehen. Trotzdem verstehe ich Olivier mehr als gut, daß er keine Lust hat, Räder im alten Stil und mit alten Teilen zu bauen. Französische Constructeure waren up to date, nicht nostalgisch rückwärts gewandt. Allerdings verpflichtet die Tradition auch, das zu machen, was lange gewährt hat. Ich bin mit Olivier, der in 3. Generation das Hauses führt, befreundet. Deswegen sage ich auch deutlich, daß er einen schwierigen Weg vor sich hat, Tradition und Fortschritte zu vereinen und weiter gehen muß.
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Ich habe so geschrieben, als kenne jeder Singer mehr oder weniger. Wer sich an diese Werkstatt interssiert, bitte siehe deren Websites:
http://www.cycles-alex-singer.fr/histoire/alex-singer-cycliste.html
https://www.facebook.com/CyclesAlexSinger?ref=hl
Fullchrome Alex Singer Bike
Es gibt auch ein sehr schönes Bildband, was von den Freunde Singers in Japan herausgegeben wurde. Leider bereits ausverkauft, aber Restbestand gibt es noch bei Granbois.
http://www.cyclesgrandbois.com/SHOP/AS.html
singerbuch

Brandenburg – Werder, Havelradweg

Eine der Lieblingsstrecken meiner Freundin. Nicht weit von Berlin, führt der Weg meist auf dem Deich entlang Havel. Man sieht viel Wasser. Nur Anfang(Brandenburg Hbf. bis Gollwitz) und Ende(Phöben bis Werder Bahnhof) führt die Route an der Strasse(aber meist Radwege) und ist es etwas langweilig. B2B(Bahnhof zum Bahnhof) ca. 40km. Leichte Steigung gibt es zweimal, aber für jeden machbar. Auch für Rennradfahrer geeignet(dann vielleicht Brandenburg bis Berlin, 65 bis 80km, je nach Routenauslegung).
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Die grün ist noch sehr zart.
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Manche Kirschbäume blühen voll.
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Was aber jetzt voller Pracht ist, Mirabelle! Sie sind nicht nur zartweiss wie Neuschnee, duften auch intensiv süßlich.
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Havel durchfließt viele Seen, mit vielen Inseln, und sieht recht natürlich aus, auch wenn er sehr gut schiffbar ist. Havel bietet auch für viele Vögel Lebenraum.
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Nanu, ist sie so schnell, daß meine Billigkamera sie nicht fest einfangen kann?
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Ja, Kopfsteinpflaster! Mit neuen Challenge-Reifen(relativ exakt 33mm breit) habe ich gar kein Problem, es macht eher Spaß(zumindest für eine kurze Zeit), drauf zu fahren.
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Es gibt nur 2 Stellen, wo es leicht bergauf geht, aber nur leicht.
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Von Götzer Berg zu Deetz fährt man seltsame Seenlandschaft, was ehmalige Tongruben sind. Im Sommer kann man hier auch baden.
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Und wie immer machen wir hier eine Kaffeepause, im Havelstübchen. Vom Aussehen erwartet man hier vielleicht nichts gutes, aber das Essen ist gut, Kaffee schmeckt richtig italienisch, und Kuchen auch in Ordnung. Im Sommer kann es aber brechend voll werden.
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Im Gegensatz zum Kirschbaum verzweigt Mirabelle oft von ganz unten buschartig. Und der Stamm wird nicht so dick und hoch.
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An einigen Stellen ist Havel sehr breit. Oder sollte man richtigerweise sagen, daß Havel hier einen großen See durchfliesst.
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In der Nähe von Fährstelle zu Ketzin/Parez ist die Aue geflutet.
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Es ist flach und die Landschaft weit.
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Überall sieht man die Gänse, Schwäne, Kraniche und andere Vögeln, die ich nicht identifizieren kann.
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Ein emütliches Tourchen für einen schönen Nachmittag.

Ackerschachtelhalm: hast Du schon mal probiert? Horsetail is edible!

Ich fürchte, nur Japaner essen das, Ackerschachtelhalm,,, Dort ist er ein Symbol des Frühlings. Hierzulande sieht man ab Mai die grüne Triebe, auf dem Acker, am Wegerand oder am Deich. Die Sporenähren treiben eher, im März/April und sind nicht ganz leicht zu finden, da sie vom weiten wie trockene Grashalme aussehen. Sie sterben nach dem Ausstäuben ab. Der Zeitraum ist recht kurz, diese Sporenähre zu finden.
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Die grüne Blätter kann man nicht essen. Sie sind höchstens als Naturheilmittel verwendbar, da sie veil Kieselsäure u.a. enthalten. Gegessen wird nur Sporenähre, vor allem welche, die noch nicht aufgegangen ist. Sie enthält noch die grünliche Sporen, die leicht bitter aber interessant schmeckt.
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Die linke im Bild ist die junge, die rechte ist bereits aufgegangene Sporenähre.

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Die dunkle und papierartig harte Scheiden sind nicht eßbar, daher entfernt man sie vor dem Kochen sorgfältig. Dabei färben sich die Finger schön braun.

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Es wird beim Kochen schrumpfen. Viel sollte man von ihm aber nicht essen. Es ist nicht um satt zu werden. Gekocht wird mit Sojasoße und Mirin(oder Zucker) und ein ganz wenig Wasser, zwar nur kurz bis die Halme etwas braun wird. So schmeckt der Frühling?! Sehr bescheiden. Alternative zum Spargel ist er nicht.
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paper work on a sunny day

Es war sommerlich, sonnig und über 20°C. Und ich war in der Werkstatt und machte Papierarbeit. Es war zu warm draussen, haha.
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Allzu verständlich, daß jeder jetzt ein Fahrrad haben will. Nu, individuelle Aufbauten braucht ihre Zeit, leider. Mir wäre auch lieber, wenn es schneller ginge.
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Mindestens 4 Wochen, bei aufwendigen Rahmenbauarbeiten bis 16 Wochen, oje!

If you are interested in custom bicycle, please note it will take at least 4 weeks. For bispoke production with elaborate frame work even up to 16 weeks.

Alle freuen sich, Menschen, Tiere, Pflanzen

Sonnenschein und die Wärme treiben uns(Tiefseelebewesen oder Höhlentiere ausgenommen) aus dem Häuschen. Wir strecken unsere Gesicht gen Sonne und lassen uns aufwärmen. Manche Tiere sind bereits emsig dran, sich um die Nachwuchs zu kümmern. Pflanzen genauso. Unsere Zellen freuen sich darauf, also wir können nichts dagegen tun. Dann heissen wir den Frühling willkommen.
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Star des tages waren zwei süsse Esel und zwei lustige Mädchen drauf. Sie sonnten sich lässig faulenzend in der Sonne. Nach unserer Anfrage führte sie sogar ein Kunststück vor.
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Vergnügt zufrieden fuhren wir den Weg zurück. Das neue Tourenrad meiner Freundin hat die Prüfung auch bestanden. Dem Wetter entsprechend war der Regionalzug voll.
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Wunder-Lauch, oder Berliner Bärlauch

Wetterbericht sagte einen sonnigen Nachmittag voraus. So fuhr ich alleine mit der RE nach Werder. Von dort wird zurückgeradelt, ca. 55km, nach Lust und Laune, gar keine Eile.
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Es ist die Zeit von wilden Zweibeln, dachte ich. Nach recherche auf dem Netz habe ich endlich gefunden, wie diese Pflanze heisst; Wunder-Lauch, oder Berliner Bärlauch. Bärlauch ist sie aber nicht. Die Blätter sind schmäler, weniger Knoblauch-Geruch, und sie treibt früher als Bärlauch. Momentan ist sie ziemlich das einzige Grün im lichten Wald, neben Schnittlauch. Sie sei invasiv und breitet sich gern aus. Ich habe nichts dagegen, solange Wunder-Lauch nicht die einzige Pflanze in Brandenburg wird. Sowieso verschwindet sie im Juni. Jetzt ist die Zeit, sie zu pflücken, bevor sie blühen beginnt. Es ist zart und lecker.
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Die Route führt von Werder aus via Grube, Marquardt, Satzkorn, Fahrland, Krampnitz, Sacrow, Kladow, dann mit der Fähre nach Wannsee, via Kronprinzessinnenweg Grunewald bis Charlottenburg. Die Wege sind abwechselungsreich, geteert, Schotter, fester Boden, loser Boden, Betonplatten, Kopfsteine. Einige auf und ab gibt es auch, aber nicht steil, wenn ja dann nur kurz, alles gut machbar, nur nicht mit einem Rennrad. Diese unterschiedliche Charaktere von Fahrbahnböden machen die Fahrt interessanter, finde ich.
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Ganz langsam kommt die grüne Farbe. Noch sehr zart und man muß sie suchen, aber in 2 Wochen wird es viel grüner sein. Jetzt geht es rasant.
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Blausternen(Scilla) sind unübersehbar. Blauer Teppich ist sehr schön. Auch im Großen Tiergarten oder anderen Parkanlagen blühen sie jetzt.
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Schilff sieht noch winterlich aus. Neue Triebe kommen erst Ende Apri. Hübsche Fußgängerbrück an Wublitz ist mir immer noch ein Rätzel, aber bin sehr dankbar, daß hier eine Brücke gibt. Hier ist es sumpfig, der Boden sandig. Grün an Bäume ist noch kaum erkennbar.
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In Satzkorn gibt es schon lange keinen Personenbahnhof mehr. Hier war es wichtig für den Transport von sovietischen Militärgeräte. Um Berlin gab es eine ganze Menge von sovietischen Militärbasen. Ihr Plan war realistisch, ganze West-Berlin innerhalb 12 Stunden einzunehmen und unter Kontrolle zu bringen, für den Fall des Falles. Nun ist hier nur noch Güterbahnhof für Baustoff wie Sand und Kies. Bahngebäude verfallen zusehends.
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Züge fahren an Schranken vorbei. Hier ist die Strecke des Berliner Außenrings. Auf dieser Strasse ist selten ein Auto unterwegs.
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Wie so oft, neben Bahngleis sehe ich ein Kranich-Pärchen. Scheinbar bruten manche Kraniche hier in Brandenburg ihren Nachwuchs.
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Es wird noch 2 Wochen dauern, bis hier Kirschen blühen. Dann werde ich wieder herkommen.
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Manche Senioren sind bereits unterwegs. Gut, sie haben ja mehr Zeit. Das finde ich toll, daß man beweglich bleibt und draussen Freude findet. Dafür ist Fahrrad wirklich gut.
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Ich mache Pause und trinke Kaffee, beim Fahrland-Bäcker. Hier im Fahrland und in manchen Orte um Berlin entstehen zunehmend neue Siedlungen. Mit dem Zersiedeln der Ortschaften ist begonnen, was DDR und die Mauer verhindert hat. Man sieht auch, daß manche Apfelplantagen aufgegeben werden. Auch dort werden bald Häuser stehen.
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Es war stürmisch in den letzten Tagen. So sieht es auch im Wald aus. Am Boden liegen viele Äste, auch manche Bäume sind umgekippt. Sandboden gibt den Wurzeln keinen festen Halt. Da muß man nur kleinen Umweg machen oder das Rad rüber tragen, kein Problem.
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Wenn man Sacrow ankommt, ist Berlin auch nicht weit. Ich fahre weiter ohne Halt, denn es ist ganz frisch geworden ohne Sonne, und überhole sogar Rennradfahrer(Seltenheit!).
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Das letzte Stück zur Fährstelle in Kladow ist eine seltene Strasse mit voll Pfützen. Das macht ja eigentlich auch Spaß.
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Dann wartete ich auf die Fähre, ab Wannsee fuhr ich Kronprinzessinnenweg hoch nach Charlottenburg. Wegen Kälte endete Pottering/Spazierfahrt mit einer schneller Fahrt, damit es mir nicht zu frisch wurde. Daß die Wolken sich so ausbreiten, hatte ich nicht gedacht. Trotzdem, eine nette Ausfahrt.
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Claud Butler, New Allrounder, 1956

1956 ging Claud Butler pleite. Rationierung vom Benzin wurde 1950 aufgelöst. Autos kommen. Die große Zeit von British Lightweight geht allmählich zu Ende. Dieser Rahmen ist so vom letzten jahr des Original Claud Butlers. Spätere CB-Räder sind bei Holdsworth hergestellt, als Zweitmarke, also keine Spitzenmodelle mehr. Aber 1955, 56 gingen gute Rahmenbauer von CB weg. Es war abzusehen, daß CB untergeht. Sie suchten bessere Arbeitsstelle, oder machte sich selbständig.
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Vielleicht nicht mehr ganz gut wie in Blütezeit des CB, aber der Rahmen ist ordentlich bearbeitet/gebaut. Saubere Bilaminates, saubere Fillets. Lack ist leider ziemlich ramponiert. Also ein Objekt zum Restaurieren. Ich mag die decals mit Ringe am Sitzrohr.
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New Allrounder wurde 1951 eingeführt und versehen mit eigens für das Modell entwickelte Bilaminates. In den 50er Jahre hat Claud Butler 3 verschiedene Laminates-Muster, Allrounder, Olympic Sprint und Avant Coureur.
Allrounder53
Features53
Nun beginnt wieder eine schöne Zeit zum Nachdenken; welche Farbe sollte er lackiert werden, mit welcher Linienfarbe,, Und mit welchen Teilen aufbauen??
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