Archiv der Kategorie: Fahrrad

über Fahrräder

Meral modern, 650B Raizin Works

Sogenannte Rahmenform Meral mag ich sehr. ursprünglich für Damenrennrad gedacht, passt universell für verschiedene Zwecke, Rennrad, Cityrad, MTB, 700c, 650B, 26″, sehr sportlich bis gemütlich komfortabel, kann man mit dieser Rahmenform konstruieren.

Dazu noch mit Standardrohrsatz gemufft, oder Oversized mit Fillet-Brazing, kann diese Rahmenform klassisch bis modern gestaltet werden. Nicht nur für Damen ist es gut, diese praktische Standover Hight mit dem Overrohr, der erst unterfällt wie Mixte, dann aber waagerecht zum Sitzrohr stoßt. Steif und ein ausgesprochener Unisex-Rahmen ist es.

Diesmal ist ein Tourenrad, das auch alltäglich benutzt werden soll. Für die Touren sollen Gepäckträger vorn + hiten montiert bekommen, dafür der Rahmen vorbereitet ist, für den Alltag wie abgebildet mit einem Porteurträger ausgestattet.

Grundgeometrie ist mittelsportlich. Radsatz ist 650B mit 38 bis 42mm breiten Reifen. Für die Standsicherheit ist oberrohr etwas tiefer gesetzt als normal. Normalerweise zielt der Oberrohr etwa das hintere Ausfallende. Bei diesem Rahmen geht er tiefer, um die gewünschte Standover Hight zu realisieren. Rohrsatz ist Kaisei 019/8630, komplett oversized und fillet brazed, Steuersatz 1 1/8 ahead. Nur Gabelkrone, mit 54mm Maulweite für Gilles Berthoud 50mm Schutzblech, hat klassische Form als Akzent.

Antrieb/Transmission ist eine interessante Mischung. Da sie auch Bergtouren macht, hat die Übersetzung eine große Breite. Vorn Sun XCD Kurbel mit TA 5vis Touriste 44/28 Zähne, Hinten Shimano 9-fache cassette mit 11/34 Zähne. Schaltwerk ist Deore XT, Umwerfer Campa Chorus für 3-fach. Hier ist zu achten; Umwerfer hat oft problem, wenn kleine Kettenblatt eingebaut wird, wie hier 44 Zähne. Um den Abstand zu den Zähnen korrekt zu halten, kommt der Umwerfer auch nach unten so daß Ende des Flügels(unten links) mit der Kettenstrebe korridieren können. Umwerfer mit einem kleinen Flügel gibt es selten. Schalthebel ist Shimano Dura Ace 7700 für 9-fach, kombiniert mit Paul-Lenkeradapter.


Bremsen sind Tektro 559 mit langem Schenkelmaß. Sie passt gerade gut für die Bereifung/Schutzblech. Bremshebel ist auch von Tektro, ein simpler Hebel, der eigentlich Reprika von Vorkriegszeit-Bremshebel ist. Bremszughülle sind in grasgrün, Schaltzughülle sind in gelb so daß sie der Farbgebung des Rahmens abgestimmt sind.

Porteur-Lenker ist angenehm-sportlich erlaubt unterschiedliche Griffpositionen. Dafür wurde Lenkerband(Brooks) komplett bis zur Mitte gewickelt. Um die spätere Justierung der Lenkerhöhe zu ermöglichen, ist der Steuersatz mit 30mm Spacer versehen.

Zugführung ist konventionell, nur der Bremszug wurde innenverlegt. Wie so oft bei mir, ohne Abdeck. Dieser Abdeck verursacht oft Rost am Zugeinlaß/-Auslaß weil dort Feuchtigkeit sammelt.

Naben sind von HOPE. Sperrklinken des Freilaufs finde ich etwas laut. das ist auch bei Chris King der Fall. Bei Shimano ist zu leise, fast geräuschlos. Irgendwo dazwischen, mit schönen Klang soll es eigentlich sein.

Streben vom Schutzblech sind vorn Gielles Berthoud, hinten Honjo. Hinten sollen die Darumas das Blech schützen, vorn die abgeflachte Befestigungsart die Kollision mit Fußspitzen verhindern, da der Abstand zwischen Vorderradachse und Tretlagermitte gerade 595mm ist(Tretlagermitte bis Hinterradachse ist 435mm).

Der Porteurträger ist von Pelago. Er ist gut und flexibel konstruiert. Trotzdem hätte ich die Ladefläche ca. 10mm tiefer setzen wollen. Das ging leider nicht. Für 26″ Bereifung wäre der Abstand noch größer. Ich möchte die Ladefläche tief wie möglich haben, für bessere Schwerpunktlage.

Der Sattel ist Gyes G3, City- und Tourensattel. Nach kurzer Probefahrt würde ich sagen, er ist schon komfortabel. Und markant ist dessen Design. Ach ja, die Schlitze für die Sattelklemmung ist vorne. Und Klingel von Knog ist total unauffällig.

Jetzt die Farbe; Gelb ist nicht einfach gelb. Diesmal ist Pantone 3945 mit viel Perlmuttanteil. Diese Gelb hat ganz leichte Grünstich, wirkt frisch wie Zitrone, die noch niciht ganz reif ist. Durch Perlmutt wirkt die Oberfläche auch recht unterschiedlich, je nach Einfall vom Licht. Dazu, zu allen Ausfallenden hin wird es grünlicher. Das kann man bei bestimmten Lichtverhältnisse kaum bemerken, aber bei anderen Lichsituation deutlich.

In der Sonne wirkt sie sehr hell reflektierend gelblich, im Schatten sieht es matter und grünlicher aus. Es wird nicht langweilig, diese Farbenspiele zu beobachten. Es ist nicht einfach, diese Farbnuancen in Fotos wiederzugeben.


Dieses Rad heißt „bonheur“, also Happiness. Ich hoffe, dass es in der Tat der Bringer des Glücksgefühls werden wird. Gute Fahrt!

PEUGEOT Berceau Damenrad

Früher habe ich viele ältere Räder wieder fit und hübsch gemacht. Das ist etwas weniger geworden. Ich muß auch zugeben, daß ich nicht immer Lust dazu empfinde, um alte Teile, wie Weinmann-Bremsen, Normandy-Naben, Philippe-Lenker o.ä. zu zerlegen und polieren, rostige verchromte Gepäckträger in Oxalsäurebad zu entrosten, Eloxalschicht in Rohrreinigerbad zu entfernen, und wieder polieren, den Lack an Roststellen zu entfernen, mit Phosphorsäure zu behandeln, evtl. mit Lackstift auszubessern, genudelte Schrauben auszutauschen usw. Natürlich gehört es auch dazu, die Lager zu prüfen, sauber machen, evtl. Kugel erneuern, einfetten und wieder einstellen. Wenn man stillecht sein will, müßte man auch Teile vorrätig haben, die im Laufe der Jahrzehnte ausgetauscht wurden, wieder in Originalzustand zurückzuversetzen. Man muß dazu vieles wissen, wie bestimmte Räder damals ausgestattet waren. Das ist mit viel Arbeit verbunden, d.h. es kann nicht preisgünstig abgegeben werden. meisten Menschen haben wenig Verständnis für solche Arbeiten, auch nicht für solche restaurierte Räder, vor allem wenn es um alltägliche Räder geht. „Es ist ja teurer als Neurad!“, würde man sagen,, obwohl das alte nur 5 Gänge, oder nur mäßig wirkende Bremsen hat. Im Supermarkt/Netz gibt es für weniger Geld Fahrrad mit 21-Gänge, 27-Gänge, toll aussehende Scheibenbremsen, Nabendynamo mit LED-Leuchten, Federgabel, Federsattelstüze usw. Und in Privatkleinanzeigen gebe es Fahrräder schon ab 30 Euro. Dann kaufen Sie doch die Räder dort, werde ich sagen. Schlecht sind sie vielleicht auch nicht. Natürlich darf jeder selbst Entscheidung treffen.

Problem liegt woanders. Die Wertminderung vom Fahrrad ist selbstverschuldet durch Fahrradindustrie. 1950 hat ein gutes Fahrrad, mit dem man alltäglich und auch auf Tour fahren konnte, etwa Durchschnittsmonatslohn gekostet. Und es gab kein Billig-Fahrrad. Und ein Fahrrad hatte bleibendes Wert.

Anderseits gibt es extrem teure Fahrräder, oft für sportliche Einsätze und für extreme Touren, für jenseits von 10.000,- Euro. Und dazwischen ein Dschungel vom vielfältigen Angebot. man bekommt den Eindruck, man müßte genau richtiges für jeden zu finden sein.. denn die Industrie bemüht sich so sehr, jedes persönliche Beürfnis zu decken. Ist es wirklich so? Findet man wirklich das richtige? Ohne technische Orientierung und Ungewissheit eigener Bedürfnisse geht man ganz leicht verloren.

Heute gibt es Neurad ab 150,- Euro, überall in Bau- u. Supermarkt. Demnach müssen die gebrauchte Räder noch billiger sein. So wird ältere Fahrräder wertlos gemacht. Dazu kommt die Technik-Inflation. 9-Gang-Schaltung? Zu wenig! Heute haben Stadträder schon oft 10-Gänge, beim Rennrad 11, und sogar 12. Ist mehr besser? Braucht man das? Das fragt man oft nicht. Denn, dann müßte man Gedanken machen, was man wirklich braucht. Das ist anstrengend, und zeitraubend. Gib mir meine meinung und dann tue ich es. Schnell denkt man auch, daß es besser ist, wenn man viel und alles hat. Das führt zum Fahrrad-SUV. Oder denkt man modisch, Singlespeed, Retro, bestimmte Markenname wie Peugeot als Wert-vermittelnde Merkmale. Singlespeed macht Sinn, wenn man gemütlich im Flachland radelt, aber nicht überall und nicht für jeden. Retro-Rad wie in 50er Jahre,, sie sehen so aus, aber die alten Räder aus den 50er waren deutlich besser gebaut als heutige Retro-Räder. Und Peugeot, Motobecane, Batavus, Rixe usw. das sind nur noch Namen, die gehandelt werden. Wer heute Inhaber von solchen Markennamen sind und wo die Räder mit den Markenzeichen hergestellt werden, weiss keiner wirklich, und interessiert sich auch kaum jemand.

So macht es Sinn für mich, gute alte Räder, wenn die Grundkondition in Ordnung ist, aufzuarbeiten oder zu restaurieren, auch wenn das vielen Menschen als zu teuer vorkommt. Ich mache das weiter, wenn das gewünscht wird, und wenn ich Zeit dazu finde. Ich würde mich gerne der Technik-Inflation und der Wert-Deflation entgegensetzen.

Wiedergeburt

Das kommt manchmal vor. Eines Tages, als ich zur Werkstatt kam, stand ein Fahrradrahmen vor der Tür. Manchmal bringen die Leute ihre alte Räder oder Fahrradteile mit der Hoffnung, daß ich sie sinnvoll wiederverwenden kann. Hier bedanke ich mich für das Vertrauen. Ich versuche für sie ein neues Leben zu geben. manchmal ist es zu spät oder zu mühevoll, dann landen sie leider auf Schrottplatz. So sollen sie recyclet werden, als Stahl, als Alu. Aber besser ist es, wenn man sie so wiederbeleben kann. Hier haben die gepflegte Räder bessere Chance. Bahnhofsräder, die lange nicht bewegt werden, die landen dann auch zur Versteigerung, oder zur ABM_Werkstatt, wo sie weiteres Leben finden. Auch die Räder, die als Sperrmüll an die Strasse gestellt werden, finden meist einen weiteren Nutzer/Wiederverwerter/Wiederverkäufer. Das ist vielleicht besser als Dornröschenschlaf im Keller/in der Scheune oder sogar draußen ohne Dach. Denn, so ohne Pflege abgestellt wird das Fahrrad nicht besser. Es wird irgendwann ein Biotop, mit Motten, Spinnen, Pflanzen ranken. Irgendwann wird die Rettung unmöglich. Ich gebe Mühe, nicht nur weil ich alte Räder mag, sondern auch sie langlebig sein können(vorausgesetzt, sie sind gut konstruiert, gut gebaut und gut gepflegt).

Dieser Rahmen, von Fa. Brügelmann, d.h. wahrscheinlich made in Italy, war in einem recht gutem Zustand, fast makellos. Ich habe mich schnell entschlossen, mit den vorhandenen Teilen ein neues Fahrrad aufzubauen. Ich denke, nur Schutzblech, Lenkerband und Rücklicht sind Neuteile. Alles andere sind gute gebrauchte Teile aus meinen Kisten.

Etwas knackig ist der Farbkontrast zwischen Schwarz und Gelb. der Rahmen ist aber Schwarz mit goldenen Metallicflocken. Das ist so typisch 90er Jahre, glaube ich.

Mit 3×6-fache, und zuverläßige, Schaltung ist das Rad auch tourentauglich, wenn Gepäckträger angebaut wird. 38mm breite Fairweather-Reifen(made by Panaracer) verspricht einen komfortablen Fahrgenuß. Alles die Technik von vor 20 Jahren? Und sie sind gut, leicht und robust für viele Zwecke. Keine Federgabel, keine 9, 10 oder 11-fache Cassette, kein Ahead-Steuersatz, keine Scheibenbremsen,, Ich frage mich manchmal, wohin geht die Entwicklung von Fahrrad. Hoffe, nicht genauso wie bei Autos, vorbei an Bedürfnis von normalen Menschen. Das wäre eine Sackgasse. Es sei denn, Menschen wollen das, was Industrie verspricht, was bequem ist und was der Industrie Gewinn bringt.

Einfach, aber bitte blutig

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Ein simples Shopper, Eingang mit Rücktritt. Der Stahlrahmen von Corratec, so um 1990?, ist dafür gebaut, einfach. Aber warum blutig? Hier habe ich eine Lackierung probiert, mit Blutrot, und fleckig. Die technik wird Wrap-Painting genannt. Es gibt Variationen, wie man die Farbe aufträgt. Auf alle Fälle wird Frischhaltefolie, Abdeckfolie oder dünne Plastiktüte verwendet, um fleckiges Auftragen der Farben, dessen Muster zufällig entsteht, zu erzielen. Es gibt unzählige Videos darüber in Youtube u.a. Oft wird diese Technik für Motorradtanks oder Autointerior verwendet. Es kann schnell in die Richtung Geschmacklosigkeit abdriften. Aber es könnte durch Maskieren auch recht interessante „geplante“ Zufallmuster und komplizierte Ebenenspiele ergeben. Hier wird experimenteller Geist gefordert.
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Und diese Lackierung hat eine Dame angetan, und sie dachte an Vampire, eine blutsaugende Fledermaus. Diese Vorstellung konnte ich so schnell nicht folgen, aber sehr witzig ist die Assoziation. Nachtaktiver desmodus(Gemeiner Vampir), Flügelspannweite ca 40cm, lebt in Kolonne(bis zu 2000 Tiere), beisst und saugt den Säugetiere wie Rinder, Pferde, manchmal auch Menschen. Ich möchte nicht weiter vorstellen,, ein Anflug von unzähligen Vampire zum Lagerfeuer irgendwo in Südamerika, um das weit und breit ich das einzige Säugetier zu sein scheint, und, oh nein nein,, Ach, ist das ein Eintrag über Halloween? Naaain, nein!
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Das Rad aber beisst nicht, saugt kein Blut, ist ein braver Shopper in der Stadt. Einkaufskorb und Gepäckträger ist von Racktime. Mit ihrem Snap-It!(nicht suck-it!)-System ist es ganz einfach und praktisch, Korb oder Tasche zu befestigen.
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So habe ich noch eine süße Fledermaus auf Sitzrohr lackiert(nach wissenschaftliche Vorlage), damit klar wird, worum es sich handelt, ein kleines süßes Tierchen.
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Rinko zum PBP

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Zusammen mit Imi-san von Ostrich wird Rinko-Tasche für den Gebrauch in Europa entwickelt. Wir sammeln die Erfahrungen. Erster Feedback kam von einem PBP-Teilnehmer. Für sein Rad wurde eine Prototyp-Tasche gebaut, in die auch großes Rad(Rahmengröße 630mm) reinpasst. Normal erhältliche Rinko-Taschen in Japan sind max. bis zum Rahmengröße 580mm ausgelegt. Für hiesigen Gebrauch müßte die Tasche mehrere unterschiedliche Größen haben.
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Sein Rad ist für Rinko vorbereitet, d.h. Lenker-Vorbaueinheit wie Gabel ist leicht abnehmbar, alle Zuganschläge sind mit Schlitze versehen wegen Ergopower. Hinteres Schutzblech ist trennbar. Zerlegt und geschickt zusammengebunden wird das ganze Fahrrad recht kompakt in der Abmessung. So läßt sich das Rad problemlos in die Bahn mitnehmen, auch ICE/TGV usw. Auch in normalgroße Auto wird es reinpassen und macht den Innenraum nicht dreckig(was auch bei der Mitnahme in die Bahnzüge Pflicht ist).
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Zerlegen und Aufbauen vom Fahrrad ist eine Übungssache. Routinierte Fahrer werden in 20 Minuten das schaffen. Jeder entwickelt seine eigene Technik. Die Tasche ist aus einem leichten aber stabilen Stoff so daß sie beim Radeln ganz klein gefaltet mitgenommen werden kann. Rinko und Rinko-Tasche erweitern den Randonneures ihre Reisemöglichkeiten.

eine Dame, ihr Fahrrad, und meine Neugier

Vor 4 Wochen kam eine ältere Dame in die Werkstatt, sagte daß sie mir ihr altes Fahrrad vermachten möchte, zum Ausschlachten damit vielleicht noch ein Paar Teile weiter benützt werden könnten. Nun bei solchen Fall denke ich normalerweise an eine verrosteten Kellerleiche. Sie sagte aber, es wurde immer gut gepflegt und gewartet, und zeigt mir noch die Originalrechnung von 1956, ein Victoria-Damenrad, etwa DM170,-, gekauft in Hamburg. Das könnte etwa Monatslohn von damals entsprechen. Wer solche Rechnung feinsäuberlich aufbewahrt, pflegt auch die gekaufte Teile. Nach kurzem Gespräch bin ich sicher daß es sich nicht um eine Kellerleiche handelt. Sie wirkt patent, und erzählt auch, daß sie eine Freundin der alternativen Kultur sei, und deswegen zu mir Gewerbehof/Radlerhalle kam. Sie weckt mein Interesse. Ich verspreche ihr, vorbeizukommen um das Rad abzuholen.

Sie wartet bereits an ihrer Haustür. Wir gehen ins Keller. Dort steht ihr Fahrrad, sehr gepflegt. Ein Victoria Damenrad, 63 Jahre alt. Das Rad beflügelt meine Fantasie, aber mehr noch die Art der Dame, Frau B. Ich schätze sie zuerst so um 75. Sie ist aber 85, nicht nur patent, hat eigene Antwort über die aktuellen Belange und lebt so recht bewußt. Sie habe mit diesem Rad viele Touren gemacht. „Aber solch altes Rad fährt man heute nicht mehr“ Nein nein meine Dame, in diesem Punkt liegen Sie nicht ganz. Ich sage ihr, daß ich es nicht ausschlachten sondern restaurieren werde, und bringe es zur Werkstatt.
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Victoria war ein Nürnberger Fahrrad-/Motorradfabrik, gegründet 1886. Erste Produkte waren Hochrad und Sicherheitsrad. Später, 1958, als die Nachfrage an Fahrrad schlumpfte, ging Victoria mit anderen Fahrradwerke auf Zweirad Union AG über. Marke Voctoria lebt bis 1966 weiter, bis Zweirad Union von Hercules übernommen wurde.
Neuzeitlich sicherte die Fa. Hartje das Namensrecht und produziert heute unter Victoria E-Bikes.
Damen 1899Victoria-Fahrrad-Werke 1900vicotria nuernbergmoped

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Da das Rad in einem recht guten Zustand befindet, mußte nicht viel gemacht werden. Techinisch ist das Rad gut in Schuß. Nur einige Teile habe ich ausgetauscht, um es in den originalähnlichen Zustand zu verwandeln. in 63 Jahren wurden einige Teile ausgetauscht. Zuerst fällt den schwarzen Kettenschutzer aus Kunststoff auf. Das sollte weg. Zum Glücl gibt es noch Neuteil von Fa. Horn als gepresstem Alu. Hochbauender Lenker wurd on den 70ern eingebaut, um die Sotzposition etwas komfortabler zu machen. Aber er passt gut zu diesem Rad so daß ich ihn beibehielt. Nur Griffe habe ich ausgetauscht. Was dran war, waren sicher aus den 60er/70er jahre. Rücklicht war auch aus den 70er/80er. Ein Sammlerfreund schenkte mir eine Lampe aus dem 50ern. Was mich noch mehr störte, war die Lichtverkabelung, die aussen am Rahmen lief und mit Klebeband festgemacht war. Der Rahmen hat, am Oberrohr ganz oben und an der linken Kettenstrebe gleich hinter Tretlager, Anschluß zur Innenverlegung. Ich dachte, sie wäre nicht mehr funktionstüchtig und deshalb hat man den Kabel nach aussen verlegt. Nach dem Polieren von Metallteilchen funktioniert es aber wieder. So verschwand der Lichtkabel zum großten teil. Zum Rücklicht läuft der Kabel in der gefalteten Innenkante des Schutzblechs, wie damals ganz normal. Dynamo hat einen neuen Rollgrummi bekommen damit er besser läuft. Scheinwerfer,wahrscheinlich aus den 60ern(vielleicht sogar anfangs 70ern), beließ ich. 50er-Scheinwerfer wäre runder vorne. Und dieses Rocknetz ist aus heutiger Produktion(weiss nicht woher). Es ist etwas dicker als früheren, aber die farbe passt ganz gut. Überhaupt, daß solches Rocknetz noch hergestellt wird, finde ich gut. Nun sieht das Fahrrad wie damals, als es gekauft wurde? Das weiss ich nicht. Das ist auch nicht meine Absicht. Rocknetz war damals schon optional, denke ich. Und es fehlt auch Windschneidemarkenzeichen. Ob es immer vorhanden war, weiss ich auch nicht. Es ist keine Bohrung dafür vorhanden. Es könnte auch optional gewesen sein. Lack auf dem Rahmen habe ich nur geputzt, aber nicht poliert. Die Zeit. die das Rad erlebt hat, soll da haften bleiben.
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Ich habe das Rad umgebaut, nicht um der Dame gefallen zu tun. Aus eigener Neigier fantasiere ich, wie sie früher gelebt hat, und welche Touren sie gemacht hat. Es ist eine kleine Zeitmaschine, zurück auf die 50er Jahre. So ist das Ganze ein Märchen für mich. Die Dame aber interessiert sich sicher viel mehr dafür, wie das Rad sinnvoll weiterleben wird, und jemanden Freude machen kann.

TITAN, Hyperion

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Es sind unterschiedliche Metallic-Flocken, die diesen Rahmen besonders aussehen lassen. Je nach Lichteinfall sieht er recht unterschiedlich aus, sehr dunkel bis leuchtend glitzernd, grünlich, goldig bis bläulich. Das ist ein schönes Lichtspiel für die Augen. Der Rahmen ist aus dem Anfang 90ern. Eindeutig ein Eye-Catcher.
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TITAN, ein schweizer Fahrradhersteller, baute solide und gute Rennräder. Ursprünglich bestückt komplett mit hellgrauer Shimano 105 Gruppe, 2×7-fach.
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Auf Wunsch wurden einige Teilen ersetzt, Northroad Lenker statt Rennlenker, dazu Inverse-Bremshebel von Gran Compe, längerer Vorbau von 3TTT, BLB-Gepäckträger incl. Korb, Patentsattelstüze statt Stütze mit Sicken, Brooks Professional, hohe Aerofelgen(eingespeicht mit Sapim Race Speichen), Conti Contact Speed Reifen, MKS-Sylvan Touring Pedale.
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Ein funkelnder Weekender, für die Stadt, und auch für draussen.
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animato, Reiserad für Brandenburg

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Bei der Übergabe dieses Fahrrades habe ich mit der Besitzerin eine Runde geradelt, Grunewaldrunde plus Waldwege mit vie Sand und Baumwurzeln, plus gemäßigten Kopfsteinweg, also alles was man in Brandenburg häufig begegnen kann. Das Rad hat phne Problem die Runde überstanden. Und als wir am Grundwaldturm eine Pause einlegte, und glitzernde Havel von oben schauten, kam mir wieder Gedanken, daß Havellandschaft Italien Brandenburgs sei. Natürlich ist das nicht real, weder Klima(das vielleicht bald?) noch Topografie entspricht Italien. Das ist eine Idee und Sehensucht von Markgräfen. So gesehen sollte man für die Reise in Brandenburg fantasievolle Augen haben.
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Der Rahmen und die Gabel, eingeliefert von der Auftragsgeberin, ist ein Maßrahmen gebaut von Holger Koch, Kassel, schätzungsweise Ende 80er, ist bestückt mit interessanten Details. Koch baut keinen Rahmen mehr. Der Lack ist auch original, ich glaube eine Mercedes-Farbe.
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Was braucht ein Reiserad für Brandenburg,, einen leichtlaufenden Radsatz mit mittelbreiten Reifen für Asphalt, für Feld- wie Waldwege, die oft sandig oder verwurzelt sind. Dafür habe ich Campa Record Naben, Mavic MA2 Felgen, 2mm Speichen ohne Konifizierung und Grandbois Reifen mit 30mm Breite gewählt.
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Antrieb ist unkompliziert. Gewühnlicher Shimano-Innenlager(einziges Shimano-Teil an diesem Rad,,), um problemlose Innenverlegung der Lichtkabeln zu ermöglichen, Sun XCD Kurbel + 2faches Kettenblatt a la Herse, 5facher Ritzelpaket von Suntour. Damit kommt man fast auf 1:1 Übersetzung, um mit Gepäck und bei Gegenwind die Uckermärkische Hügellandschaft locker freudig fahren zu können. Geschaltet wird mit einem Vorbauschalthebeln von Gran Compe. Er hat recht feine Verzahnung. Damit könnte man auch 10fache Cassette schalten ohne Index. Schaltwerk und Umwerfer sind Campagnolo Veloce. Begrenzungsschrauben mußte ich austauschen für 5fachen Ritzel. Pedale sind MKS Sylvan Touring, ein Standard für klassischen Tourer.
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Für eine kleine Reise bis 3 Tagen würde eine Fronttasche reichen. Für längere Reise Paniertaschen hinten dazu. Also Gepäckträger vorn ist von Nitto, Träger hinten von Velo Orange. Für vorn gibt es passende Tasche von Gout Watanabe, Tokyo. Hinterer Gepäckträger ist hoch gehalten, um genügende Plätze für Ortlieb u. Co. zu gewähren. Halter habe ich passend konstruieren müssen, und gebaut von Kollegen SeLi-Rahmenbau.
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Auch die Lenkung ist klassisch. 1″ Gewindesteuersatz, Cinelli Vorbau und Philippe-Helvetia-Lenker. Bremshebel ist Tektro. Die Züge laufen durch die Lenkerinnere. Zum Glücl war der Gabelschaft lang so daß eine gute Position für die Fahrerin möglich wurde, obwohl der Rahmen ein wenig klein für sie ist. Klingel fand seinen Platz an Spacer.
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Strom für das Licht wird vom Velogical Dynamo gespeist. Ein feines Design. Bei normaler Cantisockel-Montage aber wäre der zierliche Dynamo mit Bremsgummi kollidiert. Ich mußte ein wenig basteln. Es funktioniert, für meinen Geschmack aber etwas zu filigran. Etwas stabilere Befestigung und Umlegefeder fände ich besser. Licht vorn ist B&M, hinten Hermanns. Für Vorderlicht habe ich einen Halter auf Schutzblech gebastelt, der evtl. auch eine Schutzblechstrebe aufnehmen kann.
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Alchemie wird nur geglückt, wenn das Farrad, der Farer/die Fahrerin und die Umgebung miteinander passen und zusammen eine schöne Musik spielen können. Gute Reise!
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Schlicht, aber zufriedengebend

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Wieviel Technik brauchen wir für ein Fahrrad? Da hängt von mehreren Kriterien ab, wie oft man radelt, wieviel man radelt, wo man radelt(in der Stadt/draussen), wie die Topografie aussieht, usw. Ein Fahrrad für den Alltag sollte möglichst einfach sein, ohne unnötige Technik, die seitens Herstellern als sinnvoll und fast notwendig verkauft wird. Wenn der Hersteller Dir Deine Meinung gibt und wenn Du sie annimmst, kannst Du aufhören zu denken. So einfach. Brauche ich 11-fache Schaltung? Oder brauche ich überhaupt eine Schaltung? Brauche ich Scheibenbremsen? Brauche ich Federung? Brauche ich automatische Sattelstützenverstellung? usw. Das ist ja anstrengend, viel zu überlegen, biel zu entscheiden. Denken ist aber manchmal wichtig. Wenn man mit weniger auskommt, desto leichter wird alles, nicht nur das Fahrrad, auch das Leben vielleicht.
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Ist weniger weniger wert? Sie haben eigentlich keinen direkten Zusammenhang. Nur, manche müssen mehr verkaufen, dafür müssen sie mehr anbieten, oder was anders anbieten, was neues, was tolleres, was jeder unbedingt braucht,, nee so nicht. Davon haben wir genug. Wir hatten schon öfters davon genug. Aber wir sind nicht zufrieden, warum?! Weil das Leben uns langweilt. Wir brauchen wat neues, was geileres, was aufregenderes. Hat das uns zufriedener, glücklicher gemacht? Nun ja, wir brauchen etwas anders, zwar in eigenem Kopf, andere Koordinaten anzulegen.
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Einfaches Fahrrad kann auch Glück bringen, wenn der Mensch mit ihm eine gute Beziehung eingeht. Komplizierte Fahrrad kann auch Unglück bringen,, Es ist nicht die Frage der technischen Komplexität. Was dann,,,
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einfacher Rahmen von CONDOR(ca. 1980), Sachs-Maillard 6-Gang Ritzelpaket, Sachs-Huret Schaltwerk, Simplex Schalthebel aus Kunststoff, Kurbel von Motobecane(Takagi/Japan), Naben von Normandy, Alufelgen von Weinmann, langschenkelige Seitenzugbremsen von Dia Compe, Inverse Bremshebel von tektro. Meiste Teile sind aus den 70ern/80ern. Schon damals eine einfache Technik, die aber gut funktioniert und frei vom Komponentenzwang des herstellers ist. Das gefällt mir besser als (unnötig?)vollgestopfte Fahrräder von heute. Dieses Rad gibt mir einen Eindruck von ruhiger Zufridenheit von sich. Schlicht, recht bescheiden, aber nicht blöd und zurückhaltend chic.
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mit einem Cargobike nach Germersheim

Samstags von der Radlerhalle in Karlsruhe mit einem Cargobike von Sebastian nach Germersheim, um es dort auf der Spezi-Messe auszustellen. 30km mit einem Cargobike in einem Stück bin ich noch nie gefahren. Da bin ich echt gespannt.
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Verschiedene Routen gibt es. Ich wollte die einfachste, und die angenehmste mit einem Cargobike. So wählte ich eine Route, möglichst ohne Landstrasse und Ortsquerung, erst nach Norden durch Wald(über 10km ganz gerader Waldweg), streift man Leopoldshafen zur Fährstelle Leinersheim, dann am Rhein bis Germersheim auf Radweg.
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Es ist ja recht hübsch hier, hinter leopoldshafen, denke ich, mit vielen Seitenarme und Kanäle. Sogar eine alte kleine Hebebrücke fahre ich über. Das Rad fährt sich gut. Es regnet nur tropfenweise. Alles überschaubar.
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Aber ich gehe hier verloren. Irgendwie merke ich, daß ich vom richtigen Weg abgekommen bin und nicht mehr weiss wo ich bin, obwohl ich eine Karte habe. Es ist dicht bewölkt, die Sonne läßt sich nicht mal ahnen. Ach schiit. Ich fahre ein Stückchen zurück, nirgendwo ein Schild, kein Mensch in Sicht. Ich warte ein Weilchen. Dann kommt ein Opa auf Rad angeradelt, so ein Glück. Er ist so nett, führt mich etwa 15 Minuten lang und so weit durch den Wald damit ich sicher die Fährstelle finden kann. Tausend Dank!
Ich weiss aber heute noch nicht, wo ich war. Und diese hübsche Brücke ist nicht auf der Karte zu finden, auch nicht auf Komoot. Na sowas, das passiert selten.

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Als ich zur Fährstelle ankam, waren nur 3 Radler auf dem Fhärschiff. Einer ist mit einem aerodynamisch verkelidetem Liegerennrad(Vollcarbon).
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Der Radweg ist sehr gut ausgebaut. Ich komme zügig voran. Die Verspätung durch Irrfahrt muß ich zurückholen.
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Angekommen, Germersheim ist eine Festungsstadt und wird von militärischen Großbauten dominiert.
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Am Sonntag zurück mit demselben Rad nach Karlsruhe. Einer fragt auf dem Messestand, warum Cargobike nicht in den Zug mitnehmen darf, wenn Anhänger mitgenommen werden darf. Oh, das ist eine Grauzone. Ich werde dieses Rad nicht in die Bahn mit. Es ist zu groß und wird anderen Passagiere stören. Ausserdem kann ich es nicht Treppen hoch und unterschieben.
Es ist sonnig geworden. So ist es schön zum Radeln. Ich fahre direkt am Rheinufer.
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Dann komme ich wieder hinter dem Deich. Grüne Farben leuchten wunderbar. Ich gebe nun etwas Gas. Ich muß unbedingt die letzte Fähre erwischen.
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In der Ferne sieht man Pfälzer Wald. Ich fange an zu schwitzen. Die Luft ist so um 12 Grad.
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Eine rennradfahrerin überholt mich, ganz locker. Mit einem Rastenrad kann ich nicht schnell fahren. Es ist schwer, und hat mehr Luftwiderstand. Mir fehlt Power. Zum Glück hat das Rad recht gute Fahreigenschaft. Ich murmle den Mantra, ich denke nicht an Motor, ich denke nicht an Motr,,, und komme ich zur Fhärstelle an, rechtzeitig.
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Ich bin allein auf der Fähre, mit der Rennradfahrerin, die Triathletin ist. Dann kommt noch ein Rad, ein Paralleltandem. Dieses Pärchen kenne ich. Fähre setzt sich dann in Bewegung.
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Nun muß ich mich nicht mehr hetzen. Ich drossel den tempo und radle ich den Weg, den ich nun kenne, zurück nach Karlsruhe. Paralleltandem ist, wie ich geahnt habe, schneller als ich und verschwand weit vorne aus meiner Sicht. Hinfahrt hatte ich gut 2 1/2 Std. gebraucht wegen Irrfahrt. Rückfahrt war knapp über 2 Stunden, also Schnitt 15kmh ungefähr.
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