Archiv der Kategorie: Radtour

Luitpoldturm, Pfälzerwald

Ein Pfalz-liebender Freund füührte mich einmal hierher, zum Luitpoldturm, mit seinem Auto. Der Ausblick vom Turm oben ist wunderschön. Vom Dorf Wilgastswiesen führt eine Strasse sowie Waldwege(nur mit MTB) dorthihn nach oben. Mit dem Auto ist es einfach, einen Gang unter und brmmm. Mit dem Fahrrad ist es schon recht anstrengend. 10km fast kontinuierlich bergauf, von 200 auf 614m.

Als ich zum Karlsruher Hauptbahnhof ankam, war es noch neblig. Aber heute glaube ich an Wettervorhersage. Es wird sonnig tagsüber. Auf 600m ist sowieso keine Nebel, denke ich.

Ich steige Rinnthal aus. Hier ist noch KVV-Tarifgebiet(also deutlich günstiger als eine Station weiter). Und für die Bergfahrt sollte der Körper gut aufgewärmt sein.

Im Dorf steht eine unverhältnismäßig prächtige Kirche. Mein Pfalz-Freund erzählte; es gab damals Kirche als Bausatz zum Bestellen. Dorf hat eine bestellt, aber eine falsche geliefert bekommen. Zurücksenden war lästig, so haben sie die aufgebaut.

Radweg an der Queich ist sehr angenehm zu fahren. Beschauliches Bächlein Queich fließt durch Annweiler, Landau, Germersheim und mündet dort in den Rhein.

Hier gibt es auch viele seltsam aussehende Steinformationen. Sie sind wie gemacht für die Kletterer. Pfalz ist Mekka für sie, genauso wie die sächsische Schweiz.

Wilgartswiesen naht. Zwei spitze Kirchtürme ist das Landmark. Dieser Ortskern scheint auch alt zu sein. Hier gibt es auch Geschäfte, sogar auch eine Pizzeria.

Aber am Ortsrand wird es Schluß mit lustig. Hier beginnt die Bergfahrt. Gleich am Anfang geht recht steil. Mir kam es vor wie eine Wand. Das Foto kann mein Gefühl nicht richtig wiedergeben, leider. Als langähriger Flachländler spüre ich schon Respekt davor.

Ich muß gestehen, daß ich dreimal angehalten habe, um meinen Körper mit Sauerstoff zu versorgen. Es wurde aber immer leichter. Aber langsam war ich bis ganz oben.

Ein Rennradfahrer hat mich überholt, und hörte sicher mein leidvolles Atmen. Gut, schnell war er auch nicht. Aber ich war so langsam, so daß ich ohne Problem Landschaft anschauen und Fotos machen konnte.

Die linke Seite der Strasse, und zwar ein großes Gebiet von ca. 1000ha Wald ist als RuheForst behandelt, im dem nichts mehr von Menschenhand etwas gemacht wird. Man kann hier wandern, aber die Wanderwege verschwinden langsam.

Eine Spitze der Erhebung wird erreicht. Dort steht ein Ritterstein, aber ohne Inschrift(vielleicht auf der Rückseite?). Dann kommt eine Siedlung Hermersbergerhof mit weniger als 15 Häusern. Hier gab es früher einen Klosterhof.

Dann ist der Parkplatz zum Luitpoldturm nicht mehr weit. Mit dem Fahrrad kann man direkt bis zum Turm fahren. Heute treffe ich hier eine Wandererin und einen MTB-Fahrer. Es gibt Tisch mit Bänke, dort esse ich meine Verpflegung. Sogar gibt es hier aucheinen sicheren Grillplatz. Dann steige ich die Treppen des Turms. Es lohnt sich, hierher zu fahren. Der Ausblick ist grandiös. Unten ist noch etwas neblig diesig. Man sieht Burg Gräfenstein und Trifels. Man sieht sogar die Kammlinie vom Schwarzwald.

Gefüllt mit einem schönen Gefühl steige ich den Turm unter zu meinem Rad. Dann die gleiche Wege zurück. Natürlich mit Saus runter in gut 10 Minuten(ich habe keine Uhr bei, so ungefähr). Da fahre ich mit meiner Stadtgurke sicher nicht schneller als 50kmh.

Dann fahre ich leichtfüssig wieder entlang Queich bis Rinnthal. Der Zug kommt in 15 Minuten. Perfekt! Die Sonne steht bereits tief. Ja, nächstes Mal mit einem anderen Rad,,

Probefahrt 3, Pfälzerwald

Ich habe mein Tourenrad wieder etwas geändert und ging zur Probefahrt, diesmal in den Pfälzerwald, also mehr auf und ab? Ich habe keine Kondition,,

Startpunkt/zielpunk ist Bahnhof Bad Bergzabern, von Karlsruhe 45 Minuten mit der Bahn. Von hier aus kann man in verschiedene Richtungen starten, ein guter Startpunkt. Altstadt ist auch sehenswert, wie das Haus hier aus der Renaissance-Zeit.

Fährt man die Strasse 427 westwärts aus dem Ort heraus, dann kommt man entlang Erlenbach auf ein Radweg. Es ist gemütlich bis Birkenhördt.

Nach Birkenhördt verläßt man die Strasse 427 und es wird schnell bergig. Dieser Abschnitt ist nicht sehr lang, aber ich habe geschwitzt bei 15 Grad. Momentan gibt es Autoverkehr hier, weil Strasse 427 teilgesperrt ist. Ansonsten wäre es eine schöne kurze Teststrecke.

Kurz die L493 nach links, dann gleich wieder nach rechts richtungs Burgruine Lindelbrunn.

Vor Lindelbrunn steuere ich nach links zum Vogelkopf. Ich glaube, diese Felsformation wird so genannt, und liegt zwischen Vorderweidenthal und Lindelbrunn.

Auf dem Weg liegen viele Eßkastanien(„Keschde“ auf Pfälzisch), Buchenkerne wie Eicheln. Tieren werden in diesem Winter nicht verhungern müssen.

Auf einem Feld mit gutem Ausblick mache ich eine Pause. Auch im herbst sind die Wiesen recht grün und verziert mit vielen kleinen Blüten.

Und da fand ich einen Kastanienbaum, der fast nur große Nussfrüchte wirft. Ich hatte es nicht vor, Kastanien zu sammeln, weil ich bereits Woche vorher 7kg gesammelt habe. Aber das konnte ich nicht liegen lassen,, und habe schnell meinen Proviant leer gegessen, um für Kastanien einen Platz in der Satteltasche zu schaffen.

Östlicher Pfälzerwald ist das größte natürlich zusammenhängende Verbreitungsgebiet der Edelkastanien in Westeuropa. Warum ausgerechnet hier? Da bekam ich die Antwort von einem Freund, der Pfalz liebt. Kastanien haben die Römer mitgebracht, nicht zum Essen, sondern für den Weinanbau. Kastanienstamm läßt sich sehr gut gerade spalten und fault nicht. Daher ist es prima geeignet, Stutzpfähle für den Wein herzustellen.

Geschätztes 2kg wurde eingesackt und noch von einem alten Apfelbaum einen leckeren Apfel geklaut(keiner kommt ihn zu nehmen,,), dann fuhr ich weiter. Burgruinen sind was ganz typisch für Pfälzerwald, genauso wie die bizzaren Steinformationen. Ich lasse sie links liegen und fuhr weiter. Hier sind Radwege gut beschildert. Aber viel mehr Wege zum Wandern gibt es hier. Solche Wege sind meist nur mit MTB befahrbar.

Herbst ist farbenfroh. Manche Blätter werden gelb, orange oder rot. Warum machen die Pflanzen das? Weil das ihnen Spaß macht?

Schöne Farben erfreuen unsere Augen. Auch damit wir sie essen,, wie Schlehdorn oder Hagebutt. Herbst ist auch die Sammelzeit.

Ach ja, mein Tourenrad,, es wird langsam stimmig. Bremshebel ist nun vom Tektro, der gut in der Hand liegt auch wenn man Unterlenker greift. Pedale habe ich für diese Tour MKS Plattformpedale mit kleinem Käfig eingebaut, weil ich mit normalen Schuhen auch laufen wollte. Schaltwerk ist nun Shimano ACREA,, die funktioniert tadellos. Die Form ist nicht ganz Shimano-typisch von heute und mir gefällt mehr oder weniger(abgesehen von der Farbe). Ritzelpaket ist nun 7fach mit 14-34Z so daß 1:1 Übersetzung drin ist. Sattel habe ich vorläufig einen Ideal 90 eingebaut.

Nun muß ich weitere Entscheidung treffen bezüglich Schutzblech, ob Alu von Honjo, Edelstahl von Gilles Berthoud oder Kunststoff von SKS. Gepäckträger hinten wird Velo Orange, vorn wird eine Maßanfertigung werden, weil nix auf dem Markt richtig passt.

Von der Lindelbrunn geht es hauptsächlich bergab, und bergab. Nach Lust und Laune, auch sausend. Zuerst menschenleere Radwege, dann ab Völkersweiler entlang Kaiserbach.

Dann stoßt der Radweg auf BS48. Hier gibt es entlang der Strasse einen Radweg. Hier kann man auch Gas geben. Dann ist man schnell am Ostrand des Pfälzerwaldes und hier beginnt Weinberge und Weindörfer zwischendurch.

Wenn man die Weinberg hier am Waldrand in Nord-Süd-Richtung fahren will, muß man auch mit viel steilen Auf und Ab rechnen. Das kann recht anstrengend werden.

Weinblätter werden je nach Sorten gelb oder rot. Vögel fliegen in großer Gruppe. Üben sie das Fliegen für den Zug nach Süden? Und am Horizont sieht man den Schwarzwald.

Manche Weindörfer wirken einladend, um irgendwo Pause einzulegen. Kaffee, oder ein Glas Wein? Pfälzer Teller? Nein, ich radle weiter. Wenn ich jetzt Alkohol trinke, werden die Beine nicht mehr mitmachen. Hier auf Weinbergen ist es fast anstrengender als im Wald.

Hinter diesen Hügel liegt Bad Bergzabern. Dann werde ich mich in den Zug setzen und mich gemütlich nach Hause bringen lassen.

Achja, dieses Foto lasse ich hier reinschleichen, obwohl es nicht von dieser Tour stammt. So schön ist der Pfälzerwald. Und um hierher(600m hoch) zu gelangen, muß man 10km Hillclimb hinter sich bringen. Das auf anderes Mal,,

Probefahrt 2, Wissembourg

Ich bastle weiter am Tourenrad,, Kettenblatt habe ich ausgetauscht, nun sin sie 46/34. Das ist gut. Ritzel werde ich auf 7-fach gehen, zwar bis 32Z, d.h. 6-Gang plus 1 Rettungsring. Dann muß das Schaltwerk auch ausgetauscht werden., sehr wahrscheinlich auf zeitgemäßges Teil, Ultegra? Alivio? Microshift?

Ein weiteres Problem ist, daß Bremshebel zu weit weg ist. Ich habe relativ kleine Hände, und ältere Hebel stehen meistens sehr weit vom Lenker. Bei Abfahrten, wenn ich Unterlenker greife, kann ich gerade mit Mühe und Not Bremshebel mit Zeigefinger erreichen. Solches Problem habe ich mit heutigen Hebeln wie Ergopower/STI gar nicht. Ergonomische Entwicklung ist diesbezüglich enorm fortgeschritten. Ob ich diesen Hebel zurückbiege(schlage), oder einen anderen Hebel einbaue,, Wahrscheinlich einen moderneren Hebel einbauen, damit verschwinden auch Bremszüge vom Lenkerbereich, und wird insgesamt etwas moderner.

Die Wege auf dem Weinberg haben viele Auf und Ab, nicht sehr lang, aber manche recht steil. Wege sind nicht immer asphaltiert. Für Testzweck für ein Reiserad ist es ideal. Es macht auch Spaß, hier zu fahren. Natürlich muß ich immer daran denken, Es kommt noch bis zu 15 kg Gepäck dazu. Daher ist ein Rettungsgang schon psychologisch sinnvoll.

Pause unter einem Nußbaum. Weinernte ist fast vorüber. Es ist ruhig dort. Nur Radler, Tagesausflügler oder Langstreckentourer, E-Bike-fahrer oder Rennradfahrer, beleben die liebliche Landhschaft. Ob die Nüssen, oder Keschde, nach extrem trockenem Sommer volle Früchte tragen,, Meine Freundin begutachtet die Keschdebäume etwas besorgt.

Hügel hinter dem Weintor(rechts im Bild) ist bereits Frankreich(so ungefähr,,). Die Grenze ist landschaftlich gar nicht zu merken.

Wissembourg ist reizend. Auch solcher Laden, wo Käse und Salamis gibt, viel zu gefährlich. Spaziergang im Ort entlang Lauter ist ein Muß. Hübsche Häuser, hübsche Gärten, hübsche Details. Nach einem Radler/Panaché fahren wir zum Bahnhof.

Probefahrt

Ich bastle seit einiger Zeit an einem neuen Tourenrad, mit dem ich mehrere Tage fahren kann. Es ist noch lange nicht fertig, aber fahrtüchtig gewoeden. So machte ich eine Probefahrt, um einige Sachen festzustellen.

Der Rahmen ist Geliano, aus Frankreich. Dieses Geschäft gibt es noch, aber macht keinen eigenen Rahmen mehr. chätzungsweise Ende 80er. Er ist für Sanyo Dyna Power vorbreitet. Das mache ich natürlich nicht. Statt Walzendynamo kommt Nabendynamo in Einsatz, diesmal Shimano XT, der relativ gut läuft(und war es preisgünstig).

Felgen sind ARAYA TX-310F poliert, und 23mm breit. Reifen habe ich Panaracer Pari Moto von Pacenti 650x38B montiert. Er scheint ok zu sein, mehr aber auch nicht. Ich würde weitere Reifen probieren. Eingespeicht ganz normal mit 3-fache Kreuzung mit Sapim Race.

Transmission ist noch vorläufig. Momentan ist; 2×6-fach, vorn 50/37, hinten 11/26. Damit bekomme ich sicher bei Volladung bei Bergstrecke Problem. Vorn 46/34, hinten 11/32 wäre meine Vorstellung.

Bremsen sind Gran Compe 700, fest eingebaut auf Cantisockeln. Bremshebel wirkt etwas dünn/schmal wenn man mit aktuellen Ergopower oder STIs gewöhnt ist. Dieser Rahmen könnte man 700C und 650B aufbauen. Bei dieser Konfiguration wie jetzt hat die Pedale etwas wenig Bodenfreiheit. Ach ja, Pedale,, da muß ich auch Gedanken machen.

Der Rahmen ist recht hübsch aufgebaut, und macht gut steifen Eindruck. Er ist nie benützt worden, daher auch nicht weich geworden. Verchromung sieht gut aus. Lackierung ist typisch aus der Zeit. Ganz mein Geschmack vielleicht nicht. Aber schlecht finde ich sie auch nicht. Rohrsatz ist Columbus Chromoly. Es ist eine richtige Wahl für ein Tourenrad.

Sugino Maxi Kurbel finde ich hübsch. Mit dessen 110mm PCD war er der Vorreiter vom Compactkurbeln weit im voraus.

Es ist Erntezeit in Weinberge. Erntemaschinen sind voll im Einsatz. Trauben sehen gut aus. Wallnuß fällt bereits. Herbst ist da, auch wenn es 30 Grad ist.

Tourist in Berlin

Ich hatte Gelegenheit, nach Berlin zu fahren. Bin fast 2 Jahre in Karlsruhe, vorher habe ich mit Unterbrechungen zig-Jahren in Berlin gelebt. Wie nun wirkt die Stadt für mich, war ich einerseits interessiert, aber nicht sonderlich aufgeregt, wahrscheinlich habe ich das bereis zu oft gemacht.

Ich nahm einen sehr frühen Zug. Ich dachte, er wäre nicht so voll, in dieser noch Ferienzeit. In Karlsruhe war der Zug fast leer. Aber es füllte sich rasch, und fast alle Sitzplätze wurden besetzt. Zum Glück blieb neben mir bis Berlin frei. Die Bahn hat es schwer, Mindestabstand im Zug zu regeln. Das wird mehr oder weniger den Passagiere überlassen, wie die Fahrradabteil in der Ferienzeit.

Ich kam mittags an. Am gleichen Tag hatte ich 3 Bezirke auf meinem Terminkalender. Zuerst Prenzlauer Berg, wo ich der Tochter meiner Nachbarin, ganz frisch zu Studium nach Berlin gezogen, ein Paket von ihrer Mutter zu überreichen. Dann gleich meinen alten Kollegen Dan Santucci zu treffen.

Ich radelte den Weg, den ich tagtäglich zur Werkstatt fuhr. Bernauer Strasse, die ein wenig wie Mauermuseum gestaltet ist, bin nie angehalten, heutet auch nicht. Denn, ich kenne die Mauerzeit. Und dann nach Wedding, wo meine chinesische TCM-Ärztin aus Wuhan ihre Praxis hat. Das ist meine Hauptanliegen der Berlin Reise. Dann nach Schöneberg, zu einem Freund, wo ich eine Woche bleiben darf. das sind schon 50km. Berlin ist groß.


Ich empfinde die Stadt etwas stressig. Ich bin schon auf ruhigeres Karlsruher Verhältnis gewöhnt. Aber Radeln hier ist nicht schlimmer als in Karlsruhe,, fast das Gegenteil. Radfahrer sind, zwangsläufig, umsichtiger. Fahrradspuren, die neu angelegt sind, finde ich sehr gut. Für Strassenlokale ist es auch gut, weil Autoverkehr etwas weggerückt ist. Übrigens, daß die Berliner mit Corona-Maßnahmen lockerer umgehen, kann ich auch nicht bestätigen. Manche Karlsruher nehmen es lockerer.

Die Rahmenbauer-Kollegen habe ich icht erreicht, auch den Grünberger, alias Monte Verde, der in Charlottenburg, auf der Strasse, wo ich früher gewohnt habe, seine Werkstatt hat, nicht treffen können. Er baut Rahmen, aber nebenbei repariert alles mögliche, toll!

Mit einem Rad-Freund radelte ich zum Wannsee. Ich wußte den Weg von Schöneberg zum Auerbachtunnel(Kronprinzessinenweg) nicht mehr, und wir fuhren quer durch die Stadt. So kamen wir zufälling zum Alliertenmuseum, wo wir halt machten. Wie ein Tourist halt.

Ich erinnere mich auch nicht so recht, daß Wannsee am Sonntag so voll ist. Gut, meistens bin ich nur vorbeigeradelt und keinen Halt gemacht. Kaffee und Croissant am Bahnhof Wannsee, das ist mir neu. Dann fuhren wir Kronprinzessinnenweg zurück.

Ach ja, diesmal bin ich mit einem Klapprad gereist, mit birdy. Mit ihm kann man noch relativ sportlich radeln. Aber Duell mit einem Alex Singer war mir zu anstrengend. Nun weiß ich, daß ich einiges an birdy umbasteln muß.

Die Räder auf dem Kudamm geschoben, im Schwarzen Cafe!(wo ich ewig nicht mehr war) Apfelsaftschorle getrunken, und dann weiter nach Wedding gefahren, und nach Schöneberg zurück. An diesem Tag bin ich wieder 60km geradelt.

Berlin ist, mehr oder weniger, immer voll mit den Touristen. Aber sie bleiben an bestimmten Bezirken und Gegenden. Schöneberg ist, nachdem Kreuzberg sehr hipp und teuer geworden ist, ein angenehm autark in sich stimmiger Ort. Wielange es noch so bleiben wird,,, Momentan ist die Rote Insel(am Gasometer) angesagt.

Tiergarten ist eine echte Bereicherung für Berliner. Diese Grünanlage ist riesig. Manche Stellen wirken wie ein richtiger Wald und Sumpf. Berlin ohne Tiergarten? Unvorstellbar.

Dann wieder Richtung Wannsee. Diesmal einfach weiterradeln bis Glienicker Brücke, die Grenze zwischen Berlin und Potsdam. Diese Landschaft, mit der seenhaft breiten Havel, finde ich wunderbar. Italien Preussens, scherzhaft genannt, weckt diese ruhige Landschaft immer noch mein Sehensucht. Ja, diese Seenlandschaft bis Uckermark und drüber, das ist was ich meistens vermisse, zusammen mit der Kargheit Brandenburgs.


Menschenleeres Gasthaus Moorlake, genauso menschenleeres Strandbad Wannsee, es ist anders als normal, aber daran muß man sich gewöhnen, vielleicht für die verlorene jahre.

Ich weiß, daß ich nur ein Teil der Stadt gut kenne. Meine Berlin-Karte ist marmoriert. Gedächtnis beginnt langsam zu elodieren. Inniges Gefühl bleibt, stellenweise mindestens.

Ich nahm den letzten ICE nach Karlsruhe. Masn kommt zwar sehr spät an, dafür war der Zug nicht mal halbvoll.

Es ist ja Sommer,,

Nicht, daß ich es nicht gemerkt hätte, daß es schon recht lang sommerlich zugeht. Nur, ich konnte sommerliche Tage noch nicht geniessen,, erstens sehr viel Arbeit, zweitens oft zu warm für eine Radtour, für mich.

Die Zeit aber schreitet, egal viel Arbeit oder Corona. Und die Natur auch. manche Felder wurden bereits geerntet. Ach ja, das ist keine Natur, sondern eine Kulturlandschaft,,

Und noch eine Kulturlandschaft. Zwar recht hübsch, aber eine künstliche Monokultur. Trauben wachsen gut, scheinbar. Es wird wieder ein gutes Jahr für Pfälzer Wein.

Radeln in lieblicher Landschaft macht mir eine gute Laune., bedeutend besser als in der Stadt, obwohl diese Landschaft viel lönger vin Menschen kultiviert wird als die Stadt wie Karlsrhe.

Ich war diesmal mit einem „Birdy“ unterwegs. Solange die Fahrbahn nicht holprig ist, kann man mit ihm recht gut fahren. Nur ein starker Gegenwind machte mich zu schaffen.

Angekommen in den Pfälzer Wald, liegen die Blüten von Keschde(Eßkastanien) überall. Wenn man die Bäume schaut, sind die stachelige Schale bereits am Wachsen. Das läßt einen guten Ernte für Kastanienliebhabern erwarten.

Am Waldrand blickt man in der Ferne Schwarzwald. Dazwischen die fruchtbare Rheinebene, Zentrum Europas, wenn man so sagen will.

Zurück nach Karlsruhe, blühen die Wasserpflanzen auf dem Alb, wie hübsch. Ein Sommertag, 25 Grad, windig, entspannt wie befreiend. Ich kann wieder arbeiten.

Keschde sammeln, im Pfälzerwald

Keschde? Das ist Eßkastanien auf Pfälzisch. Südpfälzerwald ist der größte natürlich zusammenhängende Eßkastanienwald in Westeuropa(ich habe diese Aussage nicht verifiziert). Nun, als kastanienliebender Japaner kann ich nicht untätig bleiben. Bei fast sommerlich schönem Wochenende geht es los. 1 Std. mit der Regiobahn nach Rinnthal, dann geht es erst entlang Bächlein Queich. Queich ist der längste Fluß in der Pfalz, entspringt im Wald hinter Hauenstein, mündet in Germersheim in den Rhein. Es gibt Queichtalradweg, den werde ich auch irgendwann fahren. Strukturschwache Südpfälzerwald ist Keschde auch eine touristische Attraktion.

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Ausgestiegen in Rinnthal, ist man bereits im Wald, oder umgeben von Bergen. Wald heißt hier bewaldete Bergen, wie Bayerischer Wald oder Schwarzwald. Diese Bergen sind nicht so hoch, etwa zwischen 400 und 600m. Diesmal radeln wir nur ca. 20km, zuerst Tal entlang. Aber ca. 400 Hohenmeter ist drin. Meine Freundin wird öfters absteigen und das Rad schieben.
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Tal ist schmal, aber in einer breiten Stelle, etwas sümpfig, sehen wir Kühe weiden. Nein, Büffeln sind sie. Sie liegen gemütlich im Tümpel.
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Im Dorf Wilgartswiesen sehe ich an einer Hauptstrasse ein Gebäude, was sehr nach alter Tankstelle aussieht. Vom Stil her ist es aus den 30er Jahren, aber ich finde keine Information aus dem Netz. Dachziegel sehen nicht sehr alt aus, und der Adler drauf macht es etwas verdächtig, ob das Original ist.
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Angekommen an Hauenstein, verlassen wir Queichtal, d.h. es geht etwas auf und ab. Hier gab es Schuhindustrie, und es gibt Deutsches Schuhmuseum. Gleich sehen wir Leute, die mit Taschen in den Wald spazieren gehen. Klar Keschde-Sammler. Einheimische wissen wo gute Bäume stehen, und gehen früh los. Wie wir, wer erst nachmittags losradelt, hat wenig Chance, große Menge gute Keschde zu sammeln. Dieses Jahr sollen sie auch klein sein, wegen trockenem Sommer. Uns wird es reichen, bißchen zu sammeln um sie zuhause was leckeres zu machen.
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Meine Freundin schiebt schon ihr Rad. Und gleich finden wir am Wegerand einen großen und guten Baum.
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Hier wird die Tüte halbvoll. An einem anderen Baum wird die Tüte voll. Damit sind wir zufrieden. Am Baum hängen noch viele Kastanien. Die Saison wird noch 2 Wochen dauern. Ich merke, nicht jeder Eßkastanienbaum trägt Früchte. Ich weiss nicht warum,,

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Wir fahren wieder auf die Talebene ab. Vom Dorf Spirkelbach fahren wir auf Strassen, auf den am Sonntag kaum Autos fahren. Manche Raubbäume(oje,, ein Bilderbuchbeispiel meiner Deutschfehlern! Keine Angst, Im Pfälzerwald gibt es keine Raubbäume, die Menschen angreifen,,) sind bereits bunt. In 2 Wochen werden sie noch schöner sein, vorausgesetzt, das Wetter bleibt einigermaßen gut und wird kühl.
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Ein Papierfabrik! Typische Industrialisierung des Waldgebietes. Wasser(Flüßchen) als Energiequelle, Holz als Rohmaterial. Dann ergibt sich automatisch die Papierherstellung. Überall, egal in der Pfalz, Thüringen, Sachsen, war die Papeirhestellung eine wichtige Industrie. Daß sie heute noch standhalten kann, ist der Bemühung des Betriebes zu verdanken, glaube ich.

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Trifels in Sicht. Drei Brgen und drei Burg(-Ruinen). Im Mittelalter recht bedeutsam. Damals gab es Berlin noch nicht. Brandenburg war lange unwirtliche Mark.

Und Annweiler, ein Luftkurort. Hübsch ist der alte Stadtkern. Mitten drin fließt Queich, links und rechts alte Fachwerkhäuser. Unter Trifels kommen wir mit einer Dame ins Gespräch. Sie lebt über 60 Jahre hier, und kann keine Stadtleben vorstellen. Eine schöne, fast heile Welt ist es hier, schöne Landschaft, saubere Luft, weniger Stress.
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Dazu moch nette Lokale, nettes Essen, netter Wein. Ja, wir wollen abends etwas mit Kastanien. Ich Schweinefleisch mit Kastaniensause, meine freundin Flammkuchen mit Kastanien. Sehr einfallsreich vielleicht nicht, aber hat es geschmeckt.
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Nach Espresso rennen wir zum Bahnhof, um den Zug zu kriegen. Im Zug ssitzen wir dann gemütlich und schauen den schönen Vollmond. In einer Stunde sind wir wieder zuhause.

Rinko zum PBP

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Zusammen mit Imi-san von Ostrich wird Rinko-Tasche für den Gebrauch in Europa entwickelt. Wir sammeln die Erfahrungen. Erster Feedback kam von einem PBP-Teilnehmer. Für sein Rad wurde eine Prototyp-Tasche gebaut, in die auch großes Rad(Rahmengröße 630mm) reinpasst. Normal erhältliche Rinko-Taschen in Japan sind max. bis zum Rahmengröße 580mm ausgelegt. Für hiesigen Gebrauch müßte die Tasche mehrere unterschiedliche Größen haben.
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Sein Rad ist für Rinko vorbereitet, d.h. Lenker-Vorbaueinheit wie Gabel ist leicht abnehmbar, alle Zuganschläge sind mit Schlitze versehen wegen Ergopower. Hinteres Schutzblech ist trennbar. Zerlegt und geschickt zusammengebunden wird das ganze Fahrrad recht kompakt in der Abmessung. So läßt sich das Rad problemlos in die Bahn mitnehmen, auch ICE/TGV usw. Auch in normalgroße Auto wird es reinpassen und macht den Innenraum nicht dreckig(was auch bei der Mitnahme in die Bahnzüge Pflicht ist).
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Zerlegen und Aufbauen vom Fahrrad ist eine Übungssache. Routinierte Fahrer werden in 20 Minuten das schaffen. Jeder entwickelt seine eigene Technik. Die Tasche ist aus einem leichten aber stabilen Stoff so daß sie beim Radeln ganz klein gefaltet mitgenommen werden kann. Rinko und Rinko-Tasche erweitern den Randonneures ihre Reisemöglichkeiten.

auf Kocher-Jagst-Radweg pt. 3 Schwäbisch Hall

Rückweg nach karlsruhe wählte ich die Route, Langenburg/Bächlingen – Nesselbach – Orlach – Braunsbach, dann Kocher entlang bis Schwäbisch Hall. von dort mit der RE nach Heilbronn, dann mit S4(Tram) nach Karlsruhe.
Bächlingen Schwäbisch Hall
Wie das Höhenprofil zeigt, 3km von Bächlingen bis Nesselbach ist ca. 10% Steigung(Serpentine).
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Wenn man Nesselbach ankommt, dann ist die Tour so gut wie fertig. der Weg zum Kocher/Braunsbach habe ich die Strasse gewählt, nicht den Radweg. Hier auf Hochebene kann man gut Tempo machen, und geht ab Orlach steil bergab. Schnurgerade und 12 %. Ohne Bremsen erreicht man 70kmh. Ich kann kein Foto machen, weil ich mit beiden Händen Lenker halten muß. Vor dem Ortseinfahrt aber gibt es eine scharfe Kurve. Gute Bremsen sollte man haben. Für Radfahrer gibt es einen weniger steilen Radweg mit Serpentinen.
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Am Kocher geht es unspektaklär weiter. Obwohl, der Anblick auf Kochertalbrücke der A6 ist schon recht eindrucksvoll.
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Hier am Kocher sehe ich mehr Radtouristen als an der Jagst. Die Meisten sind mit einem E-Bike unterwegs. Ich komme leicht zum Grübeln,, Kocher-Jagst-Radweg beinhaltet viele kurze aber steile Abschnitte, die für einen normalen Radfahrer recht anspruchsvoll sind. Mit E-Bike natürlich ist es kein Problem. Aber wenn ein Radweg basierend auf der Leistung des E-Bikes konzipiert und gebaut werden sollte, was in naher Zukunft durchaus realistisch werden könnte, hat ein Normalradfahrer ohne E-Zusatzantrieb oft Problem.
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Der Radweg ist recht gut beschildert, so daß man auch ohne Karte/Navi nicht so leicht verloren gehen kann. Und ich bin schon in Schwäbisch Hall in 1 1/2 Stunden. Diese Stadt kenne ich schon, aber schaue den alten Stadtkern an. Sie war reich, wegen des Salzhandels. Die Stadt liegt am Hang, bis Flußeben hinunter, sieht hübsch aus mit ihren zahlreichen alten prächtigen Bauten. Heute prosperiert sie wegen Tourismus, Würth-Kunsthalle und Bausparkasse? Auf alle Fälle ist diese Stadt lebhaft, traditionsbewußt und sehehnswert.
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Der Bahnhof ist etwas schäbig. DB hat scheinbar keine Lust, hier etwas zu investieren. Hauptlinie hält hier nicht, sondern am benachbarten Hessental. Mit einem schienenbusähnlichen Dieseltriebwagenzug aus Crailsheim fahre ich nach Heilbronn. Dort sehe ich einen Velo-Taxi stehen, meine alte Design-Arbeit. Das war mein Übergang von der Autoindustrie zur Fahrradmanufaktur. Es ist bereits 20 Jahre her,,
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Vor dem Bahnhof ist noch ein Bahnhof für Tramzüge. Hier machen die Trams wie S4 Überlandfahrten als Eilzug. In anderthalb Stunden bin ich in Karlsruhe. Es war eine lockere Tour.
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auf Kocher-Jagst-Radweg pt. 2 Kirchberg

Bächlingen Kirchberg
Ausfahrt von Bächlingen nach Kirchberg an der Jagst. Gerade 2x15km. Anfangs angenehm entlang Jagst. Ab Hessenau wird hügelig, da die Radroute Jagst verläßt.
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HIer fließt Jagst gemächlich, es ist sehr seicht und die Flueßgeschwindigkeit recht langsam. Es gibt viele Fische, auch einige größere. Der Fluß hat sich schnell erholt von der Katastrophe vor 3 Jahren.
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Von Hessenau muß man zum Dorf Leofels hochfahren. Es ist aber nicht lang. Hier verläßt man Jagst. Es gibt Waldwege, die sich weiter entlang Jagst verläuft und sich ab Diembot in Talstrasse münden. Hier muß man aber auch mit Steigung(etwas weniger) und schlechteren Wege rechnen. Auf der Steigung finde ich ein frisch getötetes Eichhörnchen auf der Strasse. Wahrscheinlich vom Auto gefaßt. Bei steiler Bergabfahrt könnte das auch mit Fahrrad passieren.
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Ich fahre die Burg Leofels vorbei, und der Ausblick öffnet sich.
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Hier klaue ich wieder Apfel vom Baum und mache eine kleine Pause. Äpfel schmecken von jedem Baum anders, und welche an der Sonnenseite hängen, schmecken besser.
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Die Landschaft wird gleich wellig. Nach mehrmaligen großen Auf und Ab kommt man Kirchberg an. Die Altstadt liegt wie eine Festung auf einer Anhöhe.
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Die Lage ist typisch für die alte vermauerte wehrhafte Kleinstädte. Langenburg ist es auch, Krautheim, Jagsthausen genauso. Aber die Dichte und Kompaktheit von Kirchberg erinnert mich ein wenig an Rothenburg. Hier sind Tore und Mauer vorhanden, darin dicht gebaute alte Häuser, Schloß(-burg) und Kirche. Eine Miniaturausgabe von Rothenburg,, Von hier bis Rothenburg ist gerade 30 bis 35km, je nach Routen. So kann man von Jagst- auf Tauber-Radweg umsteigen. Und was noch erwähnungswert ist, gibt es hier, seit langem und immer noch, ein Kino, und einen Bioladen. Früh haben Künstler hier angesidelt.
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Es gibt auch Cafés und Restaurants, auch Hotels(Schloß ist auch teils ein Hotel). Ein touristisches Zentrum dieser Gegend. In der Tat sehe ich etwa 15 Radtouristen. Das kommt mir jetzt viel vor. Auch ich mache hier Mittag, bei Café Alte Post, Maultasche in Fleischbrühe, und reichlich Sprudelwasser. Als Mittagstisch für Touristen ist es akzeptabel.
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Nach dem Essen fahre ich zurück, diesmal via Lendsiedel. Auf einem Hang lege ich mich auf die Wiese hin und mache kleines Nickerchen, eine Verdauungspause.
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Eine kleine Abkürzung durch den Wald, dann bin ich schon unten auf Flußebene. Diese Gegend ist sicher strukturschwach. Die Landschaft ist aber wirklich lieblich.
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