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Spinning Wheels 1952

Dieser Film wurde 1952 von Dunlop(Erfinder von luftgefüllten Gummi-Fahrradreifen!, fast gleichzeitig mit Michelin) produziert, und zeigt Topics von Radrennengeschehen im Jahr 1952/(meist britisch).
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Im Film enthalten ist z.B. 100 mile Rekordfahrt von „atomic girl“! Eileen Sheridan.
Nicht nur Anquetil oder Merckx, sie auch,, (The bicycle she used is on display in Coventry Transport Museum. It carries the Hercules name but was made under contract by another supplier because, „Hercules‘ frames were so heavy!“).

Von der Tour de France wird auch berichtet, mit Coppi und Bartali.
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6-Tage-Rennen im Wembley Stadium ist auch interessant.
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Aber mir gefällt Vor- u. Nachspann am besteb, Cycling in der lieblichen englischen Landschaft wie die Zeichnung von Patterson.
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Alles weniger gekünstelt, weniger schreiend, weniger prätentiös. Ist das eine Verklärung durch s/w-Film? War der Alltag weniger diktiert durch Medien?
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VCC(Veteran Cycling Club) arbeitet ganz rührig, um Informationen über britische Fahrräder und Radfahren zusammenzutragen und verfügt auf Website über ein großes öffentlich zugängliches Archiv.

Für die alltägliche Fahrradtour in den 50ern finde ich diesen Film ganz toll. Das ist zwar eine Werbefilm von CTC(Cyclists‘ Touring Club, heute The National Cycling Charity), aber zeigt eine schöne Tagestour damals(leider schlechte Bildqualität).
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Licht und lokale wie persönliche Farbgebung

Wie wir die Farben erkennen, ist vom Licht in der Umgebung abhängig. Morgens, tagsüber oder abends, sieht die Farbe des selben Dings anders aus. Unter den Leuchtröhren oder kerzenlicht sind die Farben ziemlich anders, auch wenn unser Gehirn durch Erfahrung die Farben abgleichen versucht.

Auf jedem Breitengrad scheint die Sonne anders, denn das Licht in die Atmosphäre in unterschiedlichen Winkel einstrahlt und gebrochen wird. Dazu kommt das ortstypische Wetter, das auch in jeder Jahreszeit sehr variierend ist.
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Es gibt auch ortstypische Farben, von Bäumen/Pflanzen, Erdboden, Baustoffen, Farbstoffen für textilien u.a.
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Es gibt Farben, die aus kulturellen Kontexte typisch für bestimmten Gegend/Kreis geworden sind.
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Es könnte auch sein, daß helle Augen das Licht anders ausfiltern als dunkle Augen, so die Wahrnehmung einer Farbe doch von person zu Person anders sein könnte.

Und jeder von uns hat Lieblingsfarben und die Farben, die man nicht mögen/ausstehen können. Das kommt teils aus der genetischen Anlagen, teils aus dem sozialen Studium.

Das sind die Basis, wenn wir Farben für unsere Umbegung, für etwas, z.B. für ein Fahrrad 😉 aussuchen.

Hier begrenze ich mich nur auf Farben, und es geht nicht um Muster, was oft untrennbar mit Farben eine Zusammenspiel bildet.

So gesehen, versucht Industrie eine unmögliche Auswahl zu treffen, wenn sie global ihre Produkte vermarkten will. Was in bestimmten Regionen gut ankommt, könnte woanders unakzeptabel sein. Aber, wir sind bereits ziemlich farbblind geworden, ich meine in psychologischem Sinne. Es gibt auch selten Gelegenheit, über die Farben wirklich tief nachzudenken. Wir nehmen die Auswahl, welche die Industrie sozusagen für uns selektiert hat, dankend und ohne nachzufragen an. Das ist genau das, was Bildzeitung eine ganze Weile propagiert hat,,“Dir Deine Meinung!“.
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Vielleicht sollte man jetzt anfangen, über die Farben Gedanken zu machen. Farbe ist keine Oberflächlichkeit, wie so oft von vernunftbetonten Menschen behauptet wird, eher das Gegenteil. Eine eigene, lokale Farbumgebung zu schaffen, ist sozusagen, ein Ausdruck eigener innere Welt und Wertigkeit.

Wenn auf einer schwarzen Oberfläche, es gibt viel verschiedene Schwarze ;-), der Himmel reflektiert, ist es nicht mehr einfach schwarz, mindestens nicht nur schwarz. Hier wird dann die Farbe des Himmels wichtig. In Großbritanien, wo das Wetter oft trüb und grau ist, gibt Schwarz, Dunkelblau oder Dunkelgrün, die dort oft gern genommen werden, vielfältig interessante Farbnuancen. Das ist unter heiterem Himmel in Italien nicht der Fall und sie wirken einfach dunkel und eintönig. Hier bekommen knackige Farben Lebendigkeit, die wiederum in Großbritanien evtl. etwas zu flächig und langweilig wirken können.

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Es ist nicht so toll, Automobile als Beispiele heranzuziehen. Aber das ist villeicht leicht anschaulich.
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Farbe für etwas aussuchen, das ist aber eine recht schwierig aufwendige Aufgabe, vor allem wenn es um eine komplexe Kombination geht, die ich fast keinem zumuten kann.

British Lightweight

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Hierzulande ist sie noch ziemlich unbekannt, die british lightweight bicycles. Bis 50er Jahre waren sie an der Spitze des Rennradbaus. Es wurde dort sehr viel experimentiert. Daher gibt es viel interessante Rahmenformen. Baines(flying gates, was von TJ Cycles heute noch gebaut wird) oder Hetchins(curly stay) ist sicherlich bekannt. Über 100 Rahmenbauwerkstatt gab es dort. Da es nach dem WW II eine Benzinverordnung gab, haben die Menschen maßangefertigte Fahrräder gekauft. So war die letzte Blüte des britischen Rahmenbaus bis anfang der 50er Jahren. Danach, als Benzin frei zur Verfügung stand, war das Fahrrad nicht mehr interessant, club cycling verlor ihre Popularität und sehr viele Rahmenbauwerkstätte verschwanden bis 1956.

Vor dem Krieg war in Großbritanien die Strassenrennen in Form von massed start race nicht erlaubt. So fuhren sie nach und nach einzel als Time Trial. Bis zum Rennstart kamen die Fahrer mit demselben Fahrrad, mit Schutzblech und evtl. Lampen. Das haben sie abmontiert und fuhren das Rennen, und dann wieder nach Hause. Das war sozusagen ein club run und das Fahrrad wurde oft als club model genannt. Daher haben die Rahmen Ösen für Schutzblech und Lampenhalter. British Roadster, der Name läßt was schnelles vermuten, hingegen ist ein Cityrad mit Kettenschutz und aufrichtigere Haltung und ist meistens ein schweres Alltagsrad, oft mit 26″ Rädern.
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In GB gibt es nicht sehr viel hohe Bergen. Die Strassen wurden sehr früh gut geteert. Das spiegelt sich in britischen Rennräder wieder. Sie waren sehr lange mit Schaltnabe ausgerüstet, oder sogar als Single-Speed. Flipflop-Nabe, genannt double cog, ist auch britische Besonderheit. Ab 1942, seitdem Strassenrennen erlaubt wurde, nahm der Einbau von Schaltwerk rapid zu.
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Britischer Rahmenbau hatte noch einige Besonderheiten. Sie bauten schon früh muffenlos. Was man heute Fillet Braze nennt, haben die Briten schon in den 40er Jahren praktiziert, aus dem Grund daß man so freier Geometrie wählen kann. Und diese Technik haben sie für preisgünstigen Rahmen benützt.
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Für teuren Rahmen hatten sie eine andere Technik, genannt bi-laminate. Stahlblech wird in (oft recht aufwendigen) Muster geschnitten, dann an jeweiligen Rohr gewickelt und gelötet. Die Röhre werden dann zusammengelötet und die Verbindungsstellen mit Silberlot fliessend gefüllt. Manche Rahmenbauer wie Hetchins trieben diese Technik zu einer dekorativen Spitzenleistung. Hetchins und dessen „fancy lugs“ aber wird in GB geschmacklich oft als not quite british, eher als osteuropäisch(Hetchins stammte aus Russland o.ä.) verstanden.
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Dieses Jubillee-Modell wurde 1953 beim 25-jährigen Jubiläum der Werkstatt, was zugleich Silver Jubilee von Königin Elisabeth II war, herausgebracht. Röhre sind Reynolds 531 plain tubes, also kein richtiges lightweight.

Einer wird sagen, der Erfinder von bi-laminate sei Claud Butler, der andere werde Harry Rensch (von Paris Cycles, London) dafür verantwortlich nennen. Es kann auch sein, daß Rahmenbauer Les Ephgrave diese Technik bei Harry Rensch entwickelte und dann sie nächstem Arbeitgeber Claud Butler mitgebracht hat. So sind bereits 3 sehr wichtige Namen im britischen Rahmenbau genannt. Bi-laminate ist nicht nur äußerlich hübsch anzusehen, sondern auch logisch und gibt sehr gute Steifigkeit.

Claud Butler war ein erfolgreicher club cyclist und begann Ende 20er Jahre seine eingene Marke aufzubauen. Handwerkliche Qualität seiner Werkstatt war sehr hoch und er war ein talentierter Geschäftsmann so daß Claud Butler eine der bestrenommierten Marken für british lightweight wurde, „King of the Lightweight“. Sein Zenit erlebte er in den 30ern und in der Nachkriegszeit. „Avant Coureur“, der 1949 präsentiert wurde, ist das bekannteste Modell mit wunderschönen Longpoint-Laminate und ausgezeichneter Fahreigenschaft.
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Claud Butler ging 1956 pleite. Danach wurde die Marke an Holdsworth verkauft. Dieser Name überlebte Auf und Ab der Fahrradwelt und existiert heute noch, als eine Marke vom Evans Cycles(was auch namentliches Überbleibsel des berühmten Rahmenbauers F.W. Evans ist), leider für in China hergestellte Massenfahrräder,,,

Bei Gelegenheit werde ich Informationen über weitere britische Werkstätte zusammentragen.

Winterspaß

Eisdiele und Fahrradwerkstatt haben etwas gemeinsam. Im Winter hat man viel mehr Zeit, für neue Gedanken, für Experimente, für eigene Projekte. Carpe diem oder nütze die Zeit,,
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Blechbrecher

Gestern habe ich mit meiner Freundin eine Runde um Templiner und Schwielowsee gemacht. Das Wetter war herrlich. Aber schon in Potsdam hatte sie eine Panne. Auf einem laubbedeckten Weg ist sie fast gestürzt. Sie war fassungslos und verstand nicht, was passiert war. Schutzblech des Vorderrades war an 2 Stellen fast 180 Grad verbogen oder besser gesagt gefaltet. Sie sagt, es war plötzlich und passierte ohne Vorzeichen.
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Strebe war gebrochen und von der Befestigung an Ausfallenden gelöst. Ich mußte erst das Blech zurückbiegen(Foto zeigt den Zustand nach Zurückbiegen), und fand einen kleinen Zweig zwischen Reifen und Schutzblech stecken, ca. ø8mm und 10cm lang, also winzig klein(ich habe ihn gleich weggeworfen. Ich hätte ein Foto davon machen sollen,,).

Das passiert öfter als man denkt, wenn man Feldwege fährt. Ich hatte das in den letzten 10 Jahren zweimal am Hinterrad. Das Rad blockiert sofort, dann könnte man nach vorn vom Rad fliegen. Gerissene Metallkante könnte Reifen aufschlitzen und den Fahrer verletzen(schlimmstes Szenarium). Man sollte tunlichst vermeiden, solche Zweigen mit den Reifen überzufahren und sie aufzuwerbeln. Wenn sie sich am Schaltwerk verfängt bleibt, dann könnten sie Schaltwerk oder Ausfallende verbiegen/brechen. Kleine Ursache, die überall liegen können, großer Effekt.

Kunststoffbelech z.B. von SKS ist ein wenig besser, weil die Befestigung an Ausfallenden sich bei Krafteinwerkung am Blech löst. Eine gute konstruktive Lösung. Trotzdem hatte ich einmal ein komplett verbogenen SKS-Blech in der Hand, auf einem Waldweg. Also doch keine Patentlösung.

Es gibt 2 Theorien. 1. Man sollte den Abstand zwischen Reifen und Schutzblech so eng wie möglich halten, damit keine Zweige dazwischen kommen könnten,,, 2. Man sollte den Abstand eher groß halten, damit Zweige dazwischen beweglich bleiben und keinen Schäden ausrichten könnten,,, Überzeugend sind die beide Maßnahmen für mich nicht. Es könnte sein, daß man einen Geräusch hören wird, wenn ein Zweig unter Schutzblech geriet. Dann sollte man sofort anhalten und ihn beseitigen. Theoretisch ja, praktisch weiß ich nicht, ob das machbar ist. Ich würde gerne diesen Vorgang verfilmen, mit high speed camera, wie es passiert. Dazu werde ich aber nie kommen. Also vorsichtig fahren, soweit es möglich ist,,

Last Call for Crane Spotting

Sonntag, 01. November. Auch wenn es warm und sonnig ist, ist es die höchste Zeit, gen Süden zu ziehen. Ich meine es für Kraniche. Und für uns ziemlich die letzte Gelegenheit, die Kraniche zu beobachten. Schnell eine Tour organisiert, und los. Treffpunkt Bahnhof Nauen. Wir steigen 09:07 in Charlottenburg in den Zug ein. Der Zug ist leer.
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Heute sind wir zu acht. Fahrradtechnisch so unterschiedlich; Titan-Bike, Tourenrad für alle Wege, alte Peugeot, Alu-MTB bis altes Alltagsfahrrad. Hauptsache, sie fahren. Wir radeln langsam, meistens auf Feldwege. Laub deckt Fahrbahn stellenweise komplett. Ein tolles Fahrgefühl.
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Nach 1 1/2 Std. Spazierfahrt sind wir am Picknick-Platz, wo wir letztes Mal sehr viel Kraniche gesehen haben. Heute ist es stil, keine Rufe von Kraniche. Sind sie schon weggeflogen? Doch fliegen ab und zu Kraniche über unsere Köpfe.OLYMPUS DIGITAL CAMERA
Wir breiten unsere Decken aus und machen schönes Brunch auf einem Ackerfeld.
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Bäume haben so unterschiedlichen Farben. Ich kann sie nicht satt sehen. Pappelalleen sind mittlerweile auch gelb.
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Alles schmeckt lecker. Sogar Kaffee wird frisch gebrüht. Die Sonne ist noch stark, die Luft ist mild. Es ist wonnig, was will man mehr.
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Wir fahren schöne Feldwege, und einen kurzen Abschnitt auf der Strasse. Normale Strasse kommt dann wie eine Autobahn vor. Freudig geben wir mal Gas und haben unsere Kurzweil. Aber daß heißt nicht, daß Feldwege keinen Spaß machen, eher das Gegenteil. Vielleicht für Rennradfahrer nicht geeignet, aber mit passender Bereifung ist die Freude auf Feldwege recht groß. Und wenn man langsamer fährt, sieht und erfährt man mehr.
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Gleich biegen wie in die alte Dorfeinfahrt zum Kuhhorst ein. Diese Kopfesteinstrasse mit Alleebäumen wird von Autofahrer nicht benützt, zum Glück.
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Dann gibt es wieder Kaffee und Kuchen im Wiesencafe des Carolinenhofes. Fals alle wollen Käsekuchen aus Ziegenmildkäse probieren und finden es lecker.
Nun ist es 15 Uhr. Hier werde wir in 2 Grüppchen teilen. Eine Hälfte fahren weiter nach Linum, um dort Kürbis zu kaufen, und dann zum Bahnhof Kremmen. Die andere fahren die Feldwege zurück zum Bahnhof Nauen. Die beiden sollen gegen 17 Uhr am Bahnhof ankommen, denn es wird dann dunkel.
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Der Feldweg, der direkt vom Carolinenhof ins Feld zieht, verschwindet am Graben. Wir radeln einfach weglos, etwas beschwerlich, weiter. Denn es müßte vorne bald wieder ein besserer Feldweg sein. Diese Hoffnung bewahrheitete! Ein Dorfchen Ebereschenhof, sogar mit alphaltierte Strasse und Bushaltestelle!, taucht auf. Wir biegen aber wieder in den Feldweg ein.
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Dann kommen wir wieder auf wunderschöne Eichenallee. Und hier hört man wieder Kraniche. Sie fliegen über uns in Geschwader. Wir halten an und schauen sie zu.
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Eine große Gruppe hat sich auf dem Feld versammelt. Schlafen sie dort, oder wollen sie weiter fliegen?
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Die Sonne geht hinter Pappelbäume unter. Wir radeln das letzte Stück Feldweg und dann Strasse zum Bahnhof. Super pünktlich zum Sonnenuntergang sind wir den Bahnhof erreicht und gleich in den warmen Zugwaggon eingestiegen.
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Und wilr wollen wieder gleiche Tour machen, wenn im Februar Schnee liegt und alle Bäume vereist weiß sind.

Dolce & Garbege

Dieses Projekt soll nur dazu dienen, über die Farben nachzudenken. Daher habe ich für den Rahmen eine Farbe ausgesucht, die ich nicht mag, Lila.
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Diese Lila hat für mich zuviel Weiß-Anteil. Kräftigere Lila bis Violet oder Aubergine mag ich doch. So, das ist eine PRoblemfarbe für mich. Daher muß ich viel Gedanken machen, darus ein doch akzeptables Gesamtbild als Fahrrad zu schaffen. Dabei habe ich mich durch einige Regeln weiter erschwert. Nicht Ton in Ton, das sieht immer mehr oder weniger ok aus. Und keine Grautöne dazugeben. Das macht fast automatisch ein harmonisches Bild. Und der Rahmen sollte Unifarbe bleiben.
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Ich habe versucht, etwas versteckt viel Farben einzubauen, die miteinander eher fremd sind aber letzten endlich ein stimmiges Gesamtbild abgeben sollen. Knackige Rotton habe ich hinter Kettenschutzring und Schaltwerk versteckt. Ich habe auch 3 verschiedene Zughüllen benützt. Leider sind die Hüllen insgesamt zu kurz und kommt die Verschiedenheit nicht so richtig zur Geltung.
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Benotto-Lenkerbänder mag ich sehr. Sie finde ich farblich ganz toll mit ihrem seidenen Glanz. Diesmal dazu noch ein kleines Stückchen dekoratives Textilband als Akzent.
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Eingebaut habe ich nur Teile, die ich hatte, viele gebrauchte, denn das ist eine Spinnerei, ein Experiment für mich. Mit dem Ergebnis bin ich nicht ganz zufrieden. Es ist recht dezent geworden. Es könnte/müßte noch interessanter werden. Aber als ein Sweetie finde ich es ok. Meine Farbversuche werden weitergehen, denn die Natur ist viel bunter.
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Nächste Versuche werden Mehrfarbenlackierung sein.

Yummy!

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Schöne und leckere Kuchen kann mich glücklich machen wie ein schönes Fahrrad oder eine Radtour. Danke Claudia! natürlich auch ein schönes Essen. Danke Michael!