Alle Beiträge von K

Liebster Award, ich schaffe es nicht

no-liebster-award
Ich wußte nichts davon, als ich gelesen habe, daß Michael mich dafür nominniert hat. Ich dachte zuerst, das wäre wieder sein spezieller Scherz. Ich mußte ein wenig recherchieren, um zu verstehen, worum es überhaupt geht. So wenig weiss ich von Blog-Welten. Dieser Award ist scheinbar eine Art Kettenbrief, damit die Blogger sich gegenseitig helfen, bekannter zu werden. Um Blogs zu wiederbeleben, versuche ich es, mitzumachen und die Bedingungen zu erfüllen. Ich versage aber kräglich, wie man später sehen wird.

An dieser Stelle aber zuerst großen Danke an Michael von there is no „I“ in cyclyng. Er hat in seinem Blog bereits öfters von meinen Einträge berichtet. Dadurch hat sich meine Leserschaft vergrößert. Da ich sonst nix auf dem Netz unterwegs bin, bin froh, wenn meine Einträge gelesen werden.
Nun zu den Fragen, was Michael gestellt hat und mein Versuch, sie zu beantworten.

Q. Woher kommt die Lust, etwas zu schreiben?
A. Geboren aus der Notwendigkeit. Ich bin kein Sprachmensch, eher Bildmensch. Aber als ich über meine Leidenschaft „Fahrrad“ recherchiert habe, stieß ich immer wieder auf ungenügende Fetzen von Informationen. So mußte ich viel auf dem Netz rechercieren und das Ergebnis zusammentragen. Das und was ich mit dem „Fahrrad“ im Alltag erlebe, schreibe ich, oft für mich, auf dem Blog.

Q. Wie waren eure Noten in „Deutsch“ (ggf. English) in der Schule?
A. Als ich nach Deutschland kam, besuchte ich Goethe-Institut. Ergebnis meiner Bemühung, Grundstufe II mit „befriedigend“. Seitdem ist mein Deutsch nicht viel besser geworden.

Q. Müsst ihr auch im Hauptberuf häufiger und viel schreiben?
A. Ich war beruflich lange visuell beschäftigt. Meine Tätigkeit als Lehrbeauftragter an einer Hochschule war sprachlich schon ein Abenteuer.
Seit einiger Zeit bin aber auch sprachlich beschäftigt, was mir aber nicht leicht fällt. Viel Schreiben tue ich dort auch nicht. Was ist tue, ist mehr Notitze machen als Schreiben.

Q. Welches der folgenden drei Bücher hat euch am meisten beeinflusst?
Per Anhalter durch die Galaxis; Die Blechtrommel; Das bonbonfarbene tangerinrot-gespritzte Stromlinienbaby
A. ja klar, The Kandy-Kolored Tangerine-Flake Streamline Baby. Aber vielleicht noch mehr von William Gibson, Yasutaka Tsutsui, Kyoka Izumi, usw.

Vervollständige die folgenden Sätze:
-Bei einem Rad ist Funktion und Technik wichtig. Noch wichtiger ist allerdings … daß es mich glücklich macht,
-Vor die Wahl zwischen Shimano und Suntour gestellt, würde ich… klar Suntour nehmen. Das ist so ungefähr, Toyota oder Mazda/Honda,,
-Campagnolo Delta Bremsen und Spinergy Rev X Laufräder sind…… mir egal.
-Würde ich in einem späteren Leben als Sattelstütze wiedergeboren, so wäre ich diese:
simplex-slj

Q. Lesen eure Partner euren Blog und was sagen sie euch dazu?
A. Sie korrigiert meine Deutschfehler, nur ab und zu bei groben Patzern, weil sie denkt, das gehöre zu meiner Strategie. Sonst meist freundliche Bemerkungen.

Q. Wie oft schreibt ihr Dinge in eurem Blog, die nur Familie und Freunden, aber nicht dem Allerweltsleser veständlich sind?
A. Kaum. Ich glaube, ich schreibe ziemlich normal-allgemeine Dinge, außer über Fahrräder, die keiner kennt.

Q. Habt ihr noch einen weiteren Blog zu einem ganz anderen Thema?
A. Würde vielleicht gerne, Themen hätte ich auch. Aber mehr schaffe ich nicht.

So habe ich die Fragen noch antworten können. Nun kommt aber eine weitere Aufgabe. Ich soll 11 Blogs für Award nominieren. Hier bin ich gescheitert. Ich merke, daß ich wenig Blogs verfolge. Als Blogschreiber ist das nicht vorbildlich. Ich mache ja sonst nix, kein Facebook, kein Twitter, kein was weiss ich sonst noch. Ich nehme Zeit für Recherche, aber zum Blog-lesen komme ich selten. Hier einige wenige Blogs, die ich regelmäßig lese:
there is no „I“ in cyclyng von Michael, manchmal richtig aberwitzig lustig, viel Gedanken
Stahlrahmenbikes von Iwo, sehr informativ
Chiba-Ramen wo Ita-sha-de Go! von Ranchiba, das ist ein Blog über Ramen Nudelsuppe in Japan, man muß sie lieben. Und vor allem Japanisch lesen können.
Rad-Spannerei Blog von Rad-Spannerei-Ralf oder wie hieß er nochmal,, sozialkritisch.

Äh, und das wäre es. Mehr kann ich nicht nennen.Ich schreibe zwar meine Blogseiten, aber zum Lesen von anderen Blogs komme ich nicht. Hier versage ich komplett. Also, danke Michael für die Nominierung, aber ich schaffe es nicht,,,,
So erübrigt sich, 11 neue Fragen zu stellen.

Norman (Ashford, England) 58cm

Norman Cycles Ltd. war ein Fahrrad-, Moped und Motorradhersteller in Ashford, Kent, England. Hierzulande ist diese Marke fast gänzlich unbekannt. Gegründet wurde diese Firma 1910 als kleine Rahmenbauwerkstatt, wuchs stetig weiter als mittelgroßer Hersteller, aufgekauft 1953 von Tube Investment, welcher manche Fahrradhersteller wie Sun, Armstrong, Hercules, Phillips und Raleigh aufkaufte und alles unter Rareigh laufen ließ. Marke Norman verschwand 1963. Tube Investment of India baut noch alte british roadsters in Indien.
pic-924-1
dsc_0065
Dieser Rahmen stammt vermutlich aus der Zeit um 1950. Rahmengröße 58cm, in einem guten Zustand, Ich werde ihn restaurieren und aufbauen als ein komfortables Sportrad.
dsc_0067
dsc_0074dsc_0079
Schwarz, oder dunkelgrün, das ist noch die Frage,,
dsc_0076
norman-super-club-1950
norman-cycles-ashford

Schwielowseerunde

Jeder Rennradfahrer kenn die Schwielowseerunde. von Potsdam wäre 32km, von Berlin und zurück ca. 80. Hier ist nicht mehr Berlin(nicht mal Potsdam), aber ist auch nicht ganz draussen auf dem Land. Man spürt irgendwie den Sog der Großstadt. Also sagen wir so, ein Übergangsgebiet von der Stadt zum Land. Landschaftlich ist es aber recht hübsch ländlich.
schwielowseerunde-rrennrad
Wir machen aber gemütliche Spazierfahrt so daß wir meiste Wege direkt am Ufer fahren können, vor allem an der Norduferseite ist es dann schöner und gemütlicher.
schwielowseerunde-spazierfahrt

An einem kalten aber heiteren Sonntag fahren wir dick angezogen los, erst mit der regiobahn nach Potsdam. Wir radeln linksdrehend, denn dort am Nordufer bekommt man viel mehr Sonne. Durch Potsdam fliesst Havel, der aber sehr breit wird und als See wahrgenommen wird.
OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Neben ehm. Luftschiffhafen steht ein interessanter Bau, ehm. Regattahaus vom 1925. Leider findet man seit langem keine Nutzung. Mindestens ist die Fassade gepflegt.
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
regattahaus

Man fährt das Gelände der Potsdamer Rudergesellschaft durch. Hier war ein gutes Lokal Seekrug. Im Sommer konnte man hier direkt vor dem Wasser gemütlich Bierchen trinken und essen. Das Lokal ist schon seit einigen Jahren zu. Rudergesellschaft wurde gespalten. Spitzensportler gründete neues Club. Ich blicke nicht durch, aber es gab und scheinbar gibt Streitigkeiten um die Nutzung dieses Filetstücks am Wasser. Leicht vorstellbar, daß manche hier was schickes teures bauen wollen. Loaklpolitik, Sportpolitik, Immo-Gier, alles spielt scheinbar mit. Ja, Potsdam ist eine schicke Stadt.
OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Wald wird lichter. Boden ist voll Laub. Unter Laub ist dünne Eisschicht. Man soll nun etwas vorsichtiger fahren.
OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Das Wasser ist wieder ganz klar. Enten schwimmen friedlich. Hier machen wir kleine Pause. Tee aus Termoskanne wärmt.
OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Der Weg nach Geltow ist momentan fürs Auto gesperrt. Ruhig radeln wir unter den Bäume, von denen ständig die gelben Blättern fallen.
OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Am Restaurant Baumgartenbrück gehen wir auf die Brücke. Ausblick ist etwas diesig.
OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA
in 10 Minuten ist man im Schloßpark Petzow. Im Sommer kann man hier gut baden. Jetzt ist es sehr ruhig.
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
Auf dem höchsten Punkt des Parks wieder eine kleine Pause einlegen und Tee trinken. Es ist schon kalt, auch wenn die Sonne wärmend wirkt.
OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Am Schatten ist Raureif. Es sieht winterlich aus. Morgen früh wäre das noch schöner.
OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Im Ferch kommt man wieder ans Wasser. Der Weg führt dann entlang Südufer. Es wird weniger sonnig.
OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Es gibt auch befahrbare Waldwege/Wanderwege. Wir nehmen heute aber Radweg entlang der Strasse.
OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Und angekommen am Fährhaus Caputh. Lokal ist sehr gut besucht, aber zum Glück ein Platz am Fenster zum Wasser frei geworden. Wie immer nehmen wir Kaffee und Pflaumenkuchen. Foto entfällt diesmal. Es ist mollig warm. Fensterscheiben sind beschlagen. Bedienung wie immer nett. Es gibt aber tapfere Leute, die draussen auf dem Terasse Bier trinken bei 0 Grad.
OLYMPUS DIGITAL CAMERA

10 vor 4 fahren wir dann los. Wir wollen Bahnhof Potsdam erreichen bevor es dunkel wird. Es ist nur 8km.
OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Ninja Joggers, Stealth Bikers

Abends in Parks radle ich vorsichtig. Es gibt an manchen Stellen Geschwader von unsichtbaren Joggern. Sie kleiden sich seltsamerweise fast alle mit dunklen Kleidung, meist ohne Licht, ohne Reflexstreifen. Wollen sie nicht erkannt werden? Haben sie geheime Mission? Das könnte aber fatal werden. Radler fahren dort mit 3-facher Geschwindigkeit. Und es gibt auch Radler ohne Licht. Wenn man sie nicht rechtzeitig erkennt, könnte es für beiden weh tun, unabhängig von Schuldfragen.
Sich sichtbar zu machen ist vor allem in dunkler Jahreszeit wichtig. Helle Kleidung, mit Reflexstreifen, besser wäre mit Lämpchen vorn und hinten. Radfahrer ohne Licht, ist schön gefährlich unterwegs, nicht nur für sich, auch für ihre Umgebung.

Für Fahrradbeleuchtung gibt es 2 Kategorien. eine ist um gesehen zu werden, andere ist um aktiv zu sehen. In den Städten, wo auch nachts selten wirklich ganz dunkel wird, wird die schwachen Lämpchen ausreichen, um gesehen zu werden. Wenn man aber draußen oder im Wald ohne Laternen und ohne Mondschein fährt, weiss man, daß man ein ganz anderes Licht braucht. Auch wenn das Fahrrad zunehmend elektrifiziert wird, hat es noch kein Radargerät oder Autopilot. Kollision mit Wildschweinen o.ä. wäre wikrlich fatal.

Micro Lo Pro, Lee Cooper

Micro Lo Pro ist nicht so extrem in der Geometrie so daß uneingeschränkte Nutzung möglich ist. Dieser Rahmen ist konfiguriert, vorn 650c/26″ und hinten 700c einzubauen.
dsc_0003
Lee Cooper baute diesen Rahmen 1994 aus dem ultrasteifen und leichten Columbus Max Rohrsatz mit Fillet Brazing. Damals nannte er sich LA Cycles und baute für viele Marken. Er arbeitete bei Pashleys und machte sich 2016 wieder selbständig und baut weiter Rahmen.
dsc_0004
Das ist ein sehr interessanter Rahmen, der mich inspiriert. Wie wird er aufgebaut? Bin sehr gespannt.
dsc_0009
Seat Tube 520mm(c-t) od. 430mm(c-c), Top Tube 520mm(c-c), hintere Einbaubreite 130mm, Sattelstützendurchmesser 27,2mm
dsc_0012
Auch wegen der größeren Fläche eignet sich der Rahmen für individuelle Lackierung.
dsc_0014

Fox on the Run

Auf dem Rückweg von der Werkstatt habe ich heute Fuchs in der Bernauer Strasse gesehen. Es war schon nach 20 Uhr. Sie wich mich aus und hinter mir die befahrene Strasse schnell überquert. Im Winter kommen vielleicht mehr Fuchse in die Stadt, um Futter zu suchen? Hoffentlich sind sie vorsichtig genug und kommen mit dem Berliner Verkehr zurecht.

Großer Tiergarten

OLYMPUS DIGITAL CAMERA
Ich bin froh, daß Berlin eine riesige Parkanlage hat, den Großen Tiergarten. Zwar ist das Tempelhofer Feld größer in der Fläche. Vergleichen kann man die beiden aber gar nicht. Auch mit anderen Parkamlagen wie Treptower Park, Volkslark Friedrichshain oder Rehberge kann man nicht vergleichen. Tiergarten hat, mir kommt es so vor, mehr Ähnlichkeit mit Grunewald und Grunewalder Seengegend, abgesehen von den großen Wiesenanlagen.
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
Ich fahre fast täglich durch die Wege im Tiergarten. Es ist zwar ein leichter Umweg, ist aber viel angenehmer als die Strasee der 17. Juni zu fahren. Man könnte unterschiedliche Wege nehmen, nach Lust und Laune. In jeder Saison ist es schön. Es ist kein Wald, sondern eine große Parkanlage mit verschiedenen gartenbaulichen Themen.
tiergarten_1833
Was ich schön finde, ist daß diese Anlage immer noch etwas von Sumpfiges vermittelt, was Berlin und Berliner Umland früher war. Wenn man die Karten vom 1833(oben) und heute(unten) vergleicht, sieht man daß die Grundstruktur recht gut erhalten ist, obwohl Tiergarten mehrmals Großumbau erlebt hat.
tiergarten-heute
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
Tiergarten ist nicht nur für Touristen gut. Hier kann man gut halben Tag verweilen und Städterdasein ein wenig vergessen. Hier und da stehen etwas Historisches und Hübsches. Auch Lokale zum Einkehren gibt es wie Café am Neuen See, Teehaus im Englischen Garten, Schleusenkrug u.a. Im Sommer kann man Boot mieten. Zu Fuß oder auf dem Sattel sollte man Tempo drosseln und ein wenig Natur(oder Naturähnliches) geniessen, ohne die Stadt zu verlassen.
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
OLYMPUS DIGITAL CAMERA

candy wrap

aria-01
Ich weiss, Pink, Violet, Lila sind schwierige Farben. Aber ich versuche immer wieder, etwas daraus zu machen. Diesmal ein wenig Bonbonpapier, oder Weihnachtsgeschenkpapier. Ein wenig Glamm-Rock oder Hofnarr? Vielleicht haben Engländer, ach ja oder Japaner,, mehr Zuneigung auf sowas.
aria-03

Kraniche, Sonne und goldgelbe Bäume

Oktober geht zu Ende. Und endlich wieder zur Kranich-Schau. Morgens ist der Himmel trüb, soll sich aber klären. Wir starten von Nauen, Rückfahrt von Kremmen, wie immer. Tagsüber sind viele Kraniche im Nauener Gegend anzutreffen.
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
Kaum 5 Minuten vom Bahnhof geradelt, sehen wir erste Kraniche in der Luft. Man ist ganz schnell im temporären Kranichland. Bis Nauen ist gerade halbe Stunde mit der Bahn.
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
Wo man sie am besten beobachten kann, sollte man Nabu oder die Einheimische fragen. Sie haben jedes Jahr untertschiedliche Futterplätze, wo Mais gestreut wird. Ich habe meine Standardroute mit Variationen, die nur mit Fahrrad oder zu Fuss erreicht werden kann und somit kaum jemand zu treffen ist.
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
Kraniche sind schöne Tiere, vor allem ihre Flugfigur und Formationen sind wunderschön. Sie haben sehr grosse Angst vor Menschen(was haben wir getan!), überfliegen Dich aber oft so nah, daß man sie sehr gut beobachten kann.
OLYMPUS DIGITAL CAMERAOLYMPUS DIGITAL CAMERAOLYMPUS DIGITAL CAMERAOLYMPUS DIGITAL CAMERA
Auf einem Landwirschaftsweg(also Feldweg) lauschen wir die Rufe von Kraniche, die überall her zu hören sind. Das wirkt fast magisch. Und ich bin froh, daß die Menschen mit deisen großen und respektablen Tiere gut zusammenleben können.
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
Wir fahren tiefer ins Weideland/Feld. Was man hier sieht, ist alles Kulturlandschaft, was Menschen mühsam gewonnen haben. Vor 200 Jahren war es noch ein unwirtlicher Sumpf hier.
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
Prächtig gelb leuchten die Pappel und andere Bäume in der Sonne. Die Wege sind auch voll Laub, ein weicher Teppich zum majestätisches Radeln, langsam schreitend.
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
Wir machen Halt, machen auf dem feld Picknik. Türkisches Essen, mit warmem Tee. Die Sonne strahlt noch ihre Kraft. Es ist angenehm warm. Wir bleiben eine Weile liegen und schauen Kraniche vorbeifliegen. Und, ich sehe direkt über uns einen Regenbogen. Regenbogen? Nein, das kann nicht Regenbogen sein. Es steht nicht senkrecht hoch gegenüber die Sonne, sondern liegt flach inmitten des Himmels. Die dünne Wolken brechen die Sonnenlicht in Spektren, so etwas habe ich noch nie gesehen. Das dauerte nur einige Minuten. Als die Wolken wegzogen war es weg.
Jetzt weiss ich, das heisst „Zirkumzenitalbogen“, und sei nicht so ganz selten. Nur, die Menschen schauen selten den Himmel hoch. Vielen Dank für den Hinweis!
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
Wir ziehen weiter. Man hört, daß hier auch viel gejagt wird. Es gibt scheinbar einiges zum Jagen. Wir sehen Reh-Familien, Fasan, Hasen.
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
Und plätzlich fährt ein Pferdekutsch lautlos auf dem Feld vorbei. Ach er, ich habe ihn schon mal gesehen. Das macht bestimmt Spaß, so spazierzufahren.
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
Nächste Halt ist Karolinenhof, bekannt als Wiesencafe. Sie züchten Ziegen und machen Ziegenmildprodukte. Heute esse wir Ziegensahnetorte und Kaffee mit Ziegenmilch, lecker.
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
Dorf nebenan Kuhhorst fahren wir heute nur durch. Hier gibt es Relikte von Landwirtschaftsfeldbahn. Das ist heute absolut selten. In benachbartem Ribbeckhorst gibt es auch liegengelassene Schienen der ehmaligen Landwirtschaftsbahn. Eine Bewohnerin erzählte mir einmal, daß sie mit dieser Bahn zur Schule fuhr. Nun, das ist nur für Eisenbahnfreunde interessant.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA
Auf einigen felder blühen Raps/Senf. Das wird später mit der Erde vermengt als Düng- wie Auflockerungsmittel. Wir näheren uns Linum an. Unweit von der Autobahn gibt es eine prominente Stelle für die Kranichbeobachtung. Hier ist es immer viel los, auf dem Feld wie an der Strasse. Heute sind niederländische Liebhaber von Kraniche mit proffesionell aussehenden Teleobjektiven! an der Reihe.
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
Das ist uns ein wenig zuviel, und wir sind glücklich, Stellen zu kennen, die menschenleer sind. Gleich kommen wir aber Linum an, Mecca der Kranichbeobachtung. Wir wollen hier aber Kürbis kaufen, bei Rixmann’s. Das ist der beste Laden, dn wir kennen, um Kürbis zu kaufen.
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
Wir packen 3 Kürbisse ein und fahren weiter, Richtung Kremmen. Die Sonne geht bald unter. In Linum warten die Leute am Nabu in Schlangen, die Abendspaziergang zum teich, wo die Kraniche schlafen, teizunehmen. Hier im Dorf kann man z.B. im „Kleinen Haus“ Platz nehmen, um Kranichzug zum Scchlafplatz zu beobachten. Da wir einen bestimmten Zug in Kremmen nehmen wollen, starten wir heute etwas früher los.
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
Diese Strasse ist nicht so viel befahren, die Autos fahren aber schnell. Leider gibt es keine bessere Route. Die Wege nach Bahnhof Sommerfeld statt Kremmen ist ein großer Umweg und leider holprig. Aber wenn man Zeit und ein gutes Lichtanlage hat, ist es icht schlecht.
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
Auch Spargeldfeld leuchtet gelden im Abendsonne!
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
So ziemlich pünktlich zum Sonnenuntergang erreichen wir Kremmen. Auf der Bahnsteig wartet die Bahnhoskatze? den Zug. Ist sie stellvertretender Bahnhosvorsteher, wie in manchen Bahnhöfe in Japan? Oder will sie irgendwohin mitfahren? Oder wartet sie auf ihr Herrchen, der mit dem Zug zurückkommt? In den Zug ist sie nicht eingestiegen. Wenn ich nöchstes Mal da bin, werde ich sie wiedersehen?
OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Kranichsaison geht langsam zu Ende. Lokale machen sehr bald Winterpause. Aber Kraniche sind noch genügend dort, vielleich noch 2 Wochen, je nach Wetterlage. Momentan seien noch mehr als 50000 da.