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der blaue Esel

Im Stadtbereich Karlsruhe ist es flach so daß man mit 3 oder 5 Gänge problemlos auskommt. Mein Arbeitsweg ist gerade 3km. Im Sommer ist der Tag lang so daß zur/von der Arbeit keine Lichtanlage braucht. Eigentlich wird es kaum noch regnen so daß Schutzblech auch nicht mehr notwendig wäre,, Einkäufe könnte ich in den Rucksack reinschmeissen. So wird mein Sommeresel ziemlich simpel. Mal sehen ob das so geht,,

Antrieb/Schaltung,, 5-Gänge. Ritzelpalet vom Sachs-Maillard 13/28. Das reicht dicke. Dann ein Schaltwerk, was 28er problemlos mitmacht. Ich habe aus meiner Kisten Simplex gefunden, SX440 T, ziemlich das letzte Schaltwerk vom Simplex kurz vor Pleite,, Kurbel ist Sakae SR mit 46Z- Kettenblatt. Der linke Kurbel hatte komplett genudelte Pedalgewinde,, wurde aufgebohrt, größere Gewinde geschnitten und Reparaturhülse reingedreht. Pedale ist No-Name, Kette SRAM-Billigkette für 6-8-fach, Schalthebel Plastikhebel vom Simplex,,

Die Zugführung ist auch ganz einfach (Sachs). Ursprünglich wäre sicher eine Schelle vom Campa vorgesehen. Der Rahmen, französisch und schätzungsweise etwa 1970 mit langen Ausfallenden vom Campagnolo, hat wenig Anlotteilen. Innenlager ist NECO mit franz. Schalen. Eine Rettung für alte franz. Rahmen, auch wenn NECO-Lager nicht ganz gut ist.

Radsatz ist, mit Normandy-Naben, vorne Super Champion Felge, hinten Mavic MA2,vom Dreck befreit und poliert, dann eingefettet und neu eingespeicht. Reifen Conti Contact Speed 28mm. Auf Asühalt brauche ich keine breitere Reifen. Ich mag nicht so richtig unnötig breite Reifen, die für mich schwammig wirken. Eine Frage vom Luftdruck?

Bremsen sind Weinmann Mittelzugbremsen. Vorn und hinten sind aus unterschiedlichen Serien, weil ich nur so hatte. Hintere sind neuer, nach dem Weinmann Mafac übernommen hat. Gummis habe ich welche für V-Bremsen eingebaut. Vielleicht besser so, mal sehen. Inverse-Bremshebel von Teltro mag ich und baue oft ein, passt gut zum Trainingslenker, finde ich. Problem ist nur, daß er 19mm Lenkerinnendurchmesser braucht. Das ist bei Alulenker mit ø22,2mm sehr oft nicht der Fall. Beim Stahllenker kein Problem. Vorbau kommt aus Taiwan, sieht recht chic aus, und nicht teuer, ein Prima Teil.

Warum ich doch noch Schutzblech eingebaut habe?? Das ist mein Wunschtraum, daß im Sommer wieder öfter regnen sollte. Für Bäume ist es jetzt schon wieder zu trocken. So sollte es nicht weiter gehen,, Ich hoffe, das Rad wird meinen Arbeitsweg im Sommer angenehm. Ich fahre weder lange, noch schnell. Das müßte gut reichen.

Rhodt unter Rietburg

In der Pfalz gibt es so viele Winzerorte wie Winzerdörfer. Rhodt unter Rietburg ist ein besonderer Hingucker. Vor allem die Theresienstrasse mit historischen Häuserreihe (abgesehen von 2 modernen Häusern) ist sehenswert. Häuser sind meist aus 18./19. Jhdt. Typische Weinbauer-Torbögen sind sogar oft aus 16./17. Jhdt. Diese Strasse ist sorgsam wie liebvoll gepflegt, auch die einzelne Häuser. Dieser Ort ist zwar, natürlich, sehr touristisch ausgelegt, aber wirkt nicht überzogen. 15 Weingüter im Ort machen klaren Charakter als Winzerort aus.

Hier sollte man, am besten, das Rad abstellen und genußvoll schlendern, um Details anzuschauen. Auf keinem Fall mit dem E-Bike herunterrasen.

Diese Strasse erinnerte mich an japanische Bergdörfer, wie Tsumago, Magome usw., die einst florierende Gasthausdörfer/Postdörfer für die Reisende, die aber mit der Inbetriebnahme der Eisenbahn untergingen, und neuerdings touristisch, aber möglichst historisch und liebevoll wiederbelebt wurden. Japaner haben damals in Rothenburg o.d. Tauber ein Vorbild gefunden. Hier sind ein Paar Fotos davon,,

Solche Orte dürfe nicht zu groß werden. Sie werden zersiedelt, vermischt mit unterschiedlichen Gewerben und Industriegebiete. Dann verlieren sie die Stimmigkeit/Einheitlichkeit. Genauso sieht es aus in Edenkoben oder Maikammer, auch wenn sie punktuell schöne Häuser haben. Eher in kleineren Dörfer am Rande des Pfälzerwaldes, wie St. Martin, Weyher, Burrweiler, Gleiszellen usw. haben ursprünglichen Charakter noch gut erhalten. Aber die Zersiedelung der Ortschaften ist weit fortgeschritten, natürlich, als in Brandenburg oder Meck-Pmme.

Alles blüht

Nun blüht alles, auf einmal. Schleedorn, merabelle, Mandel, Kirsch, und im Garten auch die Magnolie. Bald werden Apfel und Pflaume folgen.

Radfahren ist momentan ziemlich ie einzige schöne Tätigkeit draussen, ohne Gesundheit von selbst und anderen Menschen zu gefährden. Weil ich Heuschnüpfen habe, trage ich die Maske auch beim Radeln(das hilft, und das findnet heute keiner mehr seltsam,,).

Auch die ganz kleine Pflanzen blühen, ohne viel geachtet zu werden.

Das unten z.B: ist Sternmiere. In Japan wird das im Frühling rituell gegessen(so ganz lecker finde ich es nicht,,). Mittlerweile wird sie auch hierzulande in Salat beigemischt, und ab und zu im Biomärkte angeboten.

Es ist noch karl im Weinberge. Boden aber wird grün. Blüte unter blauen Himmel, einfach schön. Knakig pinkfarbene und massige Blüte ist nicht so ganz mein Ding, aber einzelne Blümchen sind hübsch, muß ich schon sagen.

Ja, jetzt ist überall schön. Es muß keine touristische Ziele sein. Und das Radeln macht gute Laune, ist auch gesund. Schöne Zeit!

Trouvez le vert!

Auftraggeberin kam, gekleidet in grün, und sagte, sie möchte ein grünes Fahrrad. Es ist ein klarer Fall, Grün ist ihr Favorit, und diese Farbe steht ihr auch gut.

Die Suche aber gestaltete sich nicht einfach. Es schien so, sie mag viele Grüntöne in der Natur. Aber einen einzigen Grünton zu suchen und finden? Das ist etwas anders. Und auch noch einen industriell reproduzierbaren Farbton zu definieren, ist eine ungewöhnte Aufgabe. Aber sie suchte und suchte, und fand ein Grün, was ihr gefällt als Rahmenfarbe.

Britische Bahngesellschaft LNER(London North Eastern Railway) hatte diese Farbgebung für die Loks. Engländer nennen diese Farbe oft „Apple Green“. Rot bemalte Pufferbohlen sind ein guter Akzent.

Colnago hatte in den 70ern diesen Grünton. Man könnte sagen, das wäre typische 70er-Farbe gewesen, denn

Opel hatte auch ziemlich ähnliche Farbe im Sortiment, genannt Limonengrün Metallic. Ja, das ist die Farbe! Farbcode 303,, Die Entscheidung fiel! Die Lackierung des Maßrahmens, eine klassische Mixte, übernahm Velo Ciao in Berlin.

Ein Damenrad mit recht klassischer Silhouette, aber überweigend mit zeitgemäßen Teilen bestückt, geeignet für die Stadt und kleine Touren.

Ich dachte zuerst an Gepäckträger von tubes. Sie wollte aber richtig klassisch. So habe ich einen Gepäckträger aus altem Peugeot ausgebaut, mit Oxalsäure Rost entfernt, für die Befestigung Extra-Adapter aus Edelstahl gebaut. Ich finde, dieser Gepäckträger ist so präsent, so daß er dem ganzen Rad einen wirklich klassischen Eindruck verleiht. Ich wünsche mir, daß jemand solche Gepäckträger wieder bauen würde, natürlich verchromt.

Rote Zughüllen sind auch die Wunschfarbe. Und sie bilden einen guten Kontrast zum Grün. Dunkelbraun vom Lenkerband und Sattel vermittelt zwischen Grün und Rot.

Die meisten eingebauten Teile sind in silber. Heute ist es recht schwierig, ein Fahrrad ohne schwarze Teile aufzubauen,, Diesmal ging das ziemlich gut.

Antrieb ist 1×9-fach, vorn 46Z, hinten 11-36Z, so daß Touren auf der hügeligen Landschaft möglich sein sollte. Moderne Seitenzugbremsen haben gute Leistung trotz langer Schenkelmaße. Leistungsstarke Frontlampe mit Nabendynamo gehört heute zum Standard, diesmal auch Rücklicht intern verkabelt und durch Dynamo betrieben. Die Reifen sind breit genug, auch für Wald-/Feldwege. Conti Contact Speed ist geschmeidig.

Ein Bilderbuchfahrrad, es wäre eine Reinkarnation der Peugeot, Motobacane, u. Co. aus den 70ern, aber mit zeitgemäßer Technik. Für mich ist das kein Retro, sondern eigentlich die Hauptlinie(Mainstream??) der Evolution.

Zufällig,

kamen 2 unabhängige Aufarbeitungen von Peugeot-Berceau-Damenräder(PE25 o.ä.) in die Werkstatt. Sie haben gleiche Grafik von ca. 1976. Ausstattung ist etwas unterschiedlich. Es könnte spätere Umbauten sein. Beim orangenen könnten Gepäckträger und Frontlampe spätere Umbauten sein. Beim grünen fehlt der Kettenschutzer. Peugeot baute meistens Simplex-Schaltwerke ein. Daher bin ich nicht sicher, ob das Huret-Schaltwerk beim orangenen Original ist. Es ist aber keine historische Restaurierung. Es sollte für den Alltag gerichtet werden, und etwa ein stimmiges Erscheinungsbild bekommen.

Peugeot war in den 70ern recht populär, nicht nur hier im Region nah am Frankreich, sondern im ganzen BRD. Daher gibt es noch relativ viel Räder aus der Zeit, auch preiswert. Wenn man mit Liebe aufarbeitet, kann es ein hübsches Alltagsrad für heute werde.

wieder etwas Britisches

Diese beiden Projekt läuft schon seit einigen Jahren, bereits als ich noch in Berlin lebte. Endlich bin ich mit der lackierung fertig.

Carlton Catalina wurde, wenn ich richtig liege zwischen 1962 und 66 gebaut, mit hauseigene Capella-Muffen. Hintere Ausfallenden sind vom Campagnolo. Das ist neben Flyer der bekannteste Rahmen vom Carlton.

Dieser Rahmen war in keinem guten Zustand, viel Rost und der lack war ziemlich kaputt. Nach dem Strahlen war die Oberfläche teilweise vernarbt, wegen Rostung. Ich habe sie nicht gespachtelt und so gelassen wie sie ist. Nach Grundierung und Lackierung sieht man noch die Narbung. Aber ich finde das in Ordnung.

Über Carlton weiss ich nich viel. Und die Rahmennummer ist für mich nicht zu entziffern,, Bis dieses Familiengeführtes Unternehmen 1961 von Raleigh übernommen wurde, hat zahlreiche innovativ wie extravagante Rahmen gebaut.

Der zweite Rahmen ist Claud Butler(„King of the Lightweight“), zwar nach der Übernahme durch Holdsworth 1958. Ich schätze, dieser ist aus 1962 oder 63, und Modell Coureur, ein Mittelklassemodell, nicht zu verwechseln mit Original Claud Butler Avant Coureur, der Spitzenmodell des hauses war. Woldsworth hat Spitzenrahmen unter eigener Namen hergestellt und unter Claud Butler Mittelklassler.

Dieser Rahmen ist versehen mit Nervex-Muffen. Ausfallenden sind aus gestanztem Stahl. Britische Rahmen aus dieser Zeit sind meistens für die Schutzblechbefestigung vorbereitet, wobei eigentlich nur Bluemels-Schutzblech in Frage kommt.

Der lack ist nicht schwarz, sondern ein sehr dunkles Blauton, oder,, Schwarz mit Blaustich. Alle Decals kommt von H Lloyd Cycles, ein rühriges Kleinunternehmen in GB.

Die beiden Lackierungen sind Fantasiefarbgebung. Warum? und warum nicht? In Großbritanien konnte man bei Rahmenbauer Wunschlackierung bestellen. Manche Fahrradclubs hatten nicht nur eigene Trikots, sondern auch eigene Fahrradfarbgebung. So ist jede Farbgestaltung eigentlich erlaubt, solange es britisch aussieht. Das ist aber eine schwierige Frage, was britische Farbgebung sein könnte/sollte. es ist schon anders als kontinentaler Farbgeschmack. Aber das im Wort zu definieren, kann ich nicht. Aber der britische Geschmack ist real existent, von der viktorianischen Zeit, durch die Ära von der Pop-Musik, psychedelic, Glamm, bis heute.

Bärlauch am Altrhein

An einem schönen Sonntag, die Sonne ist warm, die Luft noch frisch, fahren wir zum Altrhein hinter Daxlanden. Stadtpark ist voll Menschen, die Sonnen- und Draußenhungrig sind. Langsam hat man Corona satt, Geduld wird strapaziert. Was wird passieren, wenn das noch Jahre hinzieren würde,, Wie haben die Menschen den Krieg ausgehalten, und wird ausgehalten,, So in der Sonne auf einer Hängematte, ist man schon besser dran, vorausgesetzt sie/er hat keine Heuschnupfen wie ich,,

Wir radeln gemächlich, dennn am Altrhein sind die meisten Wege für die Fußgänger. Am Altrhein, abgeschnitten von der Strömung, seitdem Tulla den Rhein begradigt hat, ist die Natur relativ urig und man findet ruhige Plätze. Das ist alles noch die Stadt Karlsruhe.

Äh, ich bin wieder mit meiner Stadtgurke unterwegs. Das kann ich keinem Fahrradenthusiast erzählen,, Dieses Rad habe ich von einem Freund, der es aus Sperrmüll gerettet hat, und leider im letzten Herbst gestorben ist. Das ist ein Kaufhausfahrrad mit verblichener Lackierung, hat aber 3×7-fache Schlatung, Licht, Gepäckträger mit einem Korb, 37-622-Bereifung. Was will man mehr? Ich lasse es immer draußen stehen, mit einem 4-Euro-Schloß abgeschlossen. Alle Lager sind in Ordnung, also ein gutes Rad.

Zur unseren Freude ist der Bärlauch bereits draußen. Meine Freundin ist gleich dabei, ihn zu sammeln. Frisch neue Blätter schmecken besonders gut.

An einem Ufer wächst Winterschachtelhalme. Das sieht man auch nicht so oft. Diese lustige Pflanze wird in Japan auch im Garten gepflanzt(daher kenne ich sie).

Im Wald Rappenwört, unweit vom Rheinstrandbad, gibt es Naturschutzzentrum. Das Haus im Bauhausstil wurde 1927 gebaut als Vogelwart. Die Ausstellung im Haus ist wie überall leider geschlossen. Nebenan ist geschützte Areal für Wildschweine. Die Jungtiere haben hübsche Fellmuster. Schade, daß sie schnell dieses Kleid verliert.

Wir radeln entlang Wasser, nach Möglichkeit. Eigentlich könnte man jede Woche herkommen, um zu sehen, wie schnell es grün wird. In 4 Wochen wird es allese grün sein.

Einen schönen Nachmittag genossen, und radelten langsam in die Stadt zurück.

Schon Frühling?

Nach Schnee und Kälte am ein Frühlingswetter, eigentlich etwas zu früh. Bleibt das, oder kommt wieder kalte Phasen? Auf alle Fälle fanden viele menschen das schön und gingen raus aus dem Häuschen. Es ist ja genug mit allen Einschränkungen, hört man überall. An einem solchen Sonntag machten wir eine kleine Tour entlang Moosalb, einem kleinen Bächlein am nörlichen Rand des Schwarzwaldes.

Wir fahren mit der S-Bahn bis Bad Herrenalb Kullenmühle, dann geht los. Gleich wird es steil. Meine Freundin geht aus dem Sattel(was nicht so oft passiert). Ich schaue das erstaunt zu. Wird sie es schaffen bis ganz oben?

Nein, schnell steigt sie aus und schiebt das Rad. Fairerweise muß ich sagen, ihr Rad ist gar nicht für solche Strecke, mit 46-28 Übersetzung, gedacht. Sie muß mit diesem Rad fahren, weil sie MTB ablehnt, was ich für sie gebaut habe. Es ist aber auch für mich recht steil hier.

Ich bin mit meiner Stadtgurke unterwegs. Sie hat aber fast 1:1-Übersetzung, somit ich viel leichter habe. Unfair? Ja, aber sie sollte ein Fahrrad akzeptieren, das für ein solch bergiges Verhältnis besser passen wird. Vielleicht baue ich für sie ein Pass Hunter o.ä., vielleicht mit 650B-Bereifung, vorausgesetzt daß ich einen passenden Rahmen finde.

Wir kommen via Bernbach nach Moosbronn. Hier beginnt der Weg entlang Moosalb. Diese Wege sind Wanderwege. Radler sollen auf Spaziergänger achten.

Wo die Moosalb und der Schneebach zusammentreffen, machen wir eine Pause mit Kekse und dem warmen Tee. Der leise Wassergeräusch ist angenehm im Ohr.

Auch wenn es insgesamt noch winterlich aussieht; manche Pflanzen sind bereits grün, das Wasser nicht mehr eisig kalt, die Sonne wärmt. Wir haben die Jacke ausgezogen.

Der Weg ist fest und komfortabel. Mit jedem Fahrrad kann man hier ohne Problem fahren. Aber ab Grillplatz Schöllbronn haben wir fälschlicherweise einen höher liegenden Weg genommen, der Richtung Spessart(so heißt der Ort auf der Höhe) führt. Es ist hier auch schön und hat einen guten Ausblick, aber wenn man zu Fischweier will, wo Moosalb in die Alb mündet, muß man einen steilen und schmalen Fußweg unter, den man nicht fahren kann. Nicht für jeden empfehlenswert.

Nun geht weiter entlang Alb, und Ettlingen ist nicht mehr weit, wo viele Leute vor Eisdiele Schlange standen. Die Sonne ging langsam unter und wir kamen gut müde nachhause.

Radeln im Schnee

Schnee ist schön anzuschauen, aber nicht im Schnee Radeln? Nasse Schnee wie heute finde ich nicht schön, voe allem für Brillenträger,, Wann kommt die Brille mit geheizten Gläsern und Scheibenwischer?? Ich warte schon lange drauf. Gute Sicht zu behalten, ist immer wichtig. Aber feiner Pulverschnee wäre weniger problematisch, sogar macht Spaß zum Radeln. Vorausgesetzt, der Schnee liegt nicht tief, und darunter ist keine Eisschicht. Die Landschaft sieht verzaubert aus. Sogar wirkt die Strassenschlucht in der Großstadt auch hübscher. Es ist stil, und es fühlt sich nicht so kalt, wenn es schneit.

Eine Strasse in der vom Schnee verwehten Landschaft erinnert mich fast immer an den Film „Fargo“. Auch wenn es nicht so heftig ist, verleht meine mit Schnee bedeckte Brille einen etwas dramatischeren Eindruck. Wie immer bei der Kälte ist es wichtig, nicht zu heftig zu treten, um Schwitzen zu vermeiden. Je nach Fahrbahnsituation, könnte der Reifenluftdruck etwas vermindert werden. Profillose schmale Reifen sind sicher nicht so gut für die Strassen mit Schnee. Für Eisbahn hilft breite Reifen auch nicht.

Solche Fahrbahn wie das Bild oben ist kein Problem, solange sie nicht fest eingefroren ist. Man sollte nur langsam fahren, vor alenn in der Kurve sollte man das Rad nichit schräg stellen, um das Ausrutschen zu vermeiden. Heftiges Lenken sollte man genauso vermeiden. Wenn man merkt, daß das Hinterrad seitlich ausbricht, sollte man schnell aber ruhig gegenlenken. Insgesamt, einfach deutlich langsamer fahren als normal, denn Bremsen sollte man auch behutsamer dosieren.

Bei solcher Strasse gibt es oft Problem, daß die Fahrradspur einfach unter Schnee verschwindet. Autofahrere mit ortskenntnis wissen, daß hie und da Fahrradspur ist. Aber sie wollen auch schneefreie Spurrillen folgen, die mit eigentlicher Fahrspur nicht mehr identisch ist. Am Strassenrand wird Schnee gehäuft, und wird unmöglich, dort zu radeln. Solche Strassen sollte man lieber meiden.

Bei der Bahn werden die Weichen geheizt, damit sie nicht einfrieren. Manche Strassen werden mit Salz gestreut. Vorsicht! Diese Streusalz wirkt aggresiv und läßt Stahl schnell rosten. Nach dem Radeln im Schnee sollte mann das Rad sauber machen. Dazu braucht man nur Eimer lauwarmes Wasser mit einem Schuß Spülli. Schnee/Salz soll weggespürt werden. Danach die Kette einfetten. Das wird nicht mal 15 Minuten dauern.

Und wenn der Fahrradschloß mal eingefroren ist, erst Schmiermittel wie WD-40 reinsprühen. Wenn das nicht helfen sollte oder nicht vorhanden ist,, dann warmes Wasser giessen. Danach müßte man aber Schloßinnere schmieren, damit er nicht wieder zufrieren wird. Es kann auch passieren, daß die Schltung nicht funktioniert. dann einfach mit einem Gang fahren. Wenn die Situation zu schlecht scheint, lieber zu Fuß gehen, oder öffentliches Verkehrsmittel nehmen. Das ist dann gesunder,,

Winterzeit

ist die Zeit für Projekte, Maßanfertigung, Neubau oder Umbau, was halt Zeit braucht. Sobald es wärmer und sonniger wird, wird man voll mit alltäglichen Reparatur- wie Wartungsarbeiten beschäftigt. Dieses Mal, auch wenn Corona-Maßnahmen gelockert wird, könnte schlagartig viel zu tun geben. Nutze diese ruhige Zeit, um was schönes zu machen.

Die Werkstatt halte ich z.Zt. offen; Di – Fr 12 bis 18 Uhr, Sa 11:30 bis 15:30 Uhr. Evtl. Änderung werde ich hier bekanntgeben.