Kategorie-Archiv: Rahmen

Komfort-Meral 26″

Die Rahmenform, die als Typ Meral genannt wird, war für sportliches Damenrad entworfen. Es war eine ausgewogene Mixtur von sportlicher Steifigkeit und damengerechter Ein-/Abstiegsmöglichkeit. Moderne Interpretationen, die heute von versch. Anbietern gibt, sind meist komfortabler ausgelegt. Das ist einerseits Trend heute, daß man bequemer radeln möchte. Damen, die heute sportlich fahren wollen, greifen meist auf Herrenrahmen zurück.

Geometrie dieses Rahmentyps kann man relativ variabel auslegen so daß man bequem bis sportlich recht unterschiedlich gestalten kann. Für eine Dame mit 155cm Körpergröße habe ich einen Rahmen in der Form entworfen, der eine sehr bequeme und aufrechte Körperhaltung ermöglicht. Meral für 26″ Radsatz gab es noch nicht(ich kenne das nicht). Das ist klarer Vorteil von Einzelanfertigung.

ILLU Meral 26inch A4

Allerdings weist Ihr 35km langer Arbeitsweg stellenweise heftige Steigungen bis fast 20%. Normalerweise würde ich sagen, daß sie diesen Abschnitt mit der S-Bahn erledigen sollte. Sie will aber die Strecke oft radeln, und nur ab und zu das Rad in den Zug mitnehmen. Dafür muß das Rad 2 Dinge erfüllen, Leichtgewicht und Leichtgängigkeit. Ich bin gespannt, wie das Endergebnis aussehen wird. Im April will sie damit losradeln.

Rebirth of a frame, Cougar MTB 1992

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Mountainbike,, Das ist eine Kategorie, welche in den letzten 30 Jahren sehr viel passiert ist. MTB von 1990 und heute haben, zumindest äußerlich, nicht mehr viel Gemeinsamkeit. MOuntainbiking hat sich weiterentwickelt in verschiedene Richtungen, die spezifisch passendes Fahrzeug! brauchen. Aber wenn man einfach Waldwege/Feldwege fahren will, nicht springen oder fliegen, sondern sauber die beste Wegspur folgen will, dann braucht man diese moderne Geräte nicht. Hier bietet sich ältere MTB-Rahmen für solchen Zweck. Achten sollte man auf die Oberrohrlänge, die damals meist recht lang war und eine sehr vorgeneigte Körperhaltung verlangte(was für den gedachten Zweck eigentlich richtig ist).
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Ich habe gemeinsam mit dem Kunden nach geeigneten Rahmen gesucht, und diesen fande ich gut, aus der Sicht von Geometrie, und auch weil er besonders ist, denn er ist Einzelanfertigung mit Fillet Brazing. Gebaut in GB bei Terry Dolan, unter seiner damaligen Marke Cougar, Rahmennummer 1210, Baujahr 1992. Über diesen Rahmen habe ich schon mal berichtet. Ein langer Arbeitsweg ist nun abgeschlossen.

Der Rahmen wurde gerichtet, Hinterbau von 130 auf 135mm gespreizt. Dann wurde er entlackt. Dann kam eine Überraschung. Kettenstreben hatten mehrere ganz kleine Löcher. Ich denke, der Rahmenbauer hat nach dem Löten den Rahmen in Säurebad reingetaucht, und danach nicht gut genug gewaschen(neutralisert). Vielleicht weil an Kettenstreben keine kleine Löcher gebohrt sind. die normalerweise zum Löten brauchen. Oder hat der rahmenbauer nach dem Löten diese kleine Löcher zugelötet. Das machen manche Rahmenbauer. So rosteten die Kettenstreben etwas von innen. Die Löcher wurden zugelötet. Innenseite wurde phosphorisiert. Nach der Lackierung versiegelt.

Farbauswahl fiel auf eine Autolackfarbe, MAZDA Magmarot. Diese Farbe hat extreme Tiefe und changiert je nach dem Lichteinfall von goldig bis bläulich. Eine eindrucksvolle Farbe! Leider mußte man erfahren, daß es noch keine Mischrezeptur für diese Autofarbe gibt. Na sowas! Aber, mein Vertrauenslackierer Robert hat diese Farbe angeschaut und und in mehreren Schichten lackiert, was dem gewünschten Magmarot recht nah dran kommt.
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Ach ja, jetzt hat Mercedes eine ganz ähnliche Lackfarbe rausgebracht, und wirbt mit einer etwas geschmacklosen Werbung dafür. Oder ist sie genau richtig für manche Mercedeskundschaft? Vielleicht. Natürlich, Mercedes darf auch witzig, jung und geschmacklos sein wollen(sorry Mercedes-Fahrer! Es geht nicht um Euch, sondern um Mercedes selbst). Das gelbe Auto, das auch in dieser Werbung zu sehen ist, ist eindeutig als Opel zu identifizieren. Design-mäßig ist Mercedes schon seit langem auf Opel-Neveau, finde ich(sorry für Mercedes!). Autoindustrie hat es nötig heute, sich intensiv um junge Generation zu kümmern. Man muß sich aber nicht lächerlich machen. Es sei denn, man findet selbst lächerlich,,,

Übrigens, es gibt heute sehr viel Rottöne in der Autowelt. Das war vor 5 Jahre noch undenkbar. Autos sind ganz klar bunter geworden. Ich wette, in 10 Jahren werden 2-Farbenlackierunen bei Autos wieder angesagt sein.

Dieses Rad, das für Waldwege mit auf und ab konzipiert ist, auch um die Vögel zu beobachten, heißt picus, also Specht. Der Name picus kommt auf Oberrohr, Original-Logo von Cougar auf Steuerrohr, und mein Logo K auf Sitzrohr, alles in goldigen Silber.
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Technisch ist es eine mischung von Vintage und Modern. Einige alte Shogun-Teile kamen im Einsatz. Sattelstütze und Lenker sind neu aus Alu+Skandium. Antrieb ist ganz zeitgemäß, komplett Shimano XT mit 1x11fach(34z x 11/42z) Übersetzung. Radsatz ist recht leicht(Shimano XT-Naben, Sapim Race-Speichen, Mavic XC-717 Felgen, Hutchinson Cobra faltreifen 2,1″).
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Ein optisch recht schlankes, leichtes und geschmeidiges Fahrrad(mein Eindruck nach der Probefahrt), das auf Waldwege Freude bereiten wird. Bin auch von dieser Farbe beeindruckt, so daß ich auch für mich solche Lackierung(aber nicht rot) überlege.
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Dieses Fahrrad nenne ich nicht MTB, sondern WFB, Wald-und Feldwegbike. Ich mache Gedanken über die Kategorien, weil sie irgendwie entstanden sind und nicht meinen Bedürfnisse/Nützungen passen. Ich fahre zwar Rennrad, aber bestreite kein Rennen. Ist das dann noch ein Rennrad?? Dazu in einem anderen Eintrag, demnächst.

Dave Hinde TT 1989

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Ein kleiner TT Rahmen von Dave Hinde, ehm. TT-Fahrer. Er hat sein Geschäft in Norwich Cheshire nahe Manchester. Er ließ im Haus Rahmen bauen. Ob er selber Rahmen gebaut hat, weiss ich nicht. Es gibt interessante TT-Rahmen aus den 80er/90er aus seiner Werkstatt. Dieser Rahmen muß neue lackiert werden. Dann werde ich ihn erst für mich aufbauen, denn er ist kurz(48,5cm mitte-mitte). Ich habe kurze Arme, nicht nur kurze Beine. So könnte er gut für mich passen. Wie dieser Rahmen fahren wird, kann ich noch gar nicht sagen.

Dave Hinde hat immer noch sein Geschäft, macht auch Online-Shop. Sein Geschäft(=er) aber hat so dermaßen schlechten Ruf in Großbritanien. Das er so immer noch Geschäft betreiben kann, ist mir fast ein Wunder. Hier ein köstliches? Beispiel:
„once „went in the shop ( staff incredibly rude ) asked for a Dura ace rear mech …was told to „make do “ with a 105 …said i wanted a DA as rest of bike was…
Dave ( i know it was him from his TT days ) offered to sandpaper off teh 105 logo & write on dura-ace in black marker & said i wouldnt know the difference..
…i drove down to rourkes instead

Manche Fahrradgeschäftsinhaber sind schon ein bißchen seltsam, ohne sie als überheblich/arrogant zu nennen. Ich kenne auch welche. Das ist aber für die meisten Kunden nicht mehr amüsant.

Rahmen f. Ballonreifen

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In manchen Orte in Brandenburg geht es recht sandig zu. Im Kieferwald kann es sehr oft höllisch sandig sein. Einen Wunsch zu träumen ist gut verständlich, mit dem Fahrrad nicht im Sand stecken zu bleiben. Eine breitere Tragfläche den Last besser verteilen und versinkt nicht so leicht in den Sand. Also, breite Reifen muß her! Aber normaler Fahrradrahmen ist nicht dafür konzipiert und erlaubt höchstens 42mm breite Reifen, wenn überhaupt. Meiste Stadtfahrräder haben 32 bis 38mm breite Reifen. MTB haben viel größeren Reifendurchlaß, aber nicht jeder findet MTB schön. Hier hilft Einzelangertigung, solche Wünsche zu realisieren. Wie gut, daß man flexiblen Rahmenbauer zur Verfügung hat.
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Dieser Rahmen ist konzipiert für 60mm breite Reifen, plus Schutzblech von SKS(65mm breit). Komplett gemufft, Gabel auch mit klassischer Krone. Vorbereitet für modernen Nabenschaltung und Canti-Bremsen. Auswahl von Reifen in der 60mm Breite ist sehr klein. Für 55 oder 40mm gibt es mehr. Ballonreifen nennt man wenn er sehr breit ist(breiter als 45mm). Diese breite Reifen kann man mit geringerem Luftdruck fahren und sind sehr komfortabel. Bei gleichem Luftdruck ist der Rollwiderstand geringer als schmaleren Reifen, weil die breitere Reifen sich weniger verformen. Ntürlich fährt man unterschiedlich breite Reifen nie mit gleichem Luftdruck. Also, das sagt nicht automatisch, daß breitere Reifen geringeren Rollwiderstand haben.

Reifen ist extrem wichtig für Fahrrad. Neben Rahmen ist der Reifen/Radsatz das wichtigste Element. Danach kommen der Sattel, Pedale und Lenker/Griffe. Auswahl von Reifen ist aber gar nicht einfach. Hier gibt es ein interessanter Artikel über die Reifenbreite.
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Muffen werden noch verfeinert(siehe unten, nur kleine Eingriffe, die feinen Unterschied machen), bevor der Rahmen in schöner Farbe lackiert wird. Ein interessantes Projekt. Hier ist der Wunsch, wo und wie man fahren möchte, ganz konkret und wichtig. Erst dann kommt das schöne Aussehen.
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COUGAR, Liverpool

Cougar war ursprünglich eine Marke von Terry Dolan, der in Liverpool Rahmen baute und Shop hate. Er war ein renommierter Rrahmenbauer. Unter der Marke Cougar wurden alles mögliche gebaut, Bahnrad, TT-Rad, auch MTB. Mitte der 90ern begann er seinen eigenen Namen als Marke zu benützen und war/ist besonders erfolgreich im TT und Bahnrennen. Chris Boardman, Bradley Wiegens und weitere Nationalfahrer, Olympiasieger/Weltmeister fuhren/fahren auf Dolan-Rad. Dolan ist noch gut im geschäft.
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Marke Cougar wurde so um 2000 von Paul Donohue(nicht verwechseln mit Donhou Bicycles in London) übernommen, der schon früher für Dolan gearbeitet hat. Donohue arbeitet nicht mehr als Rahmenbauer.
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Und das ist ein Aufbauprojekt, Cougar-MTB, schätzungsweise so um 1990. Ganz nette Fillet Brazing, schlanker Rohrsatz. Dieser Rahmen wird neu lackiert und mit modernen Teilen aufgebaut für Wald-/Feldwege, also als ein leichtes XC-Rad, ganz ohne Federung. Das Foto zeigt provisorischer Aufbau für die Bestimmung der Sitzposition.

Ludo, made in Belgium

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Ludo, eine eher unbekannte Marke in Belgien, nahe Brüssel. 1964 fuhr Eddy Merckx auf dem Rennrad mit Ludo-Rahmen zum Amateurweltmeister. Die Firma existiert noch, aber baut keinen Rahmen mehr und vertreibt Fahrräder unter der Marke „Granville Bikes„.
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Dieser Rahmen, welcher der Kunde mitgebracht hat, müßte aus den 70ern sein, ist in einem guten Zustand. Der Lack im blassen Gold sieht gut aus. Aus diesem Rahmen soll ein City-Flitzer wachsen. Ich habe den Hinterbau auf 130mm gespreizt, um einen zeitgemäßen Radsatz einzubauen. Zum Einsatz kam Campagnolo Khamsin mit 9facher Kassette(Shimano). Alle Teile sollen in schwarz gehalten werden. Shimano Sora sieht noch mehr oder weniger klassisch aus im Gegensatz zu allen Shadow-Schaltwerke. Sitzposition wurde abgestimmt für komfortables Radeln. Schalthebel habe ich zuerst Daummi eingebaut, was aber ergonomisch nicht ganz gut passte. Deshalb kam ein Rapidfire-Schalthebel von Shimano in Einsatz. Er ermöglicht Schalten, ohne Hand verstellen zu müssen. Dafür ist es leider nicht so schön, und unnötig groß. Wer braucht solche Schaltanzeige, die sowieso nur ganz grobe Position zeigen kann?? Ich sage nicht zum ersten Mal, daß Shimano ein wenig wie Toyota ist, nicht nur ihre Produktpolitik, sondern auch Design, ein wenig roboterhaft und seltsam. Japanische Manga-Kultur greift auch hier durch? Da dieser Rahmen für rennrad ist, ist der Abstand zwischen Reifen, Schutzblech und Bremsen recht eng. Aber 28mm Conti GP 4Seasons passt gerade noch. Das Rad ist insgesamt recht klassisch harmonisch geworden.
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Cicli Bonnano

Seitdem er vor ein Paar Jahren zu meinem Stand auf der Messe kam und Fragen stellte, ist er im Gedächtnis geblieben. Und seitdem ich seine Rahmen auf diesjähriger Messe gesehen habe, wollte ich mal mit ihm zusammenarbeiten. Niccolò Bonanno, der junge italienische Rahmenbauer, der in Berlin lebt und arbeitet.
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Und ich habe die Gelegenheit gefunden. Für ein rennradähnliches Stadtrad habe ich einen Rahmen entworfen, mit italienischem Rohrsatz seiner Wahl. Nico ist ziemlich gerade wie seine Rahmen, die minimal puristisch wirken. Sein Herz schlägt für leichte schnelle Räder. Er ist selber leidenschaftlicher Fahrer(und Höhenmetersammler). Stadtrad ist nicht so richtig sein Ding. Dieses Projekt liegt so für ihn im Grenzbereich. Aber wir sind zufrieden mit dem Ergebnis der Kollaboration, und ich denke, der Kunde wird auch zufrieden sein. Ich würde gerne wieder mit Nico zusammenarbeiten, für sauschnelle Stadträder.

nach London, nach Paris?

Harry Rensch hat seine Räder Paris genannt, da er von continentale(d.h. damals französische, nicht italienische) Fahrräder und Rennen(Massed Start) fasziniert war. In seiner Werkstatt in London entstand ab 1936 ausgezeichnete Rahmen, die damals modernste in Großbritanien. Markenzeichen war Fillet Brazing(damals bronze welding genannt) und Bilaminate, dem Eifelturm nachempfunden, am Steuerrohr, sowie die markentypishe Doppelgabelkrone. Bald ist dieser Rahmen dran, restauriert zu werden, back to 40th.
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merops, ein bunter Vogel

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merops apiaster ist lat. Bezeichnung für Bienenfresser, ein bunter Vogelart. Der Auftraggeber dieses Rades ist ein leidenschaftlicher Ornithologe. Radfahren, was er genauso leidenschaftlich betreibt, wird oft kombiniert mit der Naturbeobachtung. Also, dieses Rad ist kein Rennrad, sondern ein sportliches Tourenrad.

Der Radstand ist länger, Sitzrohr-/Steuerrohrwinkel sind flacher. Oberrohrlänge, wie Vorbaulänge/Lenkerform wurde genau dem Fahrer und seiner Fahrweise angepasst.
Der Rahmen wurde, wie so oft, nach meiner Zeichnung bei Raizin Works in Japan angefertigt. Rohrsatz ist KAISEI 8630R (Nickel-Chromoly) 0,7 – 0,5 -0,7mm, Gabelscheide 0,9mm stark. Rahmen + Gabel + Steuersatz wiegt 2,7kg, leicht genug für ein Tourenrad.

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Rahmenbauer hat mein Logo sowie ein Vogelsilhouette(dafür habe ich eine Weile die Form des Bienenfressers studiert,,) aus Edelstahl geschnitzt und angelötet. Das macht das Rad schwerer? Ja, aber ein wenig dekoratives kann nicht schaden, wenn es sich nicht um reinrassiges Rennrad handelt.
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Rahmen wurde komplett mit Filet Baring zusammengefügt. Am Steuerrohr wurde Bilaminates angelötet. Entsprechend wurde Sitzrohr verstärkt. Diese Muffenkanten wurden wiederum für die Farbwechsel benützt. Die Art und Weise, wie hier Bilaminates verwendet wurden, ist nicht aus technischer Sicht, sondern aus grafisch rythmischer Überlegung.
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Um den Fahrers Körperbau und -haltung anzupassen wurde 1″ Ahead Vorbau auch maßangefertigt. Er ermöglicht auch eine perfekte Passung vom Trägern und Decaleur.
Gepäckträger wurde den vorgesehenen Taschen angepasst maßangefertigt. Hier sollen 2 verschiedene Taschen im Einsatz kommen, einmal mit 8 Liter, dann mit 16 Liter Volumen, beide bei Berliner Manufaktur Parsley Bags maßgeschneidert werden. Für die größere Tasche ist Decaleur vorgesehen, was genauso wie Tärger vom Rahmenbauer maßangefertigt wurde.
Etwas knifflig ist die Befestigung vom Gepäckträgern, weil er den Raum mit Seitenzugbremse teilen muß. Hier ist eine richtige Maßarbeit verlangt.
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Die Lackierung orientiert sich etwas an die Farbgebung vom Bienenfresser, natürlich stark abstrahiert. Es hat mir Spaß gemacht, die Vierlfarbigkeit/Virlfältigkeit der Natur zu studieren. Und zum Glück haben wir das letzte Exemplar vom Hüdz Gummi in Bordeaux Gold gefunden. Ansonsten wäre mein Farbkonzept nicht ganz aufgegangen,,
Bienenfresser
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Ich habe das Rad so konstruiert, daß der Fahrer immer weitere Möglichkeiten, eigene und des Rades, finden und damit lange Zeit Freude haben wird. Viel Spaß!

Mongoose IBOC pro, 89/90?

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Ich mag manche Retro-MTBs, aber dieses Mongoose hat bildhübschen Rahmen! Aus Tange Cromo-Stahl, nicht zu leicht, nicht zu schwer. Gut ausgedachtes konstruktionsdesign, schöne Propotion, fast zeitlos.
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Ich wollte ihm ein adäquates Kleid geben, Lackierung wie Aufbau. Nicht zuviel, nicht zuwenig, zurückhaltend einerseits, ausdrückstark anderseits.Sparsam mit Elementen, aber eigenständig genug. Natürlich nicht back to the 80ies. Aber wenn ich denke, was damals so gegeben hat, finde ich im Prinzip gut. Heute ist alles so geschmackvoll und wohl geordnet. Nix darf daneben oder geschmacklos sein. Soziales Netzwerk funktioniert wie ein gegenseitiges Überwachungssystem,, Ich bin halt ein alter Hippie.
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Teile sollen nicht die beste und teuerste sein, aber gut genug. Es wird in der Stadt bewegt, kein harter Einsatz also. 9-fach Schaltung, vorn 42 Zähne, basta.
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Lackierung sieht recht simpel aus, fast einfallslos. Grundidee kam wieder von Kimonos oder Trachten, auch wenn man das so nicht ansieht. Hier habe ich zwei verschiedene Schwarzmetallic benutzt, einmal mit bunten Metallicflakes auf der oberen Partie, und mit goldenen Flakes am unteren Bereich. Das sieht man nur, wenn das Sonnenlicht auf den Rahmen fällt. Eine verstecktes Spiel, hauptsache, ich weiß das. Macht das Sinn? Ich denke ja. Aber vielleicht fehlt es an Witz/Esprit. Ich hätte etwas mehr denken sollen.
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Reifenwahl ist nicht geglückt. Ich muß einen besseren Reifen spendieren. So einen grottenschlechten Reifen hat das Rad nicht verdient. Ansonsten gefällt mir.
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