Kategorie-Archiv: Allgemein

Diese Woche/KW 10 Werkstatt bleibt zu

Diese Woche bin ich in Berlin, muß dort ein Rad fertig bauen und abliefern. Daher bleibt meine Werkstatt im Gewerbehof(Steinstr. 23) geschlossen. Sebastian ist wie immer freitags/samstags dort. Und wenn man Martin erwischt, kann man ihn fragen, ob er Zeit hat, für Reparatur oder für Museumsbesuch. Danke für Verständnis und bis nächste Woche.

Winter vertreiebn

Heute ist, gerade rechtzeitig zum Rosenmontag, sehr windig. Der Sturm vertreibt den Winter. Fasnacht stand im Altertum meist mit dem Erwachen der Natur im Frühling in Zusammenhang. Man versuchte den Winter zu vertreiben, indem man sich als Geister, Kobolde und unheimliche Gestalten aus der Natur verkleidete und mit Holzstöcken wild um sich schlug oder mit einer Rassel oder Ratsche (Schnarre) Lärm machte. Vorchristliche Riten, welche den Wechsel vom kalten Winterhalbjahr in das warme und fruchtbare Sommerhalbjahr feierten, sind heute in vielerorts noch spürbar.
fastnacht Rottweil

Auch in Japan gibt es ähnliches Fest, „Setsubun“. Dort wird der Beginn des Frühlings gefeiert, am 04. 02., das steht in der Mitte zwischen Wintersonnenwende und Tagundnachtgleich(also wenn ich mich nicht irre, 315° der Ekliptik). Da wird Teufel/Geister(verkleidet) symbolisch vertrieben durch Zuwerfen von Bohnen. Als ich Kleinkind war, kam der Teuel zu jedem Haus, begleitet von einigen Musikanten, und schrie fürchterlich angsteinflössend um. Dann warfen die Hausbewohner mit dem Bohnen und vertrieben ihn. Meine Eltern pflegte zu sagen, „wenn Du nicht artig bist, wird der Teufel Dich mitnehmen“, oje. Dieser Brauch wird leider immer kommerzieller, Event-mäßiger und auch belangloser.
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節分
In Tgempeln schmeissen die Priester, heute oft in Anwesenheit von TV-Stars oder bekannten Sportlern, die Bohnen zu den besuchern. Immerhin keine gezuckerte.

Biotop

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Die dunkle Jahreszeit geht vorüber. Langsam ist die Zeit, Eure (schöne) Maschine vom winterlichen Dreck zu befreien. Ansonsten bald werden tausende Kleinviecher aus dem dreck rausspringen, und auf Ketten und Streben Gräser wachsen. Dreck macht Widerstand beim Radeln, auch wenn das so naturalistisch aussieht. Energie sparen durch Putzen.

Lauterbourg

Von Karlsruhe aus ist der nächste Ort in Frankreich Lauterbourg. Von meiner Wohnung ist es 20km. Wenn man von der Rheinbrücke(Maximilianau) startet, dann 15 oder 17km, je nach Routen. Am schönen Sonntag sind wir von Max-Au gestartet. Schon viele Radler sind unterwegs. Die Route, am Rhein entlang, ist gut geeignet für Rennradfahrer. Hier könnte man Tempo machen.
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Es gibt mehrere Kiesgruben, die im Betrieb sind. Ich sehe ein Bahngleis mit Seilwinde, um Güterwaggons zum Beladen zu ziehen. Schätzungsweise gibt es heute nicht mehr so viele Kiesgrube mit Bahnanschluß.Am Sonntag ist es ruhig hier. Aber werkstags könnte es viel Betrieb/Verkehr sein.
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Man kann schnell oder gemütlich radeln. Am Fluß gibt es kaum auf und ab.
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Direkt am Wasser gibt es Spazierweg. Aber Radler sollten Radweg benutzen. Schiffe, die flußaufwärts fahren, sind langsam, langsamer als gemütlich fahrende Radler.
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An der Lautermündung liegt ein Restaurantschiff „Lautermuschel“ mit angeschlossenem Schiffahrtmuseum. Das scheint den Radlern ein beliebtes Lokal zu sein.
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Danach kommt die Fährstelle zwischen Neuburg und Neuburgweier. Ach ja, wir sind hier auf dieser (rechten) Uferseite in der Pfalz unterwegs.
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Dann kommt die Stelle, wo Alte Lauter in den Rhein mündet. Diese Alte Lauter ist das Grenzflußchen zwischen Deutschland und Frankreich. Für mich Japaner ist es jedes Mal etwas seltsam, so eine Grenze zu sehen und macht mich nachdenklich, was diese Grenze bedeutet. Gleich hinter dem Flußchen gibt es ein Schild über Rheinradweg in Französisch. Ab hier ist man in Frankreich. Die Landschaft ändert sich aber nicht. Dieses Unbehagen an Landgrenzen, dachte ich, wäre typisch für Inselvölker. Aber in Japan wie Großbritanien gab und gibt es inländische Grenzen, was ich im Alltag gar nicht wahrnehme. Mein Unbehagen beruht sich eher auf Konstruktion heutiger Staatlichkeit, vielleicht. Na gut,,
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Dann ist der Hafen von Lauterbourg ganz nah. Hier ist etwas Industrie. Am Hafen gibt es ein Restaurant, das nicht so schlecht zu sein scheint, nicht nur für Hafenarbeiter und Schiffer.
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Wir radeln Bahnhof vorbei, wo natürlich französische und deutsche Züge halten. Dann hören wir in der Stadt laute Technomusik läuft. Ortskern ist gesperrt, und verkleidete Menschen laufen. Ach, irgendetwas mit dem Fasching müßte sein. Aber laute Musik mag meine Freundin nicht. Wir fahren Ortskern um. Es gibt am Rande Siedlung wie ich aus Japan kenne, mit 50er/60er Jahre Bauten, déjà vu Gefühl.
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Landauer Tor ist heute verschlossen, wegen der Veranstaltung im Ortskern. Wir fliehen von der lauten Technomusik, fahren raus auf der rue du Général Mittelhauser und biegen in die Hagenbacher Strasse ein. Gerade an dieser Ecke ist das ehm. Zollhäuschen, das nun als Museum und Imbiß benutzt wird.
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Der Radweg führt zum nächsten Kleinort Berg, das tatsächlich auf einem Hügel steht. Durch diesen „Berg“ verlief römische Rheinuferstrasse. Dorf ist fast 900 Jahre alt. Es gibt einige Häuse aus dem 18. Jhdt.
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Radweg verläuft jetzt Lauter entlang. Es gibt die Stelle, wo die Bahn Schutzdeich durchbricht. Hier gibt es stählenen Dammtor für den Fall eines Flutes.
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Verschilffte Auenlandschaft ist schön. Und bald ist man in Neuburg und wieder an der Fährstelle. Schwäne, Gänse wie Möwen sonnen unter dem warmen Licht genüßlich.
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Auf der anderen Seite ist Mörsch die nächste S-bahnstation. Wir fahren aber Deich hoch und peilen uns an Forchheim Hauptstrasse.
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Ein Radfahrer zieht ein Pferd mit. Er muß ab und zu anhalten und dem Pferd füttern aus seinem Ortliebtasche. Das ist ein netter Anblick.
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die drei von der

Radlerhalle, wo ich mit zwei Kollegen den Raum teile. Wir sind gerade dabei, einen Flayer, oder eine Postkarte zu machen. Wir wollen ein Foto von uns drei vor der Eingangstür auf die Vorderseite bringen. Es ist aber gar nicht einfach, daß alle gleichzeitig mehr oder weniger gescheit in die Kamera schauen. Vor allem, lache ich immer wieder dabei schön blöd.
Radflerhalle Postkarte
Auf dem Bild hier zeige ich eine große Drohne an, die gerade über uns flog. Es war ein dunkler Tag mit Nieselregen. Leichten Wackler kaschierte ich mit Photpshop-Filter.

Unsere Bekleidung soll das jeweilige Tätigkeitsfeld symbolisieren; ich halb 1950er und halb heute, Martin halb 19.Jhd. und halb heute, Sebastian ganz heute und zwar Wald bis Stadt. Ich baue traditionell aussehende Randonneure/Rennräder mit heutigen Komponenten, Martin betreibt ein Karl-Drais-Museum(er hat eigene Fahrradwerkstatt im gleichen Gewerbehof), Sebastian baut moderne Räder/Lastenräder mit Pinion, Rohloff, Hilfsmotor usw. Jeder auf seiner Weise uniques, könnte man sagen.

Postkarte B side path

In Öffnungszeiten ist mindestens einer von uns da. Ich bin Di. bis Do. 11:00 bis 18:30, Fr. 11:00 bis 15:00, und Sa. nach Vereinbarung dort. Schließzeiten wie Urlaub o.ä. werden wir auf www.Radlerhalle.de und hier bekanntgeben(hoffe rechtzeitig). Weiterhin repariert Martin in seiner Werkstatt(auch Werkzeuge für Selbsthilfe stehen dort), Sebastian und ich tun das auch.
Martins Karl-Drais-Museum ist berits eröffnet. Wenn er Zeit hat, erklärt er gerne die Einzelheiten des Exponaten. Den Raum gestalten wir noch weiter um. Es gibt eine kleine Leseecke mit Büchern. Nebenan ist Café Palaver. Dort könnte man Getränk holen und was interessantes lesen oder plaudern.

Frohes Neues Jahr!

Allen Freunde und Blogleser wünsche ich ein frohes neues Jahr!
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Die Festtage waren eher mild und feucht. Jagst trat aus dem Ufer nach 3 Tage Dauerregen. Nur einen Tag hatten wir stellenweise Nebel und danach leichten Raureif(oder Raueis?). Ich habe Gartenarbeit liegenlassen und 2 Stunden entlang Jagst hoch und unter geradelt, mit meinem Möchtegern-MTB, das heute einzige Alurad in meinem Besitz.
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Dieses Cannondale würde ich für Hohenloher Topografie(und vor allem für meine Beine) optimieren. Tourney-Schaltwerk werde ich austauschen mit etwas besserem, vielleicht älterem XT?, obwohl dieses Basic-Schaltwerk tadellos funktioniert. Für Touren werde ich eine große Satteltasche spendieren. Einen gut passenden Sattel sowie eine Bärentatzenpedale muß ich noch suchen. Licht wird zum Anklipsen sein.
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Guten Rutsch!

guten rutsch 2019
Nach dem Umzug nach Karlsruhe hatte ich weder Ruhe noch die Zeit, um hier zu schreiben. Auch wenn es sehr vieles zu tun gab und noch gibt, geht es mir gut in karlsruhe. Radlerhalle, wo ich mit Martin und Sebastina den Raum teile, läuft es gut. Natürlich gibt es noch viel zu tun, um den Raum noch schöner und komfortabler zu machen, Sitzgelegenheit, Leseecke, Werkbank, Wand für Werkzeug usw. Ich kam auch gar nicht dazu, irgendeine Radtour zu machen. Und nun haben wir eine Pause. Zwischen 23. 12. und 10. 01. bleibt unsere Halle geschlossen. Ich werde wie jedes Jahr zum Familenfest fahren. Wenn ich Glück haben sollte, könnte ich da vielleicht ein wenig radeln. Ansonsten muß ich Zeit dafür nehmen, für eine Zeitschrift zu schreiben, über Randonneur. Schöne Fotos dafür habe ich schon gesammelt. Schöne Zeit, bleibe gesund und viel Spaß beim Radeln!

Kinderroller von MW

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Ein Geschenk, ein Kinderroller. Ich habe keine Ahnung von Kinderroller, aber er zog mein Interesse, zuerst wegen der Stempelbremse vorn. Es müßte ein alter Roller sein, dachte ich. Insgesamt macht er einen Eindruck, als wäre als den 50ern. Ich fing an zu recherchieren. Auf ebay fand ich mehrere Angebote, als DDR Kinderroller. Aber mehr stand nicht in der Beschreibungen. Aufkleber MW, dann fand ich, daß er vom VEB Kinderfahrzeug Mühlhausen sein muß. Die Firma hieß auch VEB Metallwaren Werk, also MW. Ich habe keine prospekte von Kinderoller gefunden, aber von Kinderrädern.
Anzeige_MEWE_1981
Mühlhausen liegt zwischen Erfurt und Eisenach, mitten in Thüringen. Die Firma gibt es natürlich nicht mehr. Aber sie habe diesen Roller bis in die 80er Jahre in dieser Form produziert. Wahrscheinlich der letzte Roller mit Stempelbremse,,
MW Metallwarenwerk Mühlhausen Leuchtwerbung Entenbühl Zekiwa

Max Raabe

max-raabe
Er ist vom Deutschen Fahrradpreis als „Fahrradfreundlichste Persönlichkeit 2019″ gekürt worden. Er ist in der Tat ein leidenschaftlicher Radler. Sein Lied „Fahrrad fahr’n“ kennt (fast) jeder. Die Gelassenheit dieses Liedes tut gut, allen Radlern und anderen Verkehrsteilnehmern.
Fahrrad Fahrn
Mit dem Deutschen Fahrradpreis will die Bundesregierung den Radverkehr fördern und gute Projekte bundesweit bekannt machen. Na dann,,

eine Begegnung mit Dambedei

ET Dambedei
Der E.T. heisst in Karlsruhe Dambedai,, Keiner weiss so richtig woher dieses Wort stammt.. Als E.T. nach Karlsruhe kam, wann das geschah, weiss keiner mehr so richtig, sah er ein lecker aussehendes Gebäck und sagte „Taabetai,,“, was auf Japanisch „möchte gerne essen“ bedeutete, denn E.T. war vorher in Japan gewesen, und hat dort mit diesem kleinen Satz viele Freunde gemacht. Nachdem E.T. Karlsruhe verließ, hat man zum Gedenken an E.T., denn er war ein Schutzgeist, das Gebäck in seiner Gestalt gebacken und nannte es Tambetei, wie E.T. so ungefähr aussprach, aus dem heute Dambedei geworden ist.. Diese Geschichte ist, seltsamerweise, in Vergessenheit geraten,,,
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Vielleicht hat der E.T. auch dem Drais Tip gegeben, Laufmaschine zu entwickeln,,
ET fahrrad